Die Schauspieler Heino Ferch (l), Klaus Maria Brandauer (M) und Margarita Broich (r)  in Frankfurt am Main (Hessen) nach der Verleihung des Hessischen Film- und Kinopreises in der Frankfurter Alten Oper
Die Schauspieler Heino Ferch (l), Klaus Maria Brandauer (M) und Margarita Broich (r) in Frankfurt nach der Verleihung des Hessischen Film- und Kinopreises in der Frankfurter Alten Oper Bild © picture-alliance/dpa

Der Schauspieler Klaus Maria Brandauer hat beim Hessischen Film- und Kinopreis in Frankfurt den Ehrenpreis erhalten. "Beste Schauspielerin" wurde Margarita Broich, "Bester Schauspieler" ist Heino Ferch.

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Das hr-fernsehen zeigt am Sonntag, 23. Oktober, um 18.30 Uhr in der 30-minütigen Sondersendung "Die hessischen Oscars - Der Hessische Film- und Kinopreis 2016" die Höhepunkte des Abends.

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Der 73-jährige Brandauer, der 1981 mit dem oscar-prämierten Film "Mephisto" des ungarischen Regisseurs István Szabó international bekannt wurde, nahm den Ehrenpreis am Freitagabend in der Alten Oper in Frankfurt persönlich entgegen. Mit Blick auf den Laudator Szabó sagte Brandauer: "Ich sage danke tausend Mal. Du warst es, der mir das Ticket zum Film gelöst hat."

Heino Ferch schwebt ein kleines bisschen über dem Boden

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Als "bester Schauspieler" wurde Heino Ferch für seine Rolle in dem Film "Allmen und das Geheimnis der Libellen" ausgezeichnet. Die Verfilmung des Romans von Martin Suter sieht Ferch in der Rolle des Johann Friedrich von Allmen - ein Lebenskünstler, der einen exzellenten und teuren Geschmack besitzt, aber ständig über seine Verhältnisse lebt - und in Geldschwierigkeiten steckt. Also lässt er wertvolle Glasschalen einer befreundeten Millionärstochter mitgehen.

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"An der Seite des kongenialen Samuel Finzi gelingt es Heino Ferch, eine Figur von internationalem Format zu schaffen, die ein kleines bisschen über dem Boden zu schweben scheint und aus Haltung allerbeste Unterhaltung macht", teilte die Jury mit. Der Film der ARD Degeto wird voraussichtlich im März 2017 ausgestrahlt.

Jury: Margarita Broich ist ein Phänomen

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Margarita Broich, Manfred Krupp

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In der Kategorie "Beste Schauspielerin" wurde Margarita Broich für ihre Rolle in dem hr-Tatort: "Wendehammer" geehrt. "Margarita Broich ist ein Phänomen. Immer ist da diese umwerfende Körperlichkeit, mit der sie aus jeder Figur einen Solitär formt, der in keine Schublade passt", hieß es in der Begründung der Jury.

Als "bester Spielfilm" wurde "Fritz Lang" prämiert. Der "beste Dokumentarfilm" war nach Meinung der Jury "Ghostland - the view of the Ju'/Hoansi".

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Der Hessische Film- und Kinopreis ist insgesamt mit 185.000 Euro dotiert.