Gäste auf der ARD Bühne: Anne Chaplet, Adele Neuhauser, Sina Pousset
Gäste auf der ARD Bühne: Anne Chaplet, Adele Neuhauser, Sina Pousset Bild © Imago / picture-alliance/dpa / Inken Rauch

+++ Anne Chaplet +++ Wolf Singer +++ Matthieu Ricard +++ Denis Scheck +++ Judith W. Taschler +++ Jürgen Neffe +++ Adele Neuhauser +++ Gespräch zum Film +++ Sina Pousset

Videos von der ARD Bühne am Sonntag, 15. Oktober von 10 bis 14 Uhr: Anne Chaplet, Wolf Singer, Matthieu Ricard, Denis Scheck, Judith W. Taschler, Jürgen Neffe, Adele Neuhauser, Gespräch zum Film, Sina Pousset

10.00 Uhr: Anne Chaplet

Ihre bisherigen Krimis spielten vor allem in Frankfurt und im Vogelsberg. Doch "In tiefen Schluchten" ist Anne Chaplet einer südfranzösischen Geschichte auf der Spur. In der wilden, elementaren Landschaft des Vivarais am Fuße der Cevennen wohnen Rebellen und Aussteiger. Seit einigen Jahren auch Tori Godon, ehemalige Anwältin, 42 Jahre alt, frisch verwitwet und auf der Suche nach einer neuen Aufgabe. Als ein holländischer Höhlenforscher verschwindet, ist Tori beunruhigt.

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Anne Chaplet "In tiefen Schluchten"

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Als sie auf der Suche nach dem Holländer auf dem Karstplateau in eine Felsspalte stürzt, ist plötzlich ihr Leben in Gefahr. Wie hängen die Aktivitäten des Holländers mit den Hugenotten zusammen, die in dieser Region einst Zuflucht fanden? Und was hat das alles mit der Geschichte des Dorfes zu tun? "Es geht um Freundschaften und um Liebe und um ein Dorf, das immer noch mit seiner Geschichte und den Auswirkungen jahrhundertealter Fehden kämpft. Der Roman ist eine spannende Geschichtsstunde und ein etwas anderer Reiseführer durch den geheimnisvollen Süden Frankreichs", findet hr-Redakteurin Daniella Baumeister in ihrer Buchbesprechung.

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  • Anne Chaplet "In tiefen Schluchten", Verlag KiWi
  • Moderation: Daniella Baumeister (hr2-kultur)

10.30 Uhr: Wolf Singer und Matthieu Ricard

Wolf Singer ist einer der renommiertesten Hirnforscher in Deutschland. Vor neun Jahren traf er den buddhistischen Mönch Matthieu Ricard. Durch Meditation wird die Gehirntätigkeit erweitert, sagt der Buddhist aus Frankreich. Der Neuro-Wissenschaftler kann das im Labor messen. Aber Singer ist deshalb mit dem Weltbild der Buddhisten noch lange nicht einverstanden: Ein Dialog zwischen Dissens und Anerkennung.  

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  • Wolf Singer und Matthieu Ricard "Jenseits des Selbst: Dialoge zwischen einem Hirnforscher und einem buddhistischen Mönch", Suhrkamp
  • Moderation: Ruthard Stäblein (hr2-kultur)

11.00 Uhr: Denis Scheck

Seit nunmehr 14 Jahren ist das ARD-Literaturmagazin "druckfrisch" mit Literaturkritiker Denis Scheck eine zuverlässige Orientierungshilfe im Bücherdschungel. Unverwechselbar ist auch das temporeiche Reportage-Format, in dem Denis Scheck und Andreas Ammer Buchempfehlungen und Autoren im Gespräch präsentieren. Schecks zupackende Kritik der Spiegel-Bestseller ist der Aufreger der Sendung, und was ihm nicht gefällt, landet prompt in der Tonne.

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11:30 Uhr: Judith W. Taschler

Anspruchsvoll, raffiniert und psychologisch dicht schreibt Judith W. Taschler über Identität, Familienbeziehungen, Adoption und die großen Wendepunkte im Leben. Derzeit arbeitet sie an ihrem sechsten Roman.

Der achtzehnjährige Jan genießt sein Leben in vollen Zügen und das Einzige, wovor er wirklich Angst hat, ist die Liebe. Da trifft ihn unerwartet ein Schicksalsschlag als er bei einem Auto-Unfall seine Mutter verliert. Ein halbes Jahr später erhält er einen verstörenden Brief, der sein bisheriges Leben, seine Herkunft und Identität, auf den Kopf stellt.

Die Autorin: Judith W. Taschler lebt in Innsbruck und war einige Jahre Lehrerin. Mittlerweile ist sie freie Schriftstellerin und arbeitet derzeit an ihrem sechsten Roman. Für "Die Deutschlehrerin" erhielt sie 2014 den Friedrich-Glauser-Preis.

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  • Judith W. Taschler "David", Droemer
  • Moderation: Evelyn Fischer (hr-fernsehen)

12.00 Uhr: Jürgen Neffe

Karl Marx, revolutionärer Querkopf und Vordenker des 19. Jahrhunderts, ist wieder aktuell. Seit der Kommunismus in seinem Namen, aber nicht in seinem Sinne, Geschichte ist, feiert der Philosoph ein Comeback.

Anlässlich Marx' 200sten Geburtstags forscht der Autor Jürgen Neffe in Marx‘ Schriften und in seiner Biografie. Er schildert das Leben eines Flüchtlings und geduldeten Staatenlosen, der für seine Überzeugungen keine Opfer scheute und sich weder von Krankheit, Armut, Ehekrisen noch von Familientragödien abhalten ließ, seine Gedankenwelt von Entfremdung und Ausbeutung bis zur ausgereiften Krisentheorie zu entwerfen. Jürgen Neffe erklärt Marx‘ ökonomische Theorien und konfrontiert sie mit der Realität des krisengeschüttelten Kapitalismus zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Sein Fazit: Marx ist nicht tot, er ist aktueller denn je.

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  • Jürgen Neffe "Marx", Bertelsmann
  • Moderation: Denis Scheck (ARD)

12.30 Uhr: Adele Neuhauser

Als "Bibi Fellner" ermittelt Adele Neuhauser im Tatort aus Wien. In ihrer Autobiografie "Ich war mein größter Feind" erzählt sie ihre Geschichte als "Kind zweier Welten", das zunächst in Griechenland und später in Österreich aufwächst. Es ist die Kindheit in einer zerrissenen Familie, eine leidvolle Jugend, die von mehreren Selbstmordversuchen geprägt ist. Doch letztendlich fällt die Entscheidung, den Blick nach vorne zu richten.

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  • Adele Neuhauser "Ich war mein größter Feind", Brandstätter
  • Moderation: Andrea Ballschuh (hr-fernsehen)

13.00 Uhr: Gespräch zum Film

Der sterbenskranke König Ansgar ist im Zwiespalt darüber, welcher seiner beiden Söhne die Thronfolge antreten soll. Als klar wird, dass das einzige Heilmittel für den König das Wasser des Lebens zu sein scheint, machen sich seine von Grund auf verschiedenen Söhne, der machtgierige Falk und der gutmütige Lennard, auf die Suche. Lennard stößt auf seiner Reise auf ein verfluchtes Schloss und die schlafende Prinzessin Friederike (Marlene Tanczik). Sie scheint seine einzige Hoffnung auf das Wasser des Lebens zu sein.

Im Gespräch zum Märchenfilm: Schauspielerin Marlene Tanczik, Alexander Wiedl (Regie), David Ungureit (Drehbuch) und Matthias Körnich (WDR).

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  • "Das Wasser des Lebens" (WDR)
  • Der Film läuft von 11.45 bis 12.45 Uhr im ARD Kino
  • Moderation: Julia Tzschätzsch (hr-fernsehen)

13.30 Uhr: Sina Pousset

Sina Pousset wohnt als freie Autorin in Berlin und schreibt für die Süddeutsche Zeitung, jetzt.de und das Süddeutsche Zeitung Magazin. "Schwimmen" ist ihr Debütroman.

Milla und Jan sind seit ihrer Kindheit unzertrennlich. Ein Sommerurlaub mit Jans neuer Freundin Kristina sorgt für das Aufwirbeln von Gefühlen und einen Zustand zwischen Angst, Liebe und Sehnsucht. Bis sich die emotionale Stimmung bei einem Gewitter katastrophal entlädt. Am Ende der wenigen Tage lebt Jan nicht mehr.

Vier Jahr später findet Milla eine handgeschriebene Notiz in Jans altem Mantel und fasst den Entschluss, sich endlich der Vergangenheit zu stellen.

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  • Sina Pousset "Schwimmen", Ullstein
  • Moderation: Andrea Ballschuh (hr-fernsehen)

Das Programm am Sonntag ab 14 Uhr

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