Leon de Winter, Donna Leon, Wolf Biermann
Leon de Winter, Donna Leon und Wolf Biermann Bild © picture-alliance/dpa

+++ Katja Lange-Müller +++ Sibylle Lewitscharoff +++ Leon de Winter +++ Gespräch zum Film +++ Donna Leon +++ Wolf Biermann +++ Harold Faltermeyer

Videos von der ARD Bühne vom Donnerstag, 20. Oktober von 14 bis 18 Uhr: Katja Lange-Müller, Sibylle Lewitscharoff, Leon de Winter, Gespräch zum Film, Wolf Biermann, Harold Faltermeyer

14.00 Uhr: Katja Lange-Müller

Dass Katja Lange-Müller eine großartige Erzählerin ist, beweist sie erneut mit ihrem warmherzigen, vor Gescheitheit blitzenden Episoden-Roman "Drehtür" aus dem Leben ihrer Heldin Asta.

Weggemobbt von den Kollegen der Krankenstation in Nicaragua, steht Asta nach 22 Jahren Dienst für internationale Hilfsorganisationen nun am Münchner Flughafen neben einer Drehtür und raucht. Mit jeder Zigarette dringt sie tiefer in ihre Vergangenheit ein. Und mit jeder Episode variiert die Autorin ein existentielles und aktuelles Thema – das Helfen und seine Risiken.

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Cover Katja Lange-Müller Drehtür

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Katja Lange-Müller "Drehtür"

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Katja Lange-Müller standen zu DDR-Zeiten wegen "unsozialistischen Verhaltens" nur wenige Türen offen. Sie lernte Schriftsetzerin, war Hilfspflegerin in psychiatrischen Stationen, lebte ein Jahr in der Mongolei und kam 1984 in die Bundesrepublik. Seitdem schreibt sie Bücher und erhält dafür wichtige Literaturpreise. "Drehtür" hatte es auf die Longlist für den Deutschen Buchpreis 2016 geschafft.

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  • Katja Lange-Müller "Drehtür", Kiepenheuer & Witsch
  • Moderation: Denis Scheck

14.30 Uhr: Sibylle Lewitscharoff

Leichtfüßig und wortgewaltig spaziert die Büchner-Preisträgerin Sibylle Lewitscharoff mit ihrer Leserschaft durch Himmel und Hölle.

Im Mittelpunkt ihres neuen Romans "Das Pfingstwunder" steht Dantes "Göttliche Komödie", über die sich Gelehrte aus der ganzen Welt anlässlich einer Tagung in Rom austauschen. Einer, der eifrig mitdiskutiert, ist Gottfried Elsheimer. Bei aller Leidenschaft für den Forschungsgegenstand erscheint ihm das immer ausgelassenere Verhalten seiner Kollegen zunehmend seltsam. Als die Kirchenglocken das Pfingstfest einläuten, kündigt sich ein unbegreifliches Ereignis an.

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Cover Sibylle Lewitscharoff Das Pfingswunder

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Sibylle Lewitscharoff "Das Pfingstwunder"

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Sibylle Lewitscharoff hat Religionswissenschaften studiert und danach lange als Buchhalterin gearbeitet. Nebenher schrieb sie Radiofeatures, Hörspiele und Essays, 1998 dann den ersten Roman "Pong", mit dem sie schlagartig bekannt wurde. "Das Pfingstwunder" hatte es auf die Longlist für den Deutschen Buchpreis 2016 geschafft.

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  • Sibylle Lewitscharoff "Das Pfingstwunder", Suhrkamp
  • Moderation: Denis Scheck

15.00 Uhr: Leon de Winter

In einer anderen Welt, in der Osama bin Laden nicht von US-Streitkräften gefangen und getötet wurde, spielt der neue Roman von Leon de Winter. "Geronimo" setzt die Möglichkeit gegen die Wirklichkeit. Zwischen Pakistan, Afghanistan, den USA, Holland und Israel entwickelt sich eine düstere Verschwörung. 

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Cover Leon de Winter "Geronimo"

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Leon de Winter "Geronimo"

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"Das Buch erinnert an ein Drehbuch, es ist ein Thriller, mit einem starken Bezug zur Wirklichkeit. Man weiß nie so genau, ist das alles wirklich passiert oder ist es Fiktion?", fragt Ariane Wick in ihrer Besprechung für hr2-kultur und sie kommt zu dem Schluss: "Der Roman ist traurig, schockierend, rührend und spannend bis zum Ende. Die Hauptfiguren schließt man schnell ins Herz und sie bleiben einem lange in Erinnerung." Leon de Winter gehört zu den Hochkarätern der Niederländischen Literatur. Leon de Winter ist auch Gast in der ARD-Radionacht der Bücher am 21. Oktober.

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  • Leon de Winter "Geronimo", Diogenes Verlag
  • Moderation: Gisela Steinhauer

16.00 Uhr: Gespräch zum Film

Hilla Palm (Anna Fischer) kommt aus einfachen Verhältnissen. Dennoch möchte sie ihr Abitur machen und studieren – keine Selbstverständlichkeit in den 60er Jahren. Ehrgeizig verfolgt Hilla ihre Pläne, doch in der Familie trifft sie auf Unverständnis. Als sie kurz vor den Abschlussprüfungen Opfer eines Übergriffs wird, droht sie zu scheitern.

Nach dem gleichnamigen Roman von Ulla Hahn. Gespräch zum Film mit Regisseurin Hermine Huntgeburth, Produzent Gerd Haag und WDR-Fernsehredakteurin Sophie Seitz. Der Film ist kurz zuvor im ARD Kino zu sehen.

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  • Gespräch zum Film "Aufbruch" (WDR)
  • Film im ARD Kino: 14.15 Uhr - 15.45 Uhr
  • Moderation: Bärbel Schäfer

16.30 Uhr: Donna Leon

Commissario Brunettis neuer Fall führt ihn in die Vergangenheit. 15 Jahre zuvor stürzte eine junge Frau in einen Kanal und trug bleibende Schäden davon: Sie verharrt seither auf dem Entwicklungsstand eines Kindes. Ihre Großmutter bezweifelt, dass es sich dabei um einen Unfall handelte. Donna Leon führt ihren Helden durch ein Venedig, vor dem die Übel der Moderne nicht haltmachen.

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Cover Donna Leon Ewige Jugend

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Donna Leon “Ewige Jugend”

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Auf die Idee zu ihrem ersten Krimi kam Leon bei einem Opernbesuch im venezianischen Opernhaus La Fenice. „Ich könnte den Dirigenten umbringen!“, entfuhr es ihrem Begleiter, Leon erledigte es in ihrem ersten Roman. In „Ewige Jugend“ hat ihr liebenswürdiger Ermittler Commissario Brunetti inzwischen seinen 25. Fall in der Lagunenstadt zu lösen.

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  • Donna Leon "Ewige Jugend", Diogenes Verlag
  • Moderation: Selma Üsük

17.00 Uhr: Wolf Biermann

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Cover Wolf Biermann "Warte nicht auf bessre Zeiten!"

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Wolf Biermann "Warte nicht auf bessre Zeiten!"

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Der Titel "Warte nicht auf bessre Zeiten" nimmt eine Strophe aus einem Lied von Wolf Biermann aus alten, kampferprobten Zeiten auf, als er wegen seiner Vorstellung von einem freiheitlichen Sozialismus 1976 aus der DDR ausgewiesen wurde. Längst ist der Sänger zu einem bekennenden Renegaten geworden, aber dieses Credo aus seiner kommunistischen Zeit hat er beibehalten: Lass dich nicht verhärten, vor der Zeit. Behalte deine Heiterkeit.

Mit Mutterwitz erzählt Wolf Biermann von diesen alten Zeiten, und wie er überhaupt zu dem Mutterwitz kam, bei Oma Meume in Hamburg, wo er als Halbwaise und Halbjude aufgewachsen ist. In seinem 80. Lebensjahr legt Wolf Biermann endlich seine Autobiographie vor, denn er wartet auch damit nicht auf bessere Zeiten. Wolf Biermann ist auch Gast in der ARD-Radionacht der Bücher am 21. Oktober.

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  • Wolf Biermann "Warte nicht auf bessre Zeiten", Propyläen-Verlag
  • Moderation: Ruthard Stäblein

17.30 Uhr: Harold Faltermeyer

Harold Faltermeyer kennt jeder, der in den 70er oder 80er Jahren groß wurde. Selbst in den USA. Oder besser in Hollywood, wo er als Musiker Karriere machte, allem voran als Schöpfer der Titelmelodie der Serie "Beverly Hills Cop" oder auch den Titelsong von "Top gun".

Leben und Arbeit in Hollywood, das brachte ihm einen Grammy und – bis heute – einen Platz in der Oscar-Jury. Weniger bekannt ist sein Leben heute, in seinem bayrischen Heimatdorf, wo er sogar eine eigene Brauerei und Metzgerei betreibt.

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  • Harold Faltermeyer "Grüß Gott, Hollywood", Bastei Lübbe
  • Moderation: Martin Maria Schwarz
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Gäste auf der ARD Bühne von Mittwoch bis Sonntag

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