Feuer Aßlar
Feuer in Aßlar: Das Haus ist ruiniert und einsturzgefährdet. Bild © Jörg Fritsch

Ein Feuer hat ein Wohnhaus im mittelhessischen Aßlar fast völlig zerstört. In Fulda erlitt ein Mann bei einem Brand auf einem Bauernhof schwere Verletzungen. Er war beim Rauchen im Bett eingeschlafen. Und auch im Vogelsberg brannte es.

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Stundenlang hatten rund 50 Feuerwehrleute im Aßlarer Stadtteil Berghausen (Lahn-Dill) zu kämpfen, bis sie in der Nacht auf Dienstag ein Feuer in einem Einfamilienhaus gelöscht hatten. Die fünf Bewohner, von Brandmeldern gewarnt, hatten sich unverletzt ins Freie retten können und Alarm geschlagen.

Sie brauchen nun eine neue Wohnung. Denn das Haus ist fast komplett zerstört und einsturzgefährdet, wie die Polizei mitteilte.

Der Brand war gegen 19.30 Uhr im Dachgeschoss des Gebäudes ausgebrochen. Noch wissen die Ermittler nicht, warum. Den Schaden schätzen sie auf mindestens 80.000 Euro.

Arme und Gesicht verbrannt

Bei einem Feuer im ersten Geschoss eines Bauernhofs im Fuldaer Stadtteil Ziegel zog sich der 53 Jahre alte Wohnungsinhaber schwere Brandverletzungen an den Armen und im Gesicht zu. Er kam in ein Krankenhaus. Dort musste auch ein 50 Jahre alter Hausbewohner wegen einer leichten Rauchgasvergiftung behandelt werden.

Der 53-Jährige sagte der Polizei, er habe sich im Bett eine Zigarette angezündet und sei dann offenbar eingeschlafen. Rauchmelder schlugen an. Die Bewohner liefen nach draußen. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 50.000 Euro.

Auch im Schwalmtaler Ortsteil Brauerschwend (Vogelsberg) war die Feuerwehr am Montagabend im Einsatz. Dort zerstörte ein Brand einen Carport samt einem dort abgestellten Auto und einem Anhänger. Eine benachbarte Garage nahm ebenfalls Schaden. Die Feuerwehr verhinderte, dass die Flammen auch auf ein Wohnhaus übergriffen. Ein Mensch kam nach Angaben der Polizei mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Der Sachschaden hier beläuft sich auf rund 40.000 Euro.