Der Tatort in Ilbenstadt
Spurensicherung am Tatort in Niddatal-Ilbenstadt Bild © Michael Seeboth (hr)

Ein 40-jähriger Mann ist in Niddatal in seinem Haus mit einem Beil getötet worden, wenig später nimmt die Polizei einen Tatverdächtigen fest. Die Ermittler stellen einen Teil der Beute sicher - in sechsstelliger Höhe.

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Die Polizei hat im Fall eines Mannes, der offenbar in seinem Haus in Niddatal-Ilbenstadt (Wetterau) ermordet wurde, einen Verdächtigen festgenommen. Der mutmaßliche Täter, ein 20-Jähriger aus Weilrod (Hochtaunus), wurde am Samstagmorgen von Spezialeinsatzkräften festgenommen. Er habe sein späteres Opfer gekannt, sagte ein Polizeisprecher hessenschau.de: "Wie gut sich die beiden kannten, ist noch Gegenstand der Ermittlungen."

Die Polizei vermutet, dass der 20-Jährige den 40-Jährigen am Freitag mit einem Beil angegriffen und dessen Handy sowie Bargeld geraubt hat. Die Obduktion sei so gut wie abgeschlossen, sagte der Polizeisprecher, es stehe aber fest, dass der 40-Jährige an den schweren Verletzungen durch das Beil gestorben ist. Ein Bekannter hatte den Toten in seinem Haus gefunden.

Tatwerkzeug und Beute

Bei dem Festgenommenen fanden die Ermittler das mutmaßliche Tatwerkzeug und offenbar auch einen Teil der Beute: Bargeld in einem sechsstelligen Bereich. Der Beschuldigte schweigt zu der Tat. Er steht laut Polizei unter dem dringenden Verdacht des Mordes oder Raubmordes. Am Sonntag soll er dem Haftrichter vorgeführt werden.

Bereits vor einem Jahr waren Unbekannte in das gut gesicherte Haus des 40 Jahre alten Opfers eingedrungen. Der Mann ist ein ehemaliger Bundeswehr-Soldat. Ob es zwischen dem damaligen Einbruch und dem Tötungsdelikt einen Zusammenhang gibt, ist noch unklar.

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