Stillgelegte Bergwerke beschäftigen Hessens Behörden auch heutzutage noch.

Die alten Stollen und Schächte seien zwar gesichert, heißt es bei der Bergaufsicht des Regierungspräsidiums Gießen. Doch habe man es immer wieder mit den Folgen des Untertagebaus zu tun. Etwa, wenn es zu sogenannten Bergschäden kommt oder geprüft werden muss, ob Bauvorhaben in der Nähe früherer Gruben überhaupt möglich sind.

Die drei Regierungspräsidien Gießen, Kassel und Darmstadt sind jeweils in ihrem Bereich für die Bergaufsicht zuständig. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Genehmigung und Überprüfung von Bergbaubetrieben. Auch geschlossene Bergwerke wie die Grube Fortuna im mittelhessischen Solms unterstehen ihrer Aufsicht.