Bildkombi: Birgit Vanderbeke, Ingo Schulze, Imogen Kogge
Birgit Vanderbeke, Ingo Schulze, Imogen Kogge Bild © Imago / picture-alliance/dpa

+++ Uwe Timm +++ Denis Scheck +++ Birgit Vanderbeke +++ Jana Hensel +++ Julia Wolf +++ Imogen Kogge +++ Ingo Schulze

Videos von der ARD Bühne am Donnerstag, 12. Oktober von 10 bis 14 Uhr: Uwe Timm, Denis Scheck, Birgit Vanderbeke, Jana Hensel, Julia Wolf, Imogen Kogge, Ingo Schulze

10.00 Uhr: Uwe Timm

Audiobeitrag
Autor Uwe Timm

Sie können das Audio zur privaten Nutzung hier herunterladen oder im Systemplayer öffnen.

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Uwe Timm "Ikarien"

Ende des Audiobeitrags

Der gelernte Kürschner Uwe Timm hat über die deutsche Kolonialzeit und das aktuelle Zeitgeschehen geschrieben und von den Wünschen und Hoffnungen der 68er-Generation erzählt. Aber kein Roman, keine Novelle, keine Erzählung blieb besser im Bewusstsein der Leser als sein Roman "Die Entdeckung der Currywurst". Woran liegt das? Ist das Schreiben wie das Kürschnern ein Handwerk? Und warum widmet er sich mit 77 Jahren in seinem neuen Buch "Ikarien" der "Stunde Null"?

Videobeitrag

Video

zum Video Uwe Timm im Gespräch

Ende des Videobeitrags
  • Uwe Timm "Ikarien", Verlag KiWi
  • Gisela Steinhauer (WDR)

11.00 Uhr: Denis Scheck

Seit nunmehr 14 Jahren ist das ARD-Literaturmagazin "druckfrisch" mit Literaturkritiker Denis Scheck eine zuverlässige Orientierungshilfe im Bücherdschungel. Unverwechselbar das temporeiche Reportage-Format, in dem Denis Scheck und Andreas Ammer Buchempfehlungen und Autoren im Gespräch präsentieren. Schecks zupackende Kritik der Spiegel-Bestseller ist der Aufreger der Sendung - was ihm nicht gefällt, landet prompt in der Tonne.

Videobeitrag

Video

zum Video "Best of Druckfrisch" mit Denis Scheck

Ende des Videobeitrags

11.30 Uhr: Birgit Vanderbeke

Birgit Vanderbeke kommt aus Brandenburg, lebt heute im Süden Frankreichs. Ihr Werke wurden mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis. Auf der ARD Bühne wird sie über ihren neuen Roman "Wer dann noch lachen kann" sprechen.

Die Romanheldin überlebt einen Autounfall, aber die Schmerzen wollen einfach nicht vergehen. Da vertraut ihr eine Freundin die Telefonnummer eines Therapeuten an, der schon vielen Menschen geholfen habe. Aber Monsieur Mounier ist ein eigenartiger Typ.

Nach nur einer Behandlungsstunde erklärt er ihr heiter, ein weiterer Termin sei nicht nötig. Auf eine unbestimmte Weise scheint er mit ihr verbunden wie eine Gestalt aus ihrer Vergangenheit. Beim Hinausgehen wirft sie einen Blick auf das Schild neben der Eingangstür und plötzlich erinnert sie sich an ein Detail aus ihrer Kindheit, eine kleine Figur, mit der vergessene Geschichten schmerzvoll zu ihr zurückkehren.

Videobeitrag

Video

zum Video Birgit Vanderbeke im Gespräch

Ende des Videobeitrags
  • Birgit Vanderbeke "Wer dann noch lachen kann", Piper
  • Moderation: Evelyn Fischer ("ttt")

12.00 Uhr: Jana Hensel

Mit ihrem Buch "Zonenkinder" über die Erfahrungen ihrer Generation vor und nach dem Mauerfall landete die Leipzigerin Jana Hensel einen Bestseller-Erfolg. Ihr neues Buch "Keinland" ist ein Liebesroman - doch mit dem Happy End ist das so eine Sache.

Von der ersten Sekunde an ist da eine schwer erklärbare Nähe und gleichzeitig eine Fremdheit- dabei wollte Nadja eigentlich nur ein Interview mit Martin Stern führen. Doch die Fremdheit ist selbst noch da, als sie sich näher kommen. Aber warum ist das so?

Nadja möchte diese Liebe, an die Martin nicht glauben kann. Er ist als Jude in Frankfurt aufgewachsen und später nach Tel Aviv gezogen. Zu vieles liegt zwischen den beiden: biografische Erfahrungen, geografische Entfernung und eine Vergangenheit, die nicht nur mit den eigenen Lebensläufen zu tun hat.

Videobeitrag

Video

zum Video Jana Hensel im Gespräch

Ende des Videobeitrags
  • Jana Hensel "Keinland", Wallstein
  • Moderation: Denis Scheck (WDR)

12.30 Uhr: Julia Wolf

Julia Wolf arbeitete zunächst als freie Autorin für Radio, Theater und Film, bis sie 2015 ihren Debütroman "Alles ist jetzt" veröffentlichte. Jetzt geht es mit "Walter Nowak bleibt liegen" weiter - und das auch erfolgreich.

Für das erste Kapitel des Romans erhielt Wolf 2016 den 3sat-Preis des Wettbewerbs um den Ingeborg-Bachmann-Preis. Mit dem Buch schaffte sie es auf die Longlist zum Deutschen Buchpreis 2017.

Audiobeitrag
Cover Julia Wolf: "Walter Nowak bleibt liegen"

Sie können das Audio zur privaten Nutzung hier herunterladen oder im Systemplayer öffnen.

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Julia Wolf "Walter Nowak bleibt liegen"

Ende des Audiobeitrags

In dem Roman geht es um Walter Nowak: Er zieht morgens seine Bahnen im Schwimmbad, als ihn die Begegnung mit einer jungen Dame auf der Bahn nebenan völlig benebelt und er sich den Kopf am Beckenrand stößt. Entkräftet schleppt er sich nach Hause und bleibt auf dem Boden seines Badezimmers liegen. Was folgt ist ein Schwanken zwischen Traum und Bewusstlosigkeit, die Entfesselung von Bildern aus Nowaks Vergangenheit und eine existenzielle Krise.

Videobeitrag

Video

zum Video Julia Wolf im Gespräch

Ende des Videobeitrags
  • Julia Wolf "Walter Nowak bleibt liegen", Frankfurter Verlagsanstalt
  • Moderation: Bärbel Schäfer (hr3)

13.00 Uhr: Gespräch zum Film "Ich war eine glückliche Frau"

Frau Blok (Imogen Kogge) kann aufgrund einer Krankheit ihr Haus nicht mehr verlassen. Sie blüht auf, als sie beginnt, das junge, glückliche Ehepaar gegenüber durch das Fenster zu beobachten und sich damit emotional stark verwickelt. Als Herr Blok merkt, dass das Leben der Nachbarn eine negative Wendung nimmt, versucht er das Unheil abzuwenden, um auch das Glück seiner Frau zu erhalten.

Der Fernsehfilm "Ich war eine glückliche Frau" ist auf dem Festival des Deutschen Films in Ludwigshafen mit dem Publikumspreis ausgezeichnet worden.

Ein Gespräch mit Schauspielerin Imogen Kogge, Edda Leesch (Drehbuch) und Liane Jessen (hr).

Videobeitrag

Video

zum Video Gespräch zum Film "Ich war eine glückliche Frau"

Ende des Videobeitrags
  • Gespräch zum Film "Ich war eine glückliche Frau" (hr)
  • Der Film wird von 11.15 bis 12.45 Uhr im ARD Kino gezeigt
  • Moderation: Andreas Graf (hr-fernsehen)

13.30 Uhr: Ingo Schulze

Audiobeitrag
Autor Ingo Schulze

Sie können das Audio zur privaten Nutzung hier herunterladen oder im Systemplayer öffnen.

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Ingo Schulze im Gespräch (hr2-Doppelkopf)

Ende des Audiobeitrags

Gerade erst hat Ingo Schulze für seinen neuen Roman "Peter Holtz" den Rheingau Literatur Preis bekommen. Auch auf die Longlist für den Deutschen Buchpreis hat er es mit dem Titel geschafft. Und darum geht es in dem Buch: Vom Waisenkind zum Millionär. Peter Holtz will das Glück für alle. Schon als Kind in der sozialistischen DDR praktiziert er die Abschaffung des Geldes und bekehrt sich nach dem Mauerfall zum Christentum, um für eine christlich-kommunistische Demokratie zu kämpfen. Die geschenkten Häuser zu DDR-Zeiten bringen ihm unverhofften Reichtum.

Der Lauf der Welt widerspricht jeder Logik und die Marktwirtschaft belohnt Peter Holtz' Selbstlosigkeit mit Millionen. Wie wird er das Geld mit Anstand wieder los? Ein Schelmenroman mit viel Witz und Poesie in Zeiten, in denen die Welt sich auf den Kopf stellt.

Videobeitrag

Video

zum Video Ingo Schulze im Gespräch

Ende des Videobeitrags
  • Ingo Schulze "Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst", S. Fischer
  • Moderation: Denis Scheck (WDR)

Das Programm am Donnerstag ab 14 Uhr

Weitere Informationen

Gäste auf der ARD Bühne von Mittwoch bis Sonntag

Ende der weiteren Informationen