Feuerwehreinsatz auf Reiterhof
Die Löscharbeiten auf dem Hofheimer Reiterhof gestalten sich schwierig. Bild © wiesbaden112.de

Nach dem Großbrand auf einem Reiterhof in Hofheim kämpfen Einsatzkräfte weiter gegen Rauch und Flammen an. Rund 1.500 Heuballen waren in Brand geraten und hatten einen Millionenschaden verursacht.

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Noch immer qualmt und kokelt es auf dem Reiterhof nahe des Hofheimer Ortsteils Wallau (Main-Taunus), auf dem am Sonntagnachmittag ein Großbrand ausgebrochen war. "Die Löscharbeiten werden sich vermutlich noch den ganzen Tag hinziehen", sagte ein Polizeisprecher am Montagmorgen zu hessenschau.de.

Bagger für Löscharbeiten nötig

Rauchschwaden auf Reiterhof in Hofheim
Bereits seit Sonntagnachmittag kämpfen die Einsatzkräfte gegen die Flammen. Bild © wiesbaden112.de

In einer Scheune waren unter anderem rund 1.500 Heuballen in Flammen aufgegangen. Sie müssten vor dem Löschen teilweise mit Baggern auseinander gezogen werden, meinte der Sprecher: "Man kann da nicht einfach Wasser drauf schütten." Dies erschwere die Arbeiten enorm.

Insgesamt rund 120 Feuerwehrleute und das Technische Hilfswerk waren bislang im Einsatz. Teile der Halle, in der auch Futtermittel und mehrere landwirtschaftliche Fahrzeuge gelagert waren, stürzten ein. Der Schaden wird auf eine Million Euro geschätzt.

Verletzte aus Krankenhaus entlassen

Zehn Menschen wurden bei dem Brand leicht verletzt, sieben von ihnen kamen ins Krankenhaus. Laut Polizei konnten aber alle bereits wieder entlassen werden. Sie hatten zu viel giftigen Rauch eingeatmet, als sie einige Pferde aus den nahegelegenen Boxen in Sicherheit bringen wollten. Tiere blieben unverletzt.

Was das Feuer in der Halle ausgelöst hatte, ist noch unklar. Spezialisten der Kriminalpolizei wollen im Laufe des Montags mit ihren Ermittlungen beginnen. Zwei angrenzende Kreisstraßen waren vorübergehend gesperrt worden, die Rauchsäule war am Sonntag bis nach Frankfurt sichtbar.