Keller-Kneipen, die Brüder Grimm und viele, viele Treppen: Für Studenten hält Marburg neben 500 Jahren Uni-Tradition einige Angebote und Herausforderungen bereit. Auch rostige Nägel für Erstsemester.

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Bald beginnt das neue Semester. Für viele Studenten heißt das auch: Ortswechsel, sich einleben in einer neuen Stadt. Wir haben euch die wichtigsten Dinge in der neuen Heimat zusammengestellt. Heute: Marburg.

1. Marburg ist klein, urig, verwinkelt und besteht aus zwei Teilen: Ober- und Unterstadt. Die Oberstadt ist während des Semesters fest in studentischer Hand.

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2. Das ist auch kein Wunder, denn: Ein Drittel der Einwohner sind Studenten. Demenstprechend ist die Stadt in den Semesterferien wie ausgestorben.

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3. Das typisches Studentenfutter in Marburg: Aufläufe. Günstig und nahrhaft.

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4. Es gibt zwar keine Großraumdisko, dafür bunte Kneipenkultur. Vor allem für die vielen Keller-Kneipen ist Marburg bekannt. Ein Tipp: die Kneipe "Hinkelstein".

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5. Für politisch Linke ist das anarchistische "Café Roter Stern" eine besondere Empfehlung. Für alles, was man im Café konsumiert, zahlt man je nach finanzieller Situation entweder den Normalpreis, einen Euro mehr ("Super") oder einen Euro weniger ("Bleifrei"): Umverteilung bei Kaffee und Kuchen.

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6. DAS Ritual für Erstsemester: Sich im "Delirium" einen rostigen Nagel genehmigen. Übersetzt heißt das: In einer der ältesten Studentenkneipen einen hochprozentigen Ingwerliquör mit Tabasco trinken.

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7. Wer nach der Kneipentour noch Hunger hat: Im "Lecker-Eck" gibt es zur fortgeschrittenen Stunde einen Döner. Dann wird der Kater auch nicht so schlimm. Obwohl - nach dem rostigen Nagel, kann man für nichts garantieren.

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8. Wesentlich gesitteter geht es im "Café Vetter" zu. Das ist mehr als 100 Jahre alt und glänzt mit Oma-Einrichtung, Porzellangeschirr und eignet sich für den obligatorischen Elternbesuch.

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9. Apropos: Mit den Eltern solltet ihr unbedingt auch auf das Marburger Schloss. Früher residierten hier Landgrafen, heute ist es ein Zuhause für Fledermäuse (und Ausflugsziel für Touristen).

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10. Vom Kaiser-Wilhelm-Turm habt Ihr einen tollen Blick über die Stadt. Der Turm steht auf den Lahnbergen in der Nähe des Uniklinikums. Insider-Tipp: Wer die 9005/771207 (Achtung: kostet Geld) wählt, lässt das gigantische Herz am Turm erstrahlen. (Auch von der Oberstadt aus zu sehen.)

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11. Promi-Fun-Fact: Die Brüder Grimm haben in Marburg studiert. Deshalb gibt es dort auch einen Grimm-Dich-Pfad, der einen auf die Spuren der berühmten Märchenerzähler wandeln lässt.

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12. Marburg hat keine Campus-Uni. Die Gebäude sind in der ganzen Stadt verteilt. Trotzdem: Alles ist gut zu Fuß oder mit dem Bus zu erreichen.

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13. Mit dem Semesterticket kannst Du nicht nur kostenlos Hessen erkunden, sondern auch nach Heidelberg, Mainz oder Göttingen fahren.

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14. In Marburg atmest du Geschichte, denn die Uni ist alt. Wirklich alt. Vor fast 500 Jahren wurde das erste Universitätsgebäude errichtet.

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15. In Marburg gibt es viele Treppen. Sehr viele Treppen. Laut Brüder Grimm mehr auf den Straßen als in den Häusern. Für Lauffaule: Ein Aufzug verbindet Ober- und Unterstadt.

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Dinge, die ein Student über...

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