Plakat auf der Buchmesse: Dies ist, was wir teilen
Das Motto der Ehrengastregion Flandern und Niederlande: "Dies ist, was wir teilen." Bild © picture-alliance/dpa

Geheimnisvolle Familiengeschichten, subtile Krimis, tragische Lebenswege: Tauchen Sie ein in die reiche Bücherwelt, die Flandern und die Niederlande mit zur Buchmesse gebracht haben.

Kris Van Steenberge "Verlangen"

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Cover Kris Van Steenberge "Verlangen"

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"'Verlangen' ist ein historischer Roman über ein Dorf in Westflandern." - "Im Mittelpunkt stehen Zwillinge." - "Im Roman geht alles gut beim Erstgeborenen, das zweite Kind kommt mit einem verunstalteten Gesicht auf die Welt. Ein ungleiches Zwillingspaar." - "Der zweite Sohn wird nur gehänselt. Er bekommt nicht einmal einen Namen." - "Das Aufbegehren der Mutter ist stärker als die Zwänge im Käfig dieser Dorfbewohner." - "Der Roman ist mit dramatischen Ereignissen und wechselnden Gefühlen aufgeladen." - "Mit lebendigen Figuren, zu schillernd, um wahr zu sein."

Britta Bolt "Das Büro der einsamen Toten"

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Buchcover Büro der einsamen Toten

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Britta Bolt "Das Büro der einsamen Toten"

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"Ein eher leiser Krimi, nachdenklich und hintergründig." - "Die Charaktere werden fein gezeichnet." - "Pieter Posthumus aus dem 'Büro der einsamen Toten' ist keiner, der sich mit schnellen Antworten zufrieden gibt." - "Das Autoren-Duo, das sich hinter Britta Bolt verbirgt, schreibt mit großem Einfühlungsvermögen und in schnörkelloser Sprache."

Britta Bolt "Das Haus der verlorenen Seelen"

Cover Britta Bolt Das Haus der verlorenen Seelen
Bild © Hoffmann und Campe

Und weil es so schön war, gleich der zweite Fall für Nachlass-Abwickler Pieter Posthumus hinterher. Wenn er über seiner "Grübelbox" sitzt oder sich mit Hilfe von Gedankenspielen an Verdächtige erinnert, dann hat das wenig von einem rasanten Thriller. Doch den will das Autoren-Duo mit dem Pseudonym Britta Bolt auch gar nicht liefern. Vielmehr zeichnen sie mit "PP" eine Figur, die unaufgeregt und gründlich recherchiert, um zu verhindern, dass Unrecht geschieht. Nur weil eine Verdächtige sonderbar ist, ist sie doch keine Mörderin und die, die das eigentlich herausfinden sollten, erledigen ihren Job aus verschiedenen Gründen unzureichend. Auch der zweite Fall liest sich weg wie nichts. Ganz nebenbei erfährt man noch ein bisschen was über Alte Meister und bekommt eine Amsterdam-Führung der besonderen Art. (cawo)

Tommy Wieringa "Das sind die Namen"

Cover Tommy Wieringa Das sind die Namen
Bild © Hanser

Fünf Migranten irren durch die Steppe. Wieringa verknüpft ihre mörderisch-quälende Suche nach dem gelobten Land mit der Geschichte des Polizeikommandanten Pontus, der seine Wurzeln sucht. Ein aktuelles Thema, meisterhaft erzählt mit wunderbar leichtem Humor. (dpa)

Maaike Sips "Papa Monica"

Cover Maaike Sips "Papa Monica"
Bild © Knaur

Wenn man glaubt, einen Menschen zu kennen und eines Tages feststellen muss, dass alle zurückliegenden Jahre ein einziges Versteckspiel waren, dann hat man genügend Stoff für ein Buch zusammen. Maaike Sips erzählt die Geschichte ihres Vaters Cees, der sein ganzes Leben den Wunsch hatte, eine Frau zu sein. Erst nach seiner Pensionierung fasst er den Entschluss, fortan als Monica leben zu wollen. Kein leichter Schritt, auch nicht für seine Töchter und seine Lebensgefährtin. Sips recherchiert in der Vergangenheit ihres Vaters, versucht in seine Gefühlswelt einzutauchen und zu verstehen. Sie beschreibt detailliert die Veränderungen ihres einstigen Macho-Vaters, dem Kleidung gänzlich gleichgültig war, hin zu Monica, deren Kleiderschrank zu bersten droht und die optisch dem Frauenbild ähnelt, das ihr Vater auch als Mann anziehend fand. Getragen von viel Liebe kommt sie zum Fazit: "Auch als Frau wird er immer mein Vater bleiben." Eine berührende Lebensgeschichte von einer späten, aber geglückten Metamorphose. (cawo)

Leon de Winter "Ein gutes Herz"

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Cover Leon de Winter Ein gutes Herz

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"Die Geschichte ist so furios, so actionreich und atemberaubend, dass sie genügend Stoff für mindestens zwei Hollywood-Blockbuster liefern würde." - "Den niederländischen Kritikern ist der Roman zu hanebüchen - bei deutschen Rezensenten kommt er besser weg, vielleicht auch deshalb, weil wir die Promis, die der Autor genüsslich karikiert, nicht kennen."

Geert Mak "Die vielen Leben des Jan Six"

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Cover Geert Mak Die vielen Leben des Jan Six

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"Die Familie Six zog aus dem nördlichen Frankreich, das stark umkämpft war, in das sehr sichere und auch geschäftige Amsterdam. Und der Stammvater, Jan Six der Erste also, stürzte sich ins Färber- und Tuchgeschäft. Auf diesen folgen noch viele weitere Jan Six'."- "Es gibt Aufstieg, es gibt Verfall, ganz zum Schluss dann auch viel Normalität." - "Die Familien- und die Stadtgeschichte sind eng miteinander verknüpft. Das macht er ganz wunderbar, ganz beispielhaft und großartig." - "Dieses Buch entfaltet einen Sog: Spätestens zur Hälfte möchte man unbedingt zur Herengracht fahren und gucken, ob das Stammhaus der Familie Six da noch steht."

Diane Broeckhoven "Was ich noch weiß"

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Cover Diane Broeckhoven "Was ich noch weiß"

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Diane Broeckhoven "Was ich noch weiß"

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"Da ist Manon, die eigentlich ihr ganzes Leben vergessen hat und sich dieses Leben und ihre Vergangenheit mit 68 Jahren ganz langsam und zäh zurückerobern muss. Sie hatte eine Hirnblutung, lag Monate im Koma und erwacht dann irgendwann aus der Bewusstlosigkeit und braucht zwei Jahre, bis sie wieder alleine leben kann." - "Erst einmal ist es Manons Liebesgeschichte, die uns die Autorin erzählt." - "Manon erzählt filigran, kostet die Worte aus." - "Die Stärke des Romans liegt in den ganz feinen Details." - "Da wirkt der Roman manchmal wie eine Reihe Familienfotos."

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