Amelie Fried, Wilhelm Genazino und Constantin Schreiber
Amelie Fried, Wilhelm Genazino und Constantin Schreiber Bild © picture-alliance/dpa, Amelie Fried: Annette Hornischer Fotografie

+++ Tilmann Lahme +++ Amelie Fried +++ Wilhelm Genazino +++ Constantin Schreiber +++ Denis Scheck +++ Can Dündar +++ Gespräch zum Film +++ Jörg Armbruster

Videos von der ARD Bühne vom Mittwoch, 19. Oktober von 10 bis 14 Uhr: Tilmann Lahme, Amelie Fried, Wilhelm Genazino, Constantin Schreiber, Denis Scheck, Überraschungsgast, Jörg Armbruster

10.30 Uhr: Tilmann Lahme

"Was den Briten ihre Windsors, das sind den deutschen Intellektuellen die Manns", sagte Marcel Reich-Ranicki. Für ihn hat es in Deutschland im 20. Jahrhundert "keine bedeutendere, originellere und interessantere Familie" gegeben.

Die Familienaufstellung offenbart sich in ihrem Briefwechsel, den der Mann-Kenner Tilmann Lahme mit herausgegeben hat.

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  • Tilmann Lahme "Die Briefe der Manns", S. Fischer-Verlag
  • Moderation: Ruthard Stäblein (hr2-kultur)

11.00 Uhr: Amelie Fried

Amelie Fried wurde als Fernseh-Moderatorin bekannt und schreibt seit Jahren einen Bestseller nach dem anderen. In ihrem neuen Buch "Ich fühle was, was Du nicht fühlst", hat es die 13-jährige India nicht leicht mit ihren verkorksten Hippie-Eltern und ihrem Bruder Che, der ins Milieu der Kleinkriminellen abzurutschen droht. Da hilft nur eine gesunde Distanz zur Familie und scharfsichtiger Spott.

Zum Glück gibt es den Klavierlehrer in der Nachbarschaft, zu dem India ein außergewöhnliches Verhältnis entwickelt. Aber was soll sie machen, als das in einem einzigen Moment zerstört wird? Während ihre Eltern in einer Ehekrise stecken, muss India eine Entscheidung treffen: Soll sie ihr Geheimnis öffentlich machen oder für immer schweigen?

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  • Amelie Fried "Ich fühle was, was Du nicht fühlst", Heyne Verlag
  • Moderation: Evelyn Fischer

11.30 Uhr: Wilhelm Genazino

Der Frankfurter Autor Wilhelm Genazino ist berühmt für seine tragikomischen Antihelden, für seine genaue Beobachtungsgabe, mit der er das Besondere im alltäglichen Leben entdeckt und immer wieder skurril auf den Punkt bringt. Sein Werk ist vielfach preisgekrönt, u.a. mit dem Georg-Büchner-Preis.

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Cover Genazino Außer uns spricht niemand über uns

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Wilhelm Genazino "Außer uns spricht niemand über uns"

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"Außer uns spricht niemand über uns", so der Titel seines aktuellen Buchs. Ist der lebensuntaugliche Romanheld noch zu retten und wenn ja, wie? Und: will er das überhaupt? Davon erzählt der ebenso witzige wie bösartige Roman.

"Dieses Buch bräuchte einen Warnhinweis: 'Die Lektüre dieses Romans kann Ihre Lebensfreude schlagartig untergraben'. Gleichzeitig lacht man alle paar Seiten auf, weil Genazino mal wieder so gnadenlos komisch ist", urteilt Sylvia Schwab in ihrer Buchbesprechung in hr2-kultur.

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  • Wilhelm Genazino "Außer uns spricht niemand über uns", Hanser Verlag
  • Moderation: Katrin Schumacher

12.00 Uhr: Constantin Schreiber

Wie die Deutschen ticken, das versucht der Journalist Constantin Schreiber in seiner Sendereihe "Marhaba" zu erklären. Er richtet sich an Zuwanderer, aber auch an die, die schon immer hier leben, um zum gegenseitigen Verständnis beizutragen.

Schreiber arbeitete lange im arabischen Raum und kennt beide Seiten. Nun fasst er seine Erfahrungen in einem Buch zusammen.

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  • Constantin Schreiber "Marhaba, Flüchtling!", Hoffmann und Campe
  • Moderation: Bärbel Schäfer

12.30 Uhr: Denis Scheck

Seit nunmehr 13 Jahren ist das ARD-Literaturmagazin "druckfrisch" mit Literaturkritiker Denis Scheck eine zuverlässige Orientierungshilfe im Bücherdschungel. Unverwechselbar das temporeiche Reportage-Format, in dem Denis Scheck und Andreas Ammer Buchempfehlungen und Autoren im Gespräch präsentieren. Schecks zupackende Kritik der Spiegel-Bestseller ist der Aufreger der Sendung - was ihm nicht gefällt, landet prompt in der Tonne.

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13.00 Uhr: Can Dündar

Der Journalist, Autor und Chefredakteur der regierungskritischen türkischen Tageszeitung "Cumhumriyet" Can Dündar genießt derzeit in Deutschland eine Art politisches Asyl, nachdem er zuvor ein halbes Jahr in der Türkei inhaftiert war.

November 2015, Can Dündar und sein Kollege Erdem Gül werden verhaftet. Der Vorwurf der türkischen Staatsanwaltschaft: Spionage und Verrat von türkischen Staatsgeheimnissen. Präsident Erdogan stellt persönlich Strafanzeige, er fordert lebenslange Haftstrafen. Der Hintergrund der Verhaftung ist die Berichterstattung über Waffenlieferungen des türkischen Geheimdienstes an syrische Extremisten. Nach drei Monaten Haft kommen Dündar und Gül vorläufig frei. Das Gerichtsverfahren verurteilt Dündar zu sechs Jahren Gefängnis - noch ist das Urteil nicht rechtskräftig.

Genau von diesen Erlebnissen spricht Can Dündar in "Lebenslang für die Wahrheit". Er redet von der Entdeckungsgeschichte der geheimen Waffenlieferung, über die Entscheidung, das belastende Filmmaterial zu veröffentlichen, von seiner Angst vor Terroranschlägen und seiner Zeit in Einzelhaft.

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  • Can Dündar "Lebenslang für die Wahrheit", Hoffmann und Campe
  • Moderation: Ilyas Mec

13.30 Uhr: Jörg Armbruster

Um die NS-Zeit wanderten zahlreiche deutsche Juden nach Palästina aus und hofften, dort eine neue Heimat zu finden. Doch die "Jeckes", wie sie abfällig genannt wurden, blieben Fremde. Jörg Armbruster, langjähriger Auslandskorrespondent der ARD für den Mittleren und Nahen Osten, trifft Überlebende und ihre Nachfahren.

Anhand von Einzelschicksalen zeichnet er die Geschichte ihrer Emigration nach, deren Folgen noch heute spürbar sind.

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  • Jörg Armbruster "Willkommen im Gelobten Land? Deutschstämmige Juden in Israel", Hoffmann und Campe
  • Moderation: Esther Schapira

Das Programm am Mittwoch ab 14 Uhr

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Gäste auf der ARD Bühne von Mittwoch bis Sonntag

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