Ihre Kommentare Trifft Sie die Evakuierung? Und was tun Sie in der Zeit?

58 Kommentare

  • Auch wenn mich die Evakuierung nicht im Geringsten trifft (ich wohne 600 km von Frankfurt entfernt), so verfolge ich die Ereignisse doch mit höchstem Interesse.
    Ich hoffe im Interesse Aller, dass es gut und reibungslos abläuft. vor allem, dass keine menschlichen Schäden passieren.

    Ich wünsche den Beteiligten, den Verantwortlichen, den Bürgerinnen und Bürgern dieser großartigen Stadt, dass alles gut geht und dass Ihr alle am Ende des Tages erleichtert aufatmen und lachen könnt

  • Mich würde die Rechtsgrundlage dafür interessieren, dass die Polzei gehalten ist, polizeilichen Zwang auszuüben, wenn jemand im mehr oder weniger willkürlich festgelegten "Sperrgebiet" seine Wohnung nicht verlassen möchte. Was hat sich der "Rechtsstaat" dazu ausgedacht?

  • Wo ist der glorreiche Frankfurter Oberbürgermeister Feldmaus (oder wie war gleich sein Name?) Er überlässt alles den Fachleuten. Grauenvoll Beispiel: Dezernent Frank mit der Ausstrahlung einer Büroklammer. Dementsprechend ist das Vertrauen und die Konnotationseiner Kompetenz.
    Ein Desaster für die Stadt Frankfurt, das mit Petra Roth nicht passiert waere. Sie haette in einem gelungenen öffentlichen Auftreten die richtigen Worte gefunden. Kompetenz der Behörden verbunden mit Empathie für die Betroffenen. Das alles fehlt. Kein Vertrauen in diese Verwaltung : Arme Stadt Frankfurt! Welche ein erbärmliches Führungspersonal. Hoffentlich macht Frau Weyland das künftig besser!

    Kerstin Müller
    Eine enttäuschte Bürgerin der Stadt Frankfurt


  • Wie wärs denn mit nem Ausflug nach Offenbach? :D

  • Mein herzlicher Dank gilt allen Einsatzkräften, die am Sonntag im Einsatz sind um für unsere Sicherheit zu sorgen.

    Das betrifft ja nicht nur den Kampfmittelräumdienst, sondern auch Polizei, Feuerwehr, THW, Krankenpfleger- und Sanitäter, alle Evakuierungshelfer und natürlich auch die unzähligen Helfer bei Straßenabsperrungen, in den Notunterkünften, bei Straßensperren und Umleitungen usw. usf.
    ... das am ganzen Sonntag von früh in der Nacht bis wieder spät nachts und nicht für die kurze Zeit der Sperrrung.

    Bitte lassen Sie sich von den ewigen Nörglern und Meckerern nicht nervös machen.
    Was Sie tun, tun Sie für uns alle und ich bin sicher, die Mehrheit weiß Ihren Einsatz voll und ganz zu schätzen!

  • Da sind die Bürokraten mit ihren vermurksten Charakteren ja mal wieder so richtig in ihrem Element. Eine Nummer kleiner würde mit Sicherheit auch ausreichen und sich weniger schikanös für die betroffene Bevölkerung auswirken. Aber nein - und wie sagt schon der Dichter:
    " Deutsche sein (und Bürokrat sein) heißt eine Sache um ihrer selbst willen tun"

  • Warum meckern hier soviel rum, anstelle dankbar zu sein das der Kampfmittelräumdienst mit Polizei/Feuerwehr/THW etc. soviel leisten ! Alle diese Leute würden auch gerne an einem Sonntag ausschlafen aber es geht einfach nicht! Die Evakuierung würde weniger Zeit in Ansprcu nehmen wenn alle mit anpacken und manche nicht so sinnfreie Ideen hätten sich zu verbarrikadieren! Soviel faseln von meinem Recht,kommt mal von eurem Ich ich ich Trip runter und helft mit. Helft eurem alten Nachbarn oder der Alleinerziehenden mit Kind das auch diese zügig die Sperrzone verlassen können!

  • An alle die zuhausebleiben wollen,
    posten sie nicht ihre Adresse.
    Die Motzer sollten sich die Bilder aus Houston nochmal anschauen.
    Von dem Ereigniss werden sie ihren Enkeln erzählen, und es wird angnehmer sein als die Ereignisse, die ihnen ihre Großeltern erzählten.

  • Ich sage jetzt mal Danke an die Polizei, Feuerwehr und an alle anderen Helfer,
    mehr schreibe ich dazu nicht.

  • Was hier manche Leute schreiben ist eigentlich nicht satisfaktionsfähig.
    Es geht hier um eine Massenvernichtugswaffe, über eine Tonne hochpotenten Sprengstoff in mitten einer der dichtbesiedeltsten Gegenden Deutschlands. Natürlich leben wir in einem Rechtsstaat, aber manche scheinen darunter libertäre Phantasien aus den USA zu verstehen und jede staatliche Intervention zum unmittelbaren Schutz ihres eigenen Lebens als einen Angriff auf den Rechtsstaat zu sehen.
    Was machen diese Querulanten denn, wenn mal ein AKW hochgeht oder ähnliches?

    Wegen Leuten, die sich in ihren Wohnungen verbarrikadieren wollen werden sich die Entschärfungarbeiten verzögern, denn die Sprengmittelräumer scheinen sich der eigenen Verantwortung bewusst zu sein.

    Und an die Kritiker des Zeitplans: Wer glaubt ihr, wird zuerst wieder ins Gebiet zurückdürfen? Richtig, die Patienten der Krankenhäuser und andere Hilfsbedürftige. Dann erst ihr, die das heimische WLAN vermissen werden...

    Arrrgh, diese Ignoranz...

  • wARUM KANN MAN IM iNTERNET NICHT HERAUSFINDEN; OB MAN BETROFFEN ISTßßß111
    DIE gEOLINO KARTE IST NICHT GEEIGNETß
    WO KANN ICH NACHFRAGEN OB ICH BETROFFEN BINßß

  • Die Sperrzonen-Karte ist viel zu klein! In den Grenzbereichen kann man nicht eindeutig erkennen, ob man betroffen ist oder nicht. Ganz übel gemacht!

  • Es ist erschreckend.
    Erschreckend wenn man hier lesen muss, das soviele Leute nicht wissen, was sie an diesem Tage tun sollen !!
    Wie wäre es mit Wanderungen zum/auf Feldberg, Fahrt in die Umgebung, Darmstadt, Wiebsaden ect.pp., evtl. an dortiger geeigneter Stelle großes Picknick , Hanau ist Bürgerfest, viele Städte haben schöne Parks, Innenstädte zum Bummeln, Kinobesuche auch mit den Kleinen, Schwimbad, Radtouren u.s.w.
    Herrgott ! Seid ihr denn alle nur noch aufs Fernsehen fixiert ? Wie haben die Alten denn nur den Tag rumgebracht ??
    Strengt einmal Euere Gehirnzellen, wenn noch vorhanden, einmal an !!

  • Die Evakuierung betrifft mich. Werde bei Freunden unterkommen.
    Für alle die gerne bleiben würden... schaut mal im www was einem blühen kann wenn die Bombe doch explodiert. Viel Freude mit zerfetzten Trommelfell - Lunge.
    Im übrigen: "Haftungsausschluss" unterschreiben. Wer wäre denn in der Lage seinen möglichen Krankenhausaufenthalt + Behandlungen zu bezahlen?`

  • Liebe Polizei und Feuerwehr,
    Vielen Dank für diesen sehr guten Q&A. Mir fehlt allerdings die Antwort auf eine Frage: Bis wie viel Uhr kann man die Stadt per PKW - z.B. über Miquel Allee verlassen. Danke für Antwort. Beste Grüße Telse Friccius

  • An CJB aus Bockenheim
    Danke für den Hinweis!!

  • Uns trifft die Evakuierung nicht. Aber wir stellen Freunden unsere Wohnung und unsere Zeit sehr gerne zur Verfügung - auch schon morgens ab 6 Uhr und so lange wie es eben dauert.
    Danke auch an alle Verantwortlichen von Polizei, Feuerwehr, THW, Bombenräumdienst und wer noch alles dabei ist, die in relativ kurzer Zeit, so eine große Aktion auf die Beine stellen und die Sicherheit der betroffenen Bürger im Blick haben.
    Ich bin erstaunt über so viele "Meckerkommentare". Ja, es macht Unannehmlichkeiten, aber besser einen Tag Unannehmlichkeit, als mit so einer Bombe unterm Allerwertesten zu leben.
    Ein Dankeschön zu sagen an alle, die hier im Einsatz sind - kostet wahrlich nicht viel.

  • Mein Mann ist am WE auch in Frankfurt im Einsatz und hilft dabei KHs und Altenheime zu evakuieren. Er war die ganze Woche arbeiten und steht am So. um 3.00 Uhr auf damit das enorme Pensum überhaupt zu bewältigen ist. Und hier jammern Menschen auf hohem Niveau und das nur weil sie am So. um 6.00 Uhr raus müssen. Ohne Worte! Was ich nachvollziehen kann ist die Frage was man über einen solch langen Zeitraum machen soll/kann. Grade für Familien mit Kindern und ältere Alleinstehende - werden da Einrichtungen zb. von der Caritas oder KITAs geöffnet? Natürlich nicht um Kinder dort abzugeben aber um dort mit ihnen Zeit zu verbringen, es geht immerhin um 14h .

  • An alle, die meinen, es müsse nicht ein so großer Bereich evakuiert werden:
    Dachte ich bis vorhin auch. Dann habe ich mehrere Artikel über einen Fall in Euskirchen gefunden. Dort ist eine Bombe desselben Typs, wie sie nun hier gefunden worden ist, expodiert. Ergebnis war, daß noch in mehr als einem Kilometer Umkreis hier und da Fensterscheiben zu Bruch gegangen sind. Die 1,5 Kilometer sind also - mit einer Sicherheitszugabe - korrekt.

    Ich finde es allerdings unverständlich, wenn die VGF entscheiden sollte, die U-Bahnlinien 6 und 7 am Sonntag einzustellen. Immerhin verlaufen die nur am Rand der Sperrzone und sind unterirdisch. Es würde also genügen, einzelne Stationen zu sperren und dort durchzufahren.

    Übrigens ist in fast allen Karten der Fundort der Bombe um 130 Meter zu weit nördlich eingezeichnet. Sie liegt nicht an der Wismarer Straße, sondern an der Rostocker Straße, dort, wo diese einen Knick nach Südwesten macht.
    - Nur, falls jemand einen Besuch abstatten möchte...

  • Böse Falle! Bei GEOINFO muss man bei der Suchfunktion "...straße" eingeben und darf nicht mit "str." abkürzen, sonst "Keine Ergebnisse gefunden". Da findet man beim FES die Abholzeiten für seine Mülltonnen treffsicherer!

  • Dieses Herumgemosere in einem Großteil der Kommentare hier verstehe ich auch nicht, andererseits finde ich den Räumungstermin um 6 Uhr (bis 8 Uhr) auch reichlich früh! Was ich den, wie es aussieht, wenn die Räumung tatsächlich bis 20 Uhr dauern soll, ganzen Tag machen werde, weiß ich noch nicht. Vielleicht mit einem Buch oder der dicken Wochenendausgabe einer hiesigen Tageszeitung in den Ostpark setzen? Die habe ich dann wenigstens mal schon sonntags ausgelesen.

  • Noch eine Karte, deren Server nicht überlastet ist:
    https://www.scribblemaps.com/maps/view/Evak-Frankfurt/57Kr3_9Vrq

  • Dieser link hier ist hilfreich - einfach Straße und Hausnummer eingeben und man sieht, ob man im rotem Bereich ist und am Sonntag raus muss.

    https://www.scribblemaps.com/maps/view/Evak-Frankfurt/57Kr3_9Vrq

    Schubertstr, 21 ist zB im Evakuierungsbereich.

    Ich wünsche allen Betroffenen Sonntag gute Nerven und gutes Gelingen den Verantwortlichen!

  • Ich wohne Nordendstr.28 bin ich von der Evakuierung betroffen?

  • Hallo,
    wir werden am Sonntag verreisen und haben Tickets für die S6 (Friedberg bis FFM Hauptbahnhof) und eine Regionalbahn ab Hauptbahnhof nach Fulda. Ist auf diesen Strecken mit Behinderungen zu rechnen?

  • wohne in Dornbusch ffm und frage misch warum soll isch aus meiner Wohnung raus.ist doch jedem selbst überlassen find isch.mit zwang erreicht man garnix was soll das.

  • Zunächst einmal: nein, ich bin nicht direkt von der Evakuierung betroffen. Kann also zu Hause bleiben und das Ganze vom Sofa aus verfolgen. Mein Mann gehört aber zu einem der tausenden blau Uniformierten (und anderen Helfer von Feuerwehr, THW etc) die am Sonntag für die Sicherheit der Bevölkerung Dienst haben und weit vor 6:00 das Haus verlassen und weit nach 20:00 nach Hause zu ihren Familien kommen werden. Aber an die denk immer kaum keiner! Danke!!!! Gewisse Dinge kann man halt nicht ändern (den 2. Weltkrieg und dessen Folgen bis heute in Form so einer Megabombe z.B.). Jammern hilft nicht!! Die oben beschriebene interaktive Karte ist wirklich gut und momentan noch nicht überlastet!

  • Das das so lange dauert, kann ich verstehen - schließlich sollen rund 70 000 Menschen evakuiert werden, aber:

    2014 ist bei Baggerarbeiten eine 1,4 Tonnen schwere Luftmine explodiert, dabei kam der Baggerfahrer und vier weitere Menschen ums Leben, im Umkreis von 400 Metern soll es noch Gebäude-Schäden gegeben haben. Schlimm, keine Frage. Aber: Warum die Sperrzone jetzt bei einer ähnlich großen Bombe 1,5 Kilometer - also mehr als das 3-fache - betragen muss, kann ich nicht nachvollziehen.

  • Die Karte ist besch.....eiden und zwar äußerst. könnte mann eigentlich auch in Stein hauen, wäre sicher kein großer Unterschied. Trotz aller Bemühungen konnte ich bisher nicht herausbringen, ob ich betroffen bin (ich bin wohl zu blöd?). Bei dieser dilettantischen Karte wird einem mulmig, wenn man davon ausgeht, dass mit gleicher "Professionalität" der gesamten Ablauf gemanagt wird. Auch die Angaben und Links bei HR info sind nicht zielführend bzw. helfen nicht weiter, da sie auf die von den Behörden vorgegebenen "Müll"-Seiten verweisen. Auch hier hätte ich mir vorgestellt, dass erst mal ordentlich recherchiert wird, bevor man etwas weitergibt. Alles nicht sehr bediener- bzw. handlingsfreundlich, besonders für Leute wie mich, die den PC nur für den Hausgebrauch bedienen können.

  • Ist die Schubertstrasse 21 von der Evakuierung betroffen?

  • Die Behörden raten dazu, das Gebiet bereits am Samstag abend zu verlassen. Ehrlich gesagt mache ich mir schon Sorgen, ob es nicht zu vermehrten Einbrüchen kommen kann, wenn Samstag Abend schon viele Einwohner nicht mehr da sind und das Westend über Nacht nahezu ausgestorben ist. Es wäre schön, wenn die Polizei sich hierzu einmal äußern könnte, ob vermehrt Streife gefahren wird.

  • Ja, trifft mich. Und ich verstehe verschiedene Dinge nicht. Die Bombe hat 70 Jahre da gelegen - warum muss sie zu einer Tageszeit entschärft werden, die mir Sonntagmorgens kriegsähnliche "Fluchtbedingungen" beschert? Vier Stunden später ginge doch auch, und ich hätte Kaffee getrunken, gefrühstückt und wär auf´m Klo gewesen... - das ist doch eine "versteckte Ernstfallübung"? Ja, was tue ich - ich glaube, schon mal gucken, wo man gut und günstig frühstücken kann und das Klo sauber ist - hat jemand Tips?

  • hier die Adresse von der Feuerwehr. Dort gibt es die gleiche Karte auch zum hochzoomen!
    http://www.feuerwehr-frankfurt.de/index.php/item/1708-vorlaeufiger-evakuierungsbereich

    und dort auch…:

    "Der Evakuierungsbereich kann unter dem

    Geoinformationsportal

    interaktiv eingesehen werden. Mittels der Suchfunktion kann Hausnummerngenau recherchiert werden, ob man innerhalb oder außerhalb der Absperrung wohnt."

  • Sehr geehrte Damen und Herren
    Können sie mir erklären was man Sonntags ab acht bis zwanzig Uhr machen soll ??
    Gaststätten öffnen meist erst ab 10 zum Frühschoppen
    Restaurants meist um zwölf bis 3 und dann erst zum Abend.
    Plätze für 6000 Menschen in Hallen sind ja wohl ein Witz ( 10 %).
    Warum kann nicht jeder nach Beendigung der hoffentlich erfolgreichen Entschärfung sofort nach Hause.
    WER kommt auf die Idee den evakuierungsbeginn auf 6 Uhr früh zu legen.
    Mit freundlichem Gruß
    GÖTZ DERSCH

  • Leider kommt der RMV recht langsam in die Pötte, so daß man nicht so richtig planen kann wie man hier wegkommmt wenn man kein Auto hat. Alles ist noch als vorläufig deklariert, aber daß Busse ganztägig eingestellt werden und die U-Bahnen bereits ab 06:00 Uhr eingeschränkt fahren steht schon fest. Nur was heißt das für Menschen die weg wollen, aber kein Auto haben? Es ist eine selbstständige Evakuierung, das heißt auch Menschen die kein Auto haben müssen hier wegkommen und wieder herkommen, da könnten die Busse und Bahnen doch wenigstens bei der Evakuierung helfen und bis kurz vor 8:00 Uhr fahren und von 18:00 /20:00 Uhr bis Betriebsschluss sind schließlich auch ein paar Stunden. Da fühle ich mich ehrlich gesagt etwas alleine gelassen wenn das dabei bleibt.
    Auch tauchen bisher keine Adressen für Notunterkünfte auf, gut das mag noch ein klein wenig früh sein, aber sie sollten auch bald mal auftauchen.

  • Was passiert wenn die Bombe hoch geht und ich nicht mehr zurück in meine Wohnung kann?

  • Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich finde es sehr irritierend, dass die Karte der Polizei mit dem Evakuierungsgebiet so klein wiedergegeben ist, dass man die Straßennamen nicht lesen kann. Dies ist vor allem bei "Grenzfällen" wichtig. Wenn man die Karte auf twitter vergrößern will, wird man als erstes aufgefordert ein Account bei twitter einzurichten. Ist das eine Werbeaktion für twitter oder eine offizielle Information von Sicherheitsbehörden? Ich fände es angemessen, wenn die Frankfurter Polizei endlich auf ihrer Homepage eine gut lesbare Karte des Evakuierungsgebiets veröffentlichen würde.
    Mit freundlichen Grüßen

  • Bei einer Bombenentschärfung in einer anderen deutschen Großstadt wurde unlängst mit Wärmebildkameras überprüft, ob sich noch Personen in der Sperrzone aufhalten, und wo der Verdacht bestand, es _könnte_ noch jemand sein, wurden die Türen durch die Polizei aufgebrochen. Soviel zum Rechtsstaat. Die Frage ist ohnehin, inwiefern ein Platzverweis auf nichtöffentlichem Grund Bestand hat. Insbesondere jemanden von seinem Eigentum zu verweisen halte ich für arg grenzwertig.

    Warum dürfen die Leute nicht selbst entscheiden, Haftungsverzicht unterschreiben und gut ist. Wenn meine Wohnung mit allen meinen Habseligkeiten nur noch Schutt ist, wäre mein Leben eh gelaufen. Also könnte ich auch gleich zu Hause bleiben und im Falle eines Falles den letzten Flug zusammen mit meinem Hab und Gut genießen. Zum Glück wohne ich außerhalb der Sperrzone, sodaß die Frage sich nicht stellt.

  • ich schließe alle fenster, lasse Rollläden herunter, mache das licht aus, und hänge ein schild an die haustür "sind verreist, wohnung leer" dann schlafe ich am sonntag aus und mache es mir mit laptop und kopfhörern in meinem bett gemütlich.

  • Meine Güte. Was wohnen denn da für Jammerlappen, Querdenker und Dummschwätzer ??
    Kein vernünftiges Denken, Verständnis und Durchblick, keine Ahung und davon ganz viel.
    Aber klar; diese Dampfplauderer kennen offenbar nur Molotowcocktails, Brandflaschen von Demonstrationen ect...
    Würden diese jungen Menschen nur ein Staubkorn Ahnung von solch einer Bombe haben und von den Auswirkungen wissen;
    sie hätten schon längst den Schwanz eingezogen und mucksmäusschen still und bis zum Feldberg gerannt !

  • Sollte Hilfe benötigt werden - WIR sind dabei. Dann bitte melden. Würde auch für den Tag eine Familie aufnehmen.

  • Also jetzt beschweren sich hier alle, dass der Zeitraum der Evakuierung unzumutbar wäre und wenn dann wirklich was passieren würde, würden die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden und das Geschreie wär groß. Ich finde dieses Verhalten unmöglich. Ist doch gut, dass hier auf Nummer sicher gegangen wird! Das hier ist kein Spiel, der worst case würde bei Leichtsinnigkeit schließlich Menschenleben kosten.

  • Betrifft das auch meine 78jährige Mutter im Marbachweg 266?

  • Zu manchen Kommentaren fällt mir nur das Wort "Fremdschämen" ein.
    Anstatt froh darüber zu sein, wie geordnet und strukturiert hier die Bevölkerung informiert wird, welche Anstrengungen zu unserem Schutz unternommen werden, werden hier Befindlichkeiten demonstriert, die mehr als peinlich sind.

    Glauben die Negativdenker und Bedenkenträger hier im Forum, die Sprengspezialisten, Polizisten und all die Helfer haben "Bock drauf", sich den Sonntag in dieser Form um die Ohren zu schlagen?!?!? Machen Sie doch einfach das Beste daraus.

  • Auf http://www.feuerwehr-frankfurt.de/ gibt es einen deutlich besser zu lesenden Plan der Evakuierungszone.

  • Zum Glück wohne ich in Frankfurt-Riedberg...hoffe aber natürlich das alles reibungslos von Statten geht!

  • Warum geht (laut Polizeikarte) die Zone nach Südosten über 1750 Meter weit? Wenn sich das auf die angegebenen 1500 Meter (mit kleinen Abweichungen, dass die Linie nicht durch die Häuser geht) beschränken würde, könnte man im Nordend vielen 'ne Menge Stress ersparen.


    Grüße ...

  • @ Thomas Müller:

    Weggeknüppelt? Was haben Sie für ein Rechtsverständnis? Denken Sie wirklich, sowas wäre rechtmäßig? Mich nervt es, dass manche Leute so wenig Vertrauen in den Rechtsstaat haben und dann auch noch ein mieses Rechtsgefühl besitzen. Es gibt Maßnahmen wie die Platzverweisung und das Aufenthaltsverbot. Diese werden dann "sofort vollzogen", zB. wird die Person einfach weggebracht. Ein "Wegknüppeln" wäre nicht verhältnismäßig und damit rechtswidrig und ohnehin total fernliegend.

    Außerdem steht in dem Artikel deutlich, dass die Stadt mehrere Aufenthaltszentren eingerichtet hat. Selbst Beförderungsmöglichkeiten bestehen. Haben Sie den Artikel gar nicht gelesen?

  • Na, das Bürgertelefon ist ja toll. Jetzt habe ich bereits viermal versucht dort anzurufen - vergeblich. Sind überhaupt genug Telefonverbindungen für das Bürgertelefon freigeschaltet?

    Und, dass ich da anrufen möchte, liegt nur daran, dass die veröffentlichten Pläne der Sperrzone echt nicht lesbar sind. Normalerweise kann man heute Stadtpläne vergrößern. Hier geht es aber nicht.

    Also, weiß ich nicht, ob ich in der Sperrzone wohne. Vielleicht gelingt es mir ja, dies bis Samstag zu erfahren.

  • @Jürgen Walter: ich hab mal auf dem Plan geschaut. Die Karl-Kotzenberg-Str und die Ludwig-Landmann-Str sind nicht betroffen. Die Neuhofstr. ist teilweise betroffen, evakuiert wird von der Eckenheimer bis zur Ecke Lenaustrasse.

    Gibt es immer noch keinen Plan außer diesem furchtbar schlecht zu lesenden Ding, was die Polizei getwittert hat?

  • Wenn das Entschärfungskomanndo sicher ist,das die Bombe nicht Hoch geht,warum muss dann Geräumt werden,und was ist wenn es doch Kracht wer bezahlt den Schaden,muss ich alle Wertsachen aus der Wohnung mit auf die Flucht nehmen oder kann ich Sie da lassen,und was ist wenn Eingebrochen wird.

    Wie wollen die dann Kontrollieren ob die Wohnung wirklich leer ist,kommt die Polizei(Feuerwerhr und schaut nacht und dann muss ich alles Verschließen???

    Fragen über Fragen wer kennt die Anwort.

  • @Thomas Müller: Nein, Sie sehen das nicht richtig. Siehe FAQ Wo kann ich als Betroffener unterkommen?Polizei und Feuerwehr erarbeiten derzeit einen Plan, der auch Notunterkünfte beinhaltet. Die Feuerwehr hat ein Bürgertelefon eingerichtet. Die Telefonnummer ist: 069-212111. Geplant ist, die Menschen in zwei Messehallen, der Jahrhunderthalle und der ehemaligen Ballsporthalle unterzubringen. Falls das nicht genügt, werden weitere Turnhallen oder Bürgerhäuser geöffnet.

  • Ist die Karl-Kotzenberg-Str. betroffen???
    Ist die Neuhofstr. betroffen???
    Ist die Ludwig-Landmann-Str. betroffen???

  • Von 8 bis 20 Uhr ist eindeutig viel zu lang. Das muss doch kompakter möglich sein. Immerhin soll die Entschärfung schon um 12 Uhr stattfinden. Da machen es sich die Verantwortlichen meiner Meinung zu leicht.

  • Na klar ist es ein wenig unbequem, aber ich möchte doch daran erinnern, dass die Männer vom Bombenräumdienst sich für uns in Lebensgefahr begeben. Was sind da ein paar Stunden die man nicht zuhause sein kann.
    ....und denken wir mal an die Schicksale der Menschen in Houston/Texas. Dagegen sind jegliche Beschwerden von Frankfurter Bürgern, doch nur Jammern auf hohem Niveau !!!

    P.S. ich wohne auch im Sperrkreis

  • Ähm....also sehe ich das richtig....die Bürger sollen aus der Zone verschwinden...weder Stadt noch Land stellen irgendwelche Auffangzentren (Stadthallen, Stadion oder ähliches) oder Beförderungsmöglichkeiten zur Verfügung, wo sich die Leute aufhalten können bis alles vorbei ist. Wie die Leute wegkommen ist ihre Sache, wohin sie verschwinden auch? Wer nicht weiß wohin wird raus/weggeknüppelt (oder was soll man unter poliz. Zwangsmaßnahmen verstehen)?

  • Bei allem Verständnis für die Sperrung insbeondere als Betroffener - aber es ist unglaublich was von der Zeitdauer her - wahrscheinlich 10 bis eher 12 Stunden - von den betroffenen Anwohnern verlangt wird. Es betrifft immerhin wahrscheinlich 70 - 80.000 Menschen.

    Die Frage ist, ob bei einer Räumung bereits ab 8:00 Uhr das Ganze nicht zeitlich kompakter ablaufen kann?

  • Ich habe schon gleich einen Ausflug geplant, aber bis 20:00 uhr ist schon eine lange Zeit.
    Gegenfrage, was macht der Hessische Rundunk mit seinen Sendezentren?

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