Ausstellung Picknick-Zeit
Ein "White Dinner" in Hamburg-Altona. Bild © Julia Autz

Ob Nudel- oder Hummersalat, vegane Quiche oder Würstchen vom Grill: Das gemeinsame Essen im Freien ist weltweit beliebt. Die Ausstellung "Picknick-Zeit" in Frankfurt zeigt, dass das auch manchmal skurrile Blüten treibt.

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Leckeres Essen mit Freunden auf einer Wiese, im Park oder am Strand - nicht nur Deutsche lieben Picknicks. Welche Traditionen und Moden es in aller Welt beim Schlemmen unter freiem Himmel gibt, zeigt das Frankfurter Museum für Angewandte Kunst in einer Ausstellung.

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"Picknick-Zeit", bis 17. September 2017, Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt

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Gezeigt werden in der Schau "Picknick-Zeit" nicht nur Picknick-Sitten in aller Welt. Zu sehen sind unter anderem auch die nötigen Utensilien, zum Beispiel japanische Sets aus dem frühen 19. Jahrhundert, edle Picknickkörbe englischer und französischer Nobelfirmen sowie stapelbares Plastikgeschirr.

Picknick überm Schlachtfeld

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Auch auf skurrile Geschichten sind die Ausstellungsmacher gestoßen - zum Beispiel auf Briten, die gerne mal direkt neben Kriegsschauplätzen picknickten. So genoss die höhere britische Gesellschaft ihr Essen und schaute gleichzeitig den Kämpfen der Franzosen und Briten gegen die Russen während des Krimkriegs zu.

Nach Angaben des Museums handelt es sich um die erste große Ausstellung, die sich global mit dem Thema Picknick befasst. Zu sehen ist sie noch bis zum 17. September.