Bei der Bürgermeisterwahl in Königstein ist am Sonntag noch keine Entscheidung gefallen. In Neu-Eichenberg gibt es indes einen neuen und in Fritzlar einen alten Rathauschef.

Wahlurne
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In Königstein (Hochtaunus) gehen Amtsinhaber Leonhard Helm (unabhängig) und Nadja Majchrzak von der Aktionsgemeinschaft Lebenswertes Königstein (ALK) fast gleichauf in die Stichwahl am 18. Februar. Im ersten Wahlgang am Sonntag konnte keiner der angetretenen Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit für sich verbuchen.

Helm, der von der CDU unterstützt wird, kam auf 32,4 Prozent der Stimmen und muss damit um eine dritte Amtszeit bangen. Majchrzak folgte dicht dahinter mit 29,5 Prozent. Aus dem Rennen sind der FDP-Kandidat Ascan Iredi (20,7 Prozent) sowie der parteilose Winfried Gann, der 17,5 Prozent erhielt. Von den 12.412 Berechtigten beteiligten sich 53,1 Prozent an der Wahl.

Fritzlar bestätigt Spogat

Hartmut Spogat (CDU) - Bürgermeisterwashl - Fritzlar
Hartmut Spogat (CDU) bleibt Bürgermeister in Fritzlar. Bild © Hartmut Spogat

In Fritzlar (Schwalm-Eder) ist die Entscheidung dagegen bereits gefallen: Hartmut Spogat geht in seine zweite Amtszeit. Der 58 Jahre alte CDU-Politiker setzte sich gegen seinen ein Jahr älteren Herausforderer Gert Rohde von den Freien Wählern deutlich durch. Spogat erhielt 78,5 Prozent der Stimmen, auf Rohde entfielen 21,5 Prozent. Die Wahlbeteiligung in der knapp 15.000 Einwohner zählenden Dom- und Kaiserstadt lag bei 56,7 Prozent.

Wilhelm ersetzt Parteifreundin in Neu-Eichenberg

Jens Wilhelm (SPD) - Bürgermeisterwahl - Neu-Eichenberg
Jens Wilhelm (SPD) regiert künftig in Neu-Eichenberg. Bild © Jens Wilhelm

Im nordhessischen Neu-Eichenberg (Werra-Meißner) wurde Jens Wilhelm von der SPD zum neuen Bürgermeister gewählt. Der 47-Jährige erhielt am Sonntag 60,8 Prozent der Stimmen und setzte sich damit gegen den unabhängigen Kandidaten Achim Albrecht-Vogelsang durch, der auf 39,2 Prozent kam.

Die bisherige Amtsinhaberin Ilona Rohde-Erfurth (SPD) war nicht mehr angetreten. In der 1.800-Einwohner-Gemeinde, die im Norden an Niedersachsen und im Osten an Thüringen grenzt, beteiligten sich 70,9 Prozent der Wahlberechtigten am Urnengang.

Sendung: hr-fernsehen, hessenschau, 28.01.2018, 19.30 Uhr