Monumental, grau, oftmals quaderförmig: die Betonarchitektur der 1950er und 1960er Jahre spaltet die Gemüter.

Was für die einen als architektonischer Schandfleck gilt, ist für die Macher der Ausstellung "SOS Brutalismus" im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt eine mittlerweile bedrohte Art des Städtebaus. Die Schau soll von Mittwoch an auf die Ästhetik des rauen Betons aufmerksam machen. "Angesichts des Abrissdrucks auf Betonarchitektur der 60er Jahre ist es höchste Zeit, sich dieser Art zu widmen", betonte Kurator Elser.