Ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr steht vor einem Umspannwerk in Wiesbaden.
Einsatzkräfte der Feuerwehr vor dem Umspannwerk in Wiesbaden. Bild © picture-alliance/dpa

Duschen im Dunkeln, ausgefallene Ampeln, steckengebliebene Aufzüge: In einigen Wiesbadener Stadtteilen ist am Donnerstagmorgen der Strom ausgefallen. Ursache war ein Kurzschluss in einem Umspannwerk.

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In weiten Teilen Wiesbadens ist am Donnerstagmorgen um kurz nach 7 Uhr der Strom ausgefallen. Nach Angaben der Feuerwehr war die Ursache ein Kurzschluss im Umspannwerk im Stadtteil Biebrich, der vermutlich bei Wartungsarbeiten ausgelöst wurde.

In der Folge kam es für rund 30 Minuten zu einem großflächigen Stromausfall. Die Polizei mahnte Autofahrer zur Vorsicht, da auch viele Ampeln ausgefallen waren. Das sorgte im Berufsverkehr vorübergehend für Behinderungen.

Ggf. kann es dadurch auch zum #Ausfall von einigen #Ampeln kommen. Bitte vorsichtig fahren ❗️ #Wiesbaden #Stromausfall https://t.co/Hs1ZUAYB63

Die Feuerwehr Wiesbaden war mit zahlreichen Kräften an mehreren Orten im Einsatz. Durch den Stromausfall blieben Aufzüge stecken, auch viele Alarmanlagen lösten aus. Außerdem kam es durch die Rauchentwicklung anlaufender Notstromaggregate zu Feuermeldungen.

Teile von Mainz waren ebenfalls von dem großflächigen Stromausfall betroffen. Zahlreiche Stadtbusse fielen aus. An der Hochschule Mainz blieben nach dem Auslösen eines Alarms alle Türen verschlossen. Studenten konnten nicht in das Gebäude, zudem musste die Polizei einige Menschen befreien.

Gegen 9 Uhr war die Stromversorgung nach Angaben der Feuerwehr Wiesbaden im gesamten Stadtgebiet wieder hergestellt. Einzig im Industriepark Kalle-Albert gab es noch Ausfälle.