Bild-Kombi: Andreas Hoppe, Rita Falk, Reinhold Messner
Gäste auf der ARD Bühne: Andreas Hoppe, Rita Falk, Reinhold Messner Bild © picture-alliance/dpa

+++ Andreas Hoppe +++ Rita Falk +++ Reinhold Messner +++ Marion Poschmann +++ Sven Regener +++ Souad Mekhennet +++ Jan Seghers +++ Robert Menasse

Videos von der ARD Bühne am Donnerstag, 12. Oktober von 14 bis 18 Uhr: Andreas Hoppe, Rita Falk, Reinhold Messner, Marion Poschmann, Sven Regener, Souad Mekhennet, Jan Seghers, Robert Menasse

14.00 Uhr: Andreas Hoppe

Andreas Hoppe wechselt vom Tatort Ludwigshafen zum Tatort Küche. Wie seine Serienfigur Mario Kopper, der sizilianische Wurzeln hat, fühlt sich Schauspieler Andreas Hoppe der italienischen Insel sehr verbunden: Von Syrakus über Taormina bis nach Calatabiano begibt er sich auf Entdeckungsreise, lernt Land und Leute kennen und lässt sich von der kulturellen Vielfalt der sizilianischen Küche inspirieren. Dabei kommt er in den Genuss von italienischer Gastfreundlichkeit, neuen Freunden und nicht zuletzt auch der Liebe.

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  • Andreas Hoppe "Sizilianisches Kochbuch", Südwest-Verlag
  • Moderation: Sarah Dippel (hr-fernsehen)

14.30 Uhr: Rita Falk

Als ein Luxus-Spa-Hotel seine Pforten öffnet, das halbe Dorf durchdreht und kurz darauf eine Leiche ausgerechnet in einer Marmorbadewanne gefunden wird, muss Dorfpolizist Franz Eberhofer ran. Und das passt ihm im Moment gar nicht, weil es gerade "so geschmeidig" mit der Susi läuft.

Es ist der 8. Fall des Dorfpolizisten Eberhofer, der so ganz anders als seine coolen Kriminalkollegen tickt: Friedfertig ist er, ohne Ehrgeiz und tiefenentspannt, solange ihm niemand die Zeit stiehlt. Dann wird er gefährlich.

Rita Falk ist Bayerin aus tiefstem Herzen, hat drei Kinder großgezogen und in weiser Voraussicht damals einen Polizeibeamten geheiratet. Mit ihren lakonischen, schwarzhumorigen Provinzkrimis um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer steht sie regelmäßig in den Bestsellerlisten.

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  • Rita Falk "Weißwurstconnection", dtv
  • Moderation: Anke Schnackenberg

15.00 Uhr: Reinhold Messner

Reinhold Messner einmal anders. Nämlich als Erzähler eines Abenteuers, das andere erlebt haben. Es geht um die Antarktis-Expedition 1914 unter der Führung von Ernst Shackleton. Aber nicht der berühmte Polarforscher steht im Mittelpunkt, sondern der englische Abenteurer Frank Wild. Ihm oblag es damals, der im Eis gestrandeten Mannschaft das Überleben zu sichern. Einen ganzen Winter lang. Eine Geschichte von extremer Zähigkeit, vom Aufbäumen gegen die Natur, in der Reinhold Messner natürlich auch seine eigenen Geschichten wiederfindet.

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  • Reinhold Messner "Wild", S. Fischer Verlag
  • Moderation: Martin Maria Schwarz (hr2-kultur)

15.30 Uhr: Marion Poschmann

Mit "Die Kieferninseln" ist Marion Poschmann der Sprung in die Shortlist um den Deutschen Buchpreis 2017 gelungen. Die Jury sagte zur Begründung: "Mit der Wanderung auf Bashōs Spuren schlägt sie eine Brücke über die Zeiten. Gekonnt, erfrischend locker, tiefenscharf."

Den Mond über den Kieferninseln – den möchte Gilbert Silvester sehen. Ganz wie die japanischen Wandermönche es schon vor hunderten von Jahren taten. Darüber liest er in einer Reisebeschreibung des Dichters Bashō (1644-1694), nachdem er einen Alptraum hatte und Hals über Kopf nach Japan geflogen ist. Auf seiner Pilgerreise will er zur Ruhe kommen, doch bald schon trifft er den Studenten Yosa, der erkundet, auf welche verschiedenen Arten man sich umbringen kann.

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  • Marion Poschmann "Die Kieferninseln", Suhrkamp Verlag
  • Moderation: Katharina Borchardt (swr2)

16.00 Uhr: Sven Regener

Sven Regener bringt seine Erfolgsfigur Herr Lehmann zurück. Berlin 1980: Frank Lehmann und die rebellische "Berufsnichte" Chrissie ziehen mit den beiden Extremkünstlern Karl Schmidt und H.R. Ledigt in die Wohnung über dem "Café Einfall". Dann stellt eine Kette wunderlicher Ereignisse das Leben der Bewohner der Wiener Straße auf den Kopf.

Mit 24 Jahren gründete Sven Regener in Berlin die Band "Element of Crime", die seitdem mehrere Studioalben veröffentlichte und über tausend Konzerte spielte. Größere Bekanntheit erlangte Regener durch seinen ersten, im Jahr 2001 veröffentlichten, Roman "Herr Lehmann", der auch erfolgreich verfilmt wurde. Mit seinem aktuellen Buch "Wiener Straße" schaffte Regener den Sprung auf die Longlist um den Deutschen Buchpreis 2017.

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  • Sven Regener "Wiener Straße", Galiani
  • Moderation: Bärbel Schäfer (hr3)

16.30 Uhr: Souad Mekhennet

Die Journalistin Souad Mekhennet begibt sich in die "no-go"-Areas des Terrors. Allein, ohne Kontakt zur Außenwelt und bekleidet mit einer schwarzen Abaya stellt sie teils lebensgefährliche Nachforschungen an: Was passiert hinter den Fronten des Dschihad? Und wie ticken Warlords und jugendliche Attentäter?

Souad Mekhennet schafft ein neues Verständnis für die Kämpfe und Wünsche der islamischen Welt und den angeblichen Clash zwischen Islam und Westen.

Mekhennet kommt aus einem türkisch-marokkanischem Elternhaus und wurde in Frankfurt am Main geboren. Sie arbeitet als Journalistin unter anderem für The New York Times und das ZDF, recherchiert seit dem 11. September 2001 über den islamistischen Terror und ist Mitglied des Investigativteams der Washington Post.

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  • Souad Mekhennet "Nur wenn du allein kommst. Eine Reporterin hinter den Fronten des Dschihad", C.H. Beck Verlag
  • Moderation: Ruthard Stäblein (hr2-kultur)

17.00 Uhr: Jan Seghers

"Menschenfischer" heißt der neue Krimi von Jan Seghers, der Anfang November erscheinen wird. Zum sechsten Mal schickt Seghers darin seinen Frankfurter Kommissar Marthaler in eine Ermittlung, die ihn diesmal auch ins Buchmesse-Gastland Frankreich führt. Zuletzt hatte Seghers die Verwicklungen hessischer Landespolitik im Krimi thematisiert. Viel Realität steckt in seinen Büchern, aber ebenso viel Spannung und Spurensuche.

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  • Jan Seghers "Menschenfischer", Wunderlich Verlag
  • Moderation: Christoph Scheffer (hr-iNFO)

17.30 Uhr: Robert Menasse

Kann man über Beamte in Brüssel einen Roman schreiben? Über die, die verfügen, ab wann die Banane krumm und der Apfel rund ist? Robert Menasse ging das Wagnis ein - und wurde dafür mit dem Deutschen Buchpreis 2017 belohnt. Er reitet den Amts-Schimmel und bringt ihn auf Trab. Und er verteidigt die "Eurokraten" gegen die Populisten und Nationalisten. 

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Robert Menasse "Die Hauptstadt"

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Menasse erzählt von einem Mord, der nicht aufgeklärt werden darf, von unvermuteter Liebe, von Intrigen und Winkelzügen, von den Gespenstern des Nationalismus und von einem Schwein, das durch Brüssel schnüffelt. "Saumäßig" gut und spannend dazu.

"Am Ende ist man davon überzeugt, dass die EU ein politischer Fortschritt ist. Der Roman ist unterhaltend und anregend und lohnt sich auf jeden Fall", findet Mario Scalla in seiner Buchbesprechung für hr2-kultur. Die Jury um den Deutschen Buchpreis 2017 setzte das Buch auf seine Shortlist.

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  • Robert Menasse "Die Hauptstadt", Suhrkamp
  • Moderation: Ruthard Stäblein (hr2-kultur)
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