Ein zerstörtes Auto nach einem Geisterfahrer-Unfall auf der A67
Ein völlig zerstörtes Auto nach dem Geisterfahrer-Unfall auf der A67 Bild © picture-alliance/dpa

Bei einem Unfall mit einem Geisterfahrer bei Rüsselsheim waren am Samstag drei Menschen ums Leben gekommen. Jetzt ist klar: Der Unfallverursacher war erheblich alkoholisiert.

Der Geisterfahrer, der auf der A67 den tödlichen Unfall verursacht hatte, stand unter starkem Alkoholeinfluss. Eine Blutuntersuchung ergab einen Wert von 3,09 Promille. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Im Kleinlastwagen des 34-Jährigen entdeckten die Beamten zudem mehrere Bierdosen, auch stellten sie bei dem Mann Alkoholgeruch fest. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt leitete ein Ermittlungsverfahren gegen ihn ein.

Drei Tote aus den Niederlanden

Der Mann aus Polen hatte am Samstagabend auf der A67 bei Rüsselsheim einen Unfall mit drei Toten verursacht. Er war am Rüsselsheimer Dreieck frontal mit zwei Autos zusammengestoßen. Die Insassen des ersten Wagens, drei Niederländer, überlebten den Unfall nicht. Vier Frauen aus dem Kreis Groß-Gerau, die im zweiten Wagen saßen, wurden leicht verletzt.

Laut Zeugenaussagen soll der Unfallverursacher mit seinem Kleinlaster auf dem Zubringer zur Autobahn angehalten haben. Als sich hinter ihm ein Stau bildete, sei ein Verkehrsteilnehmer ausgestiegen und zu ihm gelaufen. Dann sei der Mann weitergefahren und in verkehrter Richtung auf die Autobahn gebogen. Warum er das tat, ist noch unklar.

Sendung: hr-iNFO, 27.09.2017, 11 Uhr