Friedrich Ani gehört seit Jahren zur Crème de la Crème der deutschen Krimiszene. Und das, obwohl seine Romane die Erwartungen an klassische Krimi-Literatur stets unterlaufen. Denn es geht weder besonders temporeich zu, noch sind in der Regel Verbrecher zu identifizieren. Das Spezialgebiet seines Kommissars Tabor Süden sind Menschen, die aus irgendeinem Grund spurlos verschwunden sind.