Das Thema Heimat hatte Ahlam Shibli schon vor zehn Jahren auf der documenta beschäftigt. Damals untersuchte sie in einer Reportage, ob auch in einem Flüchtlingslager Heimat entstehen kann. Dieses Mal hat sie sich in Kassel umgeschaut.

In der documenta-Stadt ist sie nicht nur Syrern begegnet, sondern auch Migranten früherer Zeiten. Nach Kassel kamen nach dem Krieg ja Vertriebene aus Ostpreußen und die Sudeten. Später landeten hier Italiener, Spanier und Türken, noch später Jugoslawen.

Die Künstlerin untersucht in ihren Fotoreportagen, wie diese Gruppen sich in der Stadt integriert haben.