Ein Rettungshubschrauber im Einsatz.
Ein Rettungshubschrauber im Einsatz Bild © picture-alliance/dpa

Mit Hunden, einem Hubschrauber und Wärmebildkameras hatten Polizei und Feuerwehr über 13 Stunden nach einem vermissten Mann aus Langen gesucht - erfolglos. Jetzt wurde der 62-Jährige eher zufällig gefunden.

Der vermisste Mann aus Langen ist nach einem Tag wieder aufgetaucht. Eine Autofahrerin entdeckte den 62-Jährigen am Donnerstagmorgen zwischen Reinheim und Roßdorf (Darmstadt-Dieburg), nachdem sie die Vermisstenmeldung im Radio gehört hatte. Er lief mit seinem Hund am Straßenrand der B38 entlang. Beiden geht es gut, der Mann wirkte laut Polizei jedoch orientierungslos.

Seine Frau hatte den Mann am Mittwoch gegen 16 Uhr bei der Polizei als vermisst gemeldet. Er sei bereits um 9 Uhr am Morgen zu einem Spaziergang mit dem Hund aufgebrochen und nicht zurückgekommen.

Daraufhin rückte die Polizei mit knapp 60 Hundeführern, 21 Suchhunden und mehreren Streifenbeamten aus, auch die Feuerwehr beteiligte sich an der Suche. Zwischen 4 Uhr und 4.30 Uhr in der Nacht zum Donnerstag war deswegen die A661 zwischen Langen und Egelsbach in beiden Richtungen voll gesperrt, damit sich die Hunde frei bewegen konnten.

Polizei geht von Unglück aus

Doch trotz des Großaufgebots und dem Einsatz von Wärmebildkameras und eines Hubschraubers blieb die Suche zunächst erfolglos. Nach über 13 Stunden wurde der Einsatz gegen 5.15 Uhr abgebrochen. Mensch und Hund seien an ihre Belastungsgrenze gestoßen, sagte ein Polizeisprecher. Zu diesem Zeitpunkt ging die Polizei von einem Unglücksfall aus. Doch dann kam es doch noch zu einem "Happy End", wie ein Polizeisprecher gegenüber hessenschau.de sagte.

Sendung: hr-iNFO, 30.11.2017, 8 Uhr