Ein Autofahrer wollte in Frankfurt vor der Polizei flüchten und krachte mit seinem Wagen in eine Straßenbahn-Haltestelle. Die Insassen verschwanden, kurz darauf gab es fünf Festnahmen.

Polizeiwagen im Einsatz.
Polizeiwagen im Einsatz. Bild © picture-alliance/dpa (Archiv)

Der Fahrer des Autos hatte vor einer Polizeikontrolle auf der Kennedyallee in Frankfurt gewendet, wie die Beamten am Sonntag mitteilten. Polizisten nahmen die Verfolgung auf, sie verloren das Fluchtfahrzeug aber aus den Augen.

Wenige hundert Meter weiter geriet der Wagen auf der Stresemannallee auf das Gleisbett der Straßenbahn. Er prallte mit seinem Wagen an einen Oberleitungsmast der Straßenbahn und schleuderte anschließend in ein Haltestellenhäuschen.

Fünf junge Männer festgenommen

Die Insassen suchten zu Fuß das Weite, wie die Polizei mitteilte. Ihre Identität und Anzahl sei noch nicht ermittelt. Bei dem Unfall wurden keine Unbeteiligten verletzt. Polizisten nahmen später fünf junge Männer fest, die sich in der Gegend aufhielten. Ob es sich bei ihnen um die Insassen des Unfallfahrzeuges handelt, müsse aber erst ermittelt werden, sagte eine Polizeisprecherin.

Den Gesamtschaden an Auto, Mast und Haltestelle schätzt die Polizei auf etwa 200.000 Euro. Der Straßenbahnverkehr auf zwei Linien wurde wegen des Unfalls unterbrochen.

Sendung: hr-iNFO, 14.01.2018, 12.00 Uhr