Bildkombi: Renate Künast, Ulrich Wickert, Claudia Michelsen
Gäste auf der ARD Bühne: Renate Künast, Ulrich Wickert, Claudia Michelsen Bild © picture-alliance/dpa

+++ Axel Hacke +++ Hilal Sezgin +++ Christina Morina +++ Denis Scheck +++ Petra Reski +++ Iris Radisch +++ Ulrich Wickert +++ Renate Künast +++ Gespräch zum Film mit Claudia Michelsen

Die Videos von der ARD Bühne am Freitag, 13. Oktober von 10 bis 14 Uhr: Axel Hacke, Hilal Sezgin, Christina Morina, Denis Scheck, Petra Reski, Iris Radisch, Ulrich Wickert, Renate Künast, Gespräch zum Film mit Claudia Michelsen u.a.

10.00 Uhr: Axel Hacke, Hilal Sezgin, Christina Morina

"Der Traum von einer besseren Welt - Neue Sachbücher im Gespräch", so der Titel der morgendlichen Gesprächsrunde der NDR-Sendung "BücherLeben extra" auf der ARD Bühne am Freitag. Sachbücher zeichnen nicht nur ein faktengesättigtes Bild von der Welt wie sie ist. Sie lassen immer auch erkennen, wie sich die Dinge des Lebens stattdessen verhalten könnten - vielleicht ja sogar hin zum Besseren?

Die Publizistin Hilal Sezgin ("Nichtstun ist keine Lösung"), der Kolumnist Axel Hacke ("Über den Anstand in schwierigen Zeiten") und die Historikerin Christina Morina ("Die Erfindung des Marxismus") denken über historische wie gegenwärtige Weltverbesserungs-Entwürfe im Großen wie im Kleinen nach.

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zum Video Gespräch mit Axel Hacke, Hilal Sezgin und Christina Morina

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  • Moderation: Alexander Solloch (NDR Kultur)

11.00 Uhr: Denis Scheck

Seit nunmehr 14 Jahren ist das ARD-Literaturmagazin "druckfrisch" mit Literaturkritiker Denis Scheck eine zuverlässige Orientierungshilfe im Bücherdschungel. Unverwechselbar das temporeiche Reportage-Format, in dem Denis Scheck und Andreas Ammer Buchempfehlungen und Autoren im Gespräch präsentieren. Schecks zupackende Kritik der Spiegel-Bestseller ist der Aufreger der Sendung - was ihm nicht gefällt, landet prompt in der Tonne.

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11.30 Uhr: Petra Reski

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Petra Reski Autorin

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found hr1-Talk mit Petra Reski

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Das große Thema von Petra Reski sind die Machenschaften der italienischen Mafia. Im Ruhrgebiet geboren, lebt die Jouranalistin und Autorin heute in Venedig. In Italien hat sie für ihr Antimafia-Engagement den Premio Civitas und den Amalfi Coast Media Award erhalten.

Ihr aktuelles Buch "Bei aller Liebe", spielt in Palermo. Dort wird ein deutscher Staatsanwalt ermordet aufgefunden, ausgerechnet auf dem Straßenstrich der Transvestiten. Serena Vitale ist aber mit einem anderen Fall beschäftigt, der ihre ganze Zeit beansprucht: afrikanische Schlepperbanden, die am Elend der Flüchtlinge verdienen wollen.

Doch als sie erfährt, dass der Staatsanwalt in Deutschland gegen die Mafia ermittelt hatte, ist klar, dass es sich nicht um ein Verbrechen aus Leidenschaft handelt. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als sich selbst in die Ermittlungen zu stürzen.

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  • Petra Reski "Bei aller Liebe", Hoffmann und Campe
  • Moderation: Denis Scheck (WDR)

12.00 Uhr: Iris Radisch

Sartre hat einst eine ganze Generation in Europa politisch geprägt. Michel Houellebecq beschreibt Frankreich heute als Land der Krise. Die französische Literatur der Nachkriegszeit war immer Programm: mal existenzialistisch, mal politisch - und immer verführerisch.

Iris Radisch stellt ihren persönlichen Kanon der Nachkriegsliteratur vor. Die "Zeit"-Journalistin lässt sich von ihren persönlichen Treffen mit den Autoren leiten und bietet einen einfühlsamen Überblick über die Welt von Sartre und Duras bis Patrick Modiano, Yasmina Reza und Michel Houllebecq. In einem Jahr, in dem in Frankreich gewählt wurde und das Land vor neuen Herausforderungen steht, versteht sich das Buch auch als Beitrag zur Debatte über den intellektuellen Zustand Frankreichs.

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  • Iris Radisch "Warum die Franzosen so gute Bücher schreiben", Rowohlt
  • Moderation: Cécile Schortmann (hr-fernsehen)

12.30 Uhr: Ulrich Wickert

Journalist und Frankreichkenner Ulrich Wickert bewertet im Gespräch mit Ulrich Timm die aktuelle politische Lage in Frankreich. Wie steht es um Wirtschaft und soziale Situation in Macrons Frankreich? Kann der Präsident seine Reformen durchsetzen? Wie ist die aktuelle Terrorgefahr einzuschätzen? Wie stark ist die Rechte? Und... ist die "Grande Nation" ein gespaltenes Land?

Das Gespräch wird am 14. Oktober um 21 Uhr bei tagesschau24 gezeigt.

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  • Ulrich Wickert "Frankreich muss man lieben, um es zu verstehen"
  • Moderation: Ulrich Timm (ARD)

13.00 Uhr: Renate Künast

Sozial Engagierte, Journalisten und Politiker wie Renate Künast – sie alle sind Empfänger von Hassbotschaften und Anfeindungen auf sozialen Netzwerken. Die Politikerin geht auf die Menschen zu und sucht das Gespräch mit den Verfassern. Wer sind die Menschen, die ihrer Wut auf Plattformen wie Facebook und Twitter Luft machen? Und worauf lässt sich der Hass zurückführen?

In ihrem Buch analysiert Künast diese Entwicklung und appelliert mit Blick in die Zukunft daran, Maßnahmen zu ergreifen.

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  • Renate Künast "Hass ist keine Meinung", Heyne
  • Moderation: Daniel Mauke (hr-fernsehen)

13.30 Uhr: Gespräch zum Film mit Claudia Michelsen u.a.

Die Chirurgin Anna Hellberg (Claudia Michelsen) steht vor einem medizinischen Rätsel: Nach einer Routineoperation hat ein Mädchen eine allergische Reaktion auf ein Medikament, das Anna ihr gar nicht gegeben hat. Als jedoch auch ihr Ehemann Gunnar (Jan Messutat) den OP-Bericht bestätigt und die Verabreichung des Medikaments beschwört, stellt sie eigene Nachforschungen zu den Versäumnissen im Krankenhausalltag an.

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Ein Gespräch mit Schauspielerin Claudia Michelsen, Elmar Fischer (Regie), Andrea Frischholz (Drehbuch) und Redakteurin Sabine Holtgreve (NDR).

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zum Video Gespräch zum Film mit Claudia Michelsen u.a.

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  • "Götter in Weiß" (NDR)
  • Der Film läuft von 11.45 bis 13.15 Uhr im ARD Kino
  • Moderation: Andreas Graf (hr-fernsehen)

Das Programm am Freitag ab 14 Uhr

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Gäste auf der ARD Bühne von Mittwoch bis Sonntag

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