Ein Lkw und ein Transporter sind auf der A7 zusammengestoßen
Der Transporter (l.) geriet beim Ausfahren von der A7 in den Gegenverkehr. Bild © TVnews-Hessen

Bei einem Unfall auf der A7 bei Niederaula ist eine 29 Jahre alte Frau in der Nacht zum Samstag tödlich verletzt worden. Sie war bei strömendem Regen offenbar zu schnell in eine Ausfahrt gerast. Wenige Stunden später kam es in der Nähe zu einem weiteren Unfall.

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Die Fahrerin eines Transporters kam vom Hattenbacher Dreieck und wollte an der Anschlussstelle Niederaula (Hersfeld-Rotenburg) abfahren, um bei einer Spedition Pakete abzuladen. Wie die Polizei weiter berichtete, war die Frau aus dem Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein trotz strömenden Regens zu schnell unterwegs, als sie in die Ausfahrt fuhr. Kurz vor der Einmündung in eine Bundesstraße verlor sie die Kontrolle über ihren Wagen und geriet in den Gegenverkehr.

Dort stieß sie frontal mit einem Lastwagen zusammen, der gerade auf die Autobahn auffahren wollte. Die 29-Jährige wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Sie erlitt so schwere Verletzungen, dass sie noch am Unfallort verstarb. Der 42 Jahre alte Fahrer des Lkw aus Rumänien erlitt leichte Verletzungen und einen Schock. Er kam in ein Krankenhaus.

Die Anschlussstelle war wegen der Bergungsarbeiten für mehrere Stunden gesperrt. Dadurch kam es auf der A7 zu erheblichem Rückstau und sogar zu einem staubedingten Folgeunfall, bei dem laut Polizei aber nur Sachschaden entstand.

Fahrzeug überschlägt sich mehrfach

Einige Stunden später kam es an der Auffahrt Niederaula zu einem weiteren schweren Unfall, bei dem zwei Menschen verletzt wurden.

Ein rotes Auto hat sich auf der A7 überschlagen und liegt auf dem Dach im Graben
Das Auto hatte sich mehrfach überschlagen und blieb auf dem Dach liegen. Bild © TVnews-Hessen

Der 62-jährige Fahrer eines Autos hatte am Samstagmorgen gegen 9.30 Uhr auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Das Auto kam nach rechts von der Autobahn ab, fuhr in den Flutgraben, schleuderte über den Zubringer zur A7 und landete schließlich in einem weiteren Flutgraben.

Auf der rund 100 Meter langen Strecke überschlug sich das Fahrzeug mehrfach und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer und seine 48 Jahre alte Beifahrerin wurden verletzt, konnten sich aber aus eigener Kraft aus dem zerstörten Wagen retten.

Für die Bergungsarbeiten mussten die rechte Fahrspur der A7 und die Autobahnauffahrt in Richtung Norden gesperrt werden.