Wegen Kriegsverbrechen nahe der nordsyrischen Stadt Aleppo steht ein deutscher Islamist demnächst vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt.

Wie die Bundesanwaltschaft am Mittwoch in Karlsruhe mitteilte, hat sie gegen den 32-Jährigen Anklage erhoben. Er soll im September 2013 von Deutschland nach Syrien gereist sein und sich dem Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben. Bei Aleppo soll er sich an Misshandlungen Gefangener beteiligt haben. Er ist derzeit in anderer Sache in Haft.