Ihre Kommentare Vor Abflug die Arbeitsbedingungen checken - richtig oder falsch?

48 Kommentare

  • Nicht jede Billigfluglinie verhält sich so kriminell wie Ryanair. Scheinselbständigkeit und fehlende Lohnfortzahlung um Krankheitsfall ist eine irische Erfindung.

    Schon aus Selbstschutz würde ich mich nie in einen Flieger setzen, von dem ich weiß, dass sich der Pilot auch mit einer Grippe ins Cockpit setzt.

    Es gibt ja nicht nur Ryanair und Lufthansa. Dazwischen ist so einiges zu haben. Eurowings, Germanwings, Air Berlin, ... kommen ohne solche Schweinereien aus und sind ähnlich günsti.

  • Schäfer-Gümbel macht wie viele andere Sozen auch den Eindruck, als ob er nicht mal ein Auto anlassen könne...!!
    Was mischt er sich in die diffizile Flug-Politik ein, von der er nichts versteht...??
    Tatsache ist, daß auch der größte Binnen-Flughafen in Rhein-Main sich endlich dem notwendigen Wettbewerb stellen muß, wie alle anderen deutschen Flughäfen auch...!!
    Hätte Fraport damals schon Ryanair, Eurowings u.a. Billigfluglinien zugelassen, wie es in einer gesunden Marktwirtschaft üblich ist, hätte ich damals schon bei meinen Flugreisen viel Geld sparen können...!!

  • "Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt gegen Ryanair wegen Scheinselbstständigkeit von Piloten."

    Und das seit 9 Jahren ohne Erfolg!

    Eine Verschwendung von Steuergelder für einen Hexenjagd.

  • Sollte ich demnächst wieder einmal Richtung Süden fliegen wollen, mein Erspartes für einen LH-Flug nicht reichen sollte, so werde ich mich an Herrn Schäfer-Gübel wenden.
    Sicherlich nimmt er mich dann Erster Klasse , kostenlos auf Staatskosten mit, bringt und holt mich mit Steuerzahler finanzierten Luxus-Karosse und Body-Guards von Zuhause - Flughafen und zurück, ab.

  • Wenn man als SPD-Vorsitzender sonst keine Themen hat... fast schon bemitleidenswert und an der eigenen (ehemaligen) Klientel vorbei. Ryanair hat genau das gleiche Recht wie jede andere Fluggesellschaft auch, von Frankfurt-Echt zu fliegen. Die Bedenken dagegen speisen sich aus Vorurteilen und dürftigen Informationen. Das wirkt alles nicht sehr souverän. Wettbewerb ist immer gut, auch wenn die Hobbysozialisten ihn nicht gern haben, weil er ihnen ihre (aber nur eingebildete) "Gestaltungsmacht" nimmt. Gott schütze uns vor diesen Weltverbesserern!

  • hier hat man m.E. nach nur auf den schnellen Euro geschaut - es ist weder fair noch fein, zwei Anbietern mit gleichartigen Dienstleistungen unterschiedliche Preismodelle anzubieten. Fliegen ist eine hochkomplexe, technische Dienstleistung. Das diese Leistung nicht für "billig" zu haben ist, müsste jedem, auch den Kunden, klar sein. Zwangsläufig führt dieser Gedanke dann zur Frage: An welcher Stelle wird dann gespart? Diese Überlegung weiterzuführen, überlasse ich den Lesern.

  • Wieder ein Grund die SPD nicht zu wählen. Es zeigt sich, egal woher die Politiker kommen, eine grundlegende Arroganz. Von Nahles, Oppermann über Schulz bis Schäfer-Gümpel.
    Es hat immer den Eindruck Große und barmherzige Worte und wenig Substanz. Auf der einen Seite Wahlkampf gegen den Fluglärm machen und gleichzeitig für Lufthansa werben. Aber so ist die SPD- Wasser predigen und Wein trinken.

    Dann fliegen Sie weiter auf unseren Steuergeldern Lufthansa, anstatt die Bahn zu nehmen was auch viel umweltfreundlicher wäre.

  • Es ist interessant und zugleich frustierend, dass Herr Schäfer-Gümbel kein Wort über den steigenden Fluglärm durch Billigflieger wie Ryanair verliert. Denn deren Geschäftsmodell beruht ja darauf, möglichst viele Flugzeug-Umläufe pro Tag durchführen zu können. Und das heisst, möglichst früh am Morgen raus und möglichst spät am Abend rein - und damit vermehrter Fluglärm schon vor 6 Uhr morgens und erst nach 22 Uhr. Es ist schon ein Skandal, dass die öffentlichen Fraport-Mehrheitsaktionäre (Land Hessen + Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH) der Fraport-AG den Spielraum dafür geben und nicht offensiver für die Einhaltung der gesetzlichen Nachtruhe von 22 bis 6 Uhr eintreten und bei diesem Thema immer wieder abtauchen. Im Gegenteil wird dieses Geschäftsmodell sogar noch einige Jahre durch niedrigere Flughafengebühren subventioniert.Und auch dazu: Herr Schäfer-Gümbel, schonmal etwas vom Pariser Klimaabkommen und der Verpflichtung zur stärkeren Reduzierung von Treibhausgasen gehört?

  • Es ist eine Schande, dass die Fraport diesem irischen Steinzeitkapitalisten und Menschenschinder eine Plattform in Frankfurt gibt, um ein paar müde Euros mehr zu verdienen. Das ist so kurzsichtig, denn Fluggesellschaften mit halbwegs anständigen Arbeitsbedingungen haben das Nachsehen. Und was wäre der Frankfurter Flughafen ohne z.B. die Lufthansa und dergleichen - ein armseliger, subventionierter Provinzflughafen!
    Ich weiß, dass die Mehrheit der Buchenden zu dämlich ist, die Fakten zu durchzuschauen. Denen geht es nur um das Einsparen, dabei werden Sie gerade von den sogenannten Billigairlines ausgenommen mit deren vielen Extragebühren.
    Herr Schäfer-Gümbel vertritt nicht meine favorisierte Partei, aber ich danke ihm für seine Einstellung, die ich bei der jetzigen Landesregierung so sehr vermisse.

  • Piloten gehören zu den Spitzenverdienern in der Wirtschaft. Ob Lufthansa oder Ryanair, sie haben alle ein ordentliches Auskommen. Weit entfernt von denen der Reinigungskräfte in Hotels, deren Anspruch auf Mindeststundenlohn durch dubiose Abrechnungen hier und da heftigst unterschritten wird. Fragt man Frau Kraft in NRW von der selben SPD, wieviele befristete Arbeitsverträge durch das selbige Bundesland ausgeschrieben werden, dann gibt es noch viel zu tun. Man braucht im Bereich der Ausgestaltung von Arbeitsverhältnissen nicht zu weit zu schauen, um Missstände zu entdecken.

  • Als SPD-Symphatisant kann ich über die Aussage von S-G nur den Kopf schütteln.
    Totaler Realitätsverlust! Wird Zeit, dass die Basis auf diesen blassen Politiker reagiert. Sitzt wahrscheinlich im Aufsichtsrat von LH. Schade für die SPD

  • ja, richtig, auch wenn es schwerfällt, aus dem Munde eines Sozialisten solches hören zu müssen: wer in Dtl die Lohnschraube nach unten dreht, kann kein Freund sein.
    Wenn Rei an Air in Ffm fliegt und dadurch alle in Ffm niedrigere Löhne erhalten werden, wer hat dann egtl etwas gewonnen? Dr irische Staat? Also der, der mit Steuerdumping die Lohndumper zu sich holt, damit die ihre Gewinne "außenbords", sprich aus der EU herausbringen können?
    Kurzfristig ja. Aber der EU hat das dann einen Bärendienst erwiesen.
    Also: keine Ryanair in Ffm zu Bedingungen, die "billiger"sind als die, die auch den anderen Airlines eingeräumt werden.
    Egtl ganz einfach.
    aber für Schulte +Co wohl schwer zu verstehen.
    Wo bleibt da der AufsRatt der Fraport? Klopfen die dem Vorstand nicht auf die Vorderfüße?

  • Okay ich bin grad sehr erschrocken, denn mir wäre es nicht egal ob ich mit einer Airline fliege die ihre Piloten nur dann bezahlt wenn sie in der Luft sind oder eine die auf Sicherheit setzt. Denn ich möchte keinen fiebrigen oder kotzenden piloten vorne im Cockpit haben aber genau das passiert doch bei Ryanair denn wenn man 60.000€ schulden hat wegen der Ausbildung dazu einen Hungerlohn verdient kann man es sich nicht leisten einen Tag krank zu machen und den lohn nicht zu bekommen.
    Ausserdem ist die Lufthansa oder andere Premium Airlines nicht viel teurer bietet dafür mehr Komfort und Sicherheit.
    Übrigens sind es hauptsächlich die irischen Behörden die theoretisch dafür zuständig sind die Arbeitbedingungen zu kontrollieren.
    Abschließend kann ich nur sagen, dass man sich 3x oder besser 5x überlegen sollte ob es das wirklich wert ist bevor man einen Ryanair Flug bucht!

  • Die Arbeitsbedingungen bei Ryanair sind die eine Seite der Medaille - die bei der Lufthansa die andere. Wenn man den "altvertraglichen" Bonus besitzt, mit Mitte 50 zu 60% seiner sechsstelligen Jahresbezüge in den Ruhestand gehen zu dürfen (und weiterhin sogar noch nebenberuflich tätig zu sein!), dann sollte man - bitte! - die Klappe halten und diesen Bonus als ein unwiderrufbares Privileg betrachten, anstatt zu versuchen, dies im Jahr 2017 auf die gesamte Belegschaft auszuweiten.

    Der Schuss geht nach hinten los - es ist nicht nur Ryanair. Ich fliege auf Langstrecke in der geschätzten und teuren Business Class mittlerweile mit Lufthansa nur noch dann, wenn es nicht anders geht. Ansonsten gibt es längst Airlines mit einem attraktiveren Preis-Leistungs-Verhältnis. Nicht die arabischen, staatlich subventionierten Emirates oder Etihad, nein: Turkish Airlines, Virgin Atlantic, South African Airways oder Iberia, um nur einige zu nennen.

  • Warum Billigflieger, wahrscheinlich dass es sich für die Betreiber rechnet.
    Damit Fraport noch mehr Erweiterung und Lärm für die Anwohner verursacht.Also es geht nur um Geld ob Arbeitsbedingungen,Wartung der Flieger alles egal .
    Hauptsache der Flughafen ist ausgebucht und man kann weiter erweitern und Profit machen - der Rest ist den Flughafen Managern egal.

  • Es ist inzwischen schon zur Selbstverständlichkeit geworden das die ehemalige Staatsairline Lufthansa versucht sich bei jeder passenden Gelegenheit wirtschaftliche Vorteile zu verschaffen. Sei es durch Klagen gegen streikende Fluglotsen, gegen die Gewerkschaften, jetzt wegen der Lande- und Flugahfengebühren. Die Lufthansa selber hat doch den Weg zu den Low-cost Airlines beschritten, nicht nur wegen der Wettbewerber. Auch als Signal an ihr Stammpersonal dss anderswo nicht so gut bezahlt wird wie bei der Muttergesellschaft. Die Lufthansa selber drückt doch bei ihrem Personal die Einkünfte ihrer Belegschaft.
    Wenn die LH-Tochter Eurowings nach FRA kommt bekommt sie auch günstigere Tarife.
    Mir geht diese unerträgliche Arroganz dieses Unternehmens nur noch auf den Geist.Dieses Unternehmen ist nur noch davon gesteuert die Konten ihrer Aktionäre immer praller zu füllen.
    Herr Schäfer-Gumpel sollte auch mal über die Struktur bei der Lufthansa nachdenken.

  • Plötzlich interessieren sich die Marionetten der Luftverkehrswirtschaft für die Arbeitsbedingungen des Jobmotors.
    Herr Schäfer-Gümbel und die SPD haben die Überkapazitäten, das anlocken der Billigflieger und die Verlärmung des gesamten Rhein-Main Gebietes durch ihr “ Ja“ zum unnötigen Flughafenausbau zu verantworten.

  • Ist vollkommen richtig,man sollte auch bei den Abfertiger nach sehen,Fraport geht mit den Gehaltstufen immer weiter runter! Aussage von Vorstand:Wir.vom BVD Laufen im minus, und letzter gewinn lag bei 65 Millionen, der angestrebte Gewinn war 125 Millionen ,deshalb 60 Millionen verlust so rechnet Fraport!

  • Jetzt schon wird der Fluglärm auf einen Umkreis von über 50 km verteilt. Das Nachtflugverbot wird nicht eingehalten. LÄRM MACHT KRANK.
    Es darf nicht sein, dass das Flugaufkommen auch noch durch Billigflieger gesteigert wird.
    Fliegen muss deutlich teurer, nicht billiger werden.
    Ein weiterer Ausbau des Flughafens ist zu untersagen.
    Deshalb ist auch jede Maßnahme, die Billigfliegern "das Leben erschwert" richtig!
    Sicherheit und Leben der Anwohner ist wichtiger als Profit!

  • Das ist richtig und wichtig, vergleichbar mit Produkten.
    Ein Flughafen hat eine Daseinsvorsorge, wie auch ein Bahnhof. Er dient dem Bürger, der mobil sein möchte. Nur 5% aller Menschen nutzen global überhaupt einen Flughafen oder ein Flugzeug. Die Arbeitsbedingungen am Flughafen, aber auch im Flugzeug müssen human und nicht prekär sein. Ryannair, WiizAir und andere sogenannten Billigflieger sind gesellschaftlich schädliche Firmen. das ist auch bei UBER und Amazon der Fall.
    Fa. Fraport hat billig, quasi geschenkt, das Gelände zur Nutzung für einen Flughafen bekommen. Nicht um Gewinne zu produzieren auf Kosten der Gesundheit der Anrainer.
    Der Flughafen muss im Rahmen der Daseinsvorsorge dem Memnschen dienen. Nicht das Umland dem Flughafen! wenn weniger Nachfrage ist zum Fliegen, dann ist es halt so und der Flughafen muss sich bescheiden damit. Künstlich Nachfrage umweltschädliche Mobilität zu schaffen ist nicht das öffentliche Ziel eines Flughafens, Bahnhofs oder einer Autobahn.


  • Wenn Herr Schä.-Gü. einem normalen Beruf nachgehen müsste von dem er Miete bezahlt, seine Kinder zur Schule schicken, zwei Autos finanzieren und jeden Pfennig einmal rumdrehen müsste, dann würde Er nicht so Großkotzig daherreden !
    Seinen Flug mit der LH bezahlt der hessische Steuerzahler !!!! Nicht Herr Schä.-Gü selbst.
    Der Ottonormalverdiener kann sich LH schlichtweg nicht mehr Leisten !
    Danke für Ihre Aussage Herr Schäfer-Gümbel !
    Es bestätigt mich Sie und Ihre Partei NICHT zu wählen

  • Ich werde demnächst erste mal mit Ryanair fliegen und zwar von Berlin nach Bukarest. Es war eine muss Entscheidung, da Air Berlin nicht mehr dieses Flugziel ansteuert, vielleicht gerade weil Ryanair erst ab Sept. 2016 es in seinem Flugplan eingenommen hat. Was soll ich machen....? Mit Lufthansa für fast 3 mal so viel Geld fliegen?

    Ich war nie auf Ryanair fixiert. Der Preis ist natürlich ein wichtiges Argument, aber nicht das erste. Falls es in puncto Sicherheit Bedänken gegeben hätten, hätte natürlich anders entschieden. Aber bisher hatte Ryanair ein eiziges Zwischenfall: einen Flugzeugverlust wegen Vogelschlag in 2008 und das OHNE Todesfolge. Ich habe eher der GW-Absturz in der Erinnerung. Nach 2 Jahre wissen wir immer noch nicht, wie ein Pilot mit solche schwere Diagnose noch im Cockpit Platz nehmen durfte.

    Natürlich muss die Justiz und andere, die kompetent sind, untersuchen, falls es Bedenken gibt. Aber bis zu einem endgültigen Entschluss ist das alles nur billige Populismus.

  • Wenn man richtig bucht, dann sind Tickets der Lufthansa oder andere Airlines sogar günstiger als Tickets der Low-Coster. Nur Leute, die ohne Gepäck und ohne große Ansprüche fliegen wollen haben bei den Billigfliegern Vorteile. Von daher lohnt ein Vergleich immer. Die Hansa hat sehr oft gute Angebote.

  • Ist schon erstaunlich, wie wenig hier im Forum über den ökologischen Sinn und Unsinn von häufiger Fliegerei überhaupt nachgedacht wird. Es hat schlicht niemand das Recht, zulasten der Umwelt und anderer Menschen "Billigreisen" zu unternehmen und es ist genauso fraglich ob Wohlhabende das Recht haben sollten, unbeachtlich der Kosten zu ihrem Vergnügen durch die Weltgeschichte zu jetten. Das können wir uns als Gesellschaft nicht länger leisten, weil wir sonst bald feststellen werden, dass man Geld nicht essen und nicht einatmen kann. Billigairlines leben davon, einen ganz beträchtlichen Teil der realen Kosten der Gesellschaft aufzubürden, andere Airlines tun dies auch, wenn auch vielleicht weniger zu Lasten ihrer Belegschaft. Wenn die vollen Kosten (soziale und ökologische) voll eingepreist würden und keine Steuersubventionen mehr in diesen Verkehrssektor flössen, wäre die Frage nach billig erledigt.

  • Lieber R., wenn man nichts bei Primark kauft, dann haben die Armen gar nichts. Ein Boykott ist unsozial und verschäft die Not dieser Leute. Da ist irgendwo die Logik abhanden gekommen. Und freilich ist Ryanair wesentlich billiger, auch mit Gepäck und Sitzplätzen, hat da einer der Schlaumeier hier überhaupt schonmal gebucht? Wenn das nicht so wäre, wäre Ryanair doch nicht so erfolgreich. Warum muß man erfolgreiche Unternehmen immer in den Dreck ziehen? Für Arbeitsschutz sind die Behörden zuständig, wie soll ein Kunde des Unternehmens denn da Sheriff spielen? Das ist doch lächerlich.

  • Die Aussage von Schäfer-Gümpel ist als SPD Mietglied eine Frechheit. Er sollte zur FDP wechseln, da gehört er hin. Keine Solidarität mit den Kollegen, sondern Raffgier bei den Piloten, das ist z.B. das Modell der Lufthansa, wer zahlt den die Zeche dort Herr Schäfer-G., es sind die Menschen die auf dem Vorfeld, wie sie sagen, einen Knochenjob in der Reinigung, Beladung usw. erledigen. Für die Menschen sollten sie dasein , nicht für die raffgierigen Piloten.
    Übrigens Herr Schäfer-G. die wählen sie sowie so nicht, die wählen, schon aus standesdünklichen Gründen, bestimmt keine SPD

  • Und ich würde niemals Lufthansa fliegen, denn da gibt es Piloten die wie die "Made im Speck" leben, während Kabinenpersonal wie "Dreck" behandelt wird. Wenn die Piloten meinen das sei richtig so, bin ich der Meinung das die Lufthansa pleite gehen sollte,damit solche "Nimmersattverträge" wegfallen und die "Abzocker" wieder auf den Boden der Tatsache zurückkommen.
    Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht

  • Die Aussagen von Thorsten Schäfer-Gümbel halte ich für richtig.
    Nur in wenigen Fällen ist Ryanair wirklich billiger . Zusätzliche Kosten (Gepäck usw.) enge Sitzreihen, Service nur gegen teuren Aufpreis, Transfer in die nächste Stadt und zurück usw.
    Wenn alle Kosten zusammengerechnet werden ist ein Flug mit einer ordentlichen Fluggesellschaft nicht wesentlich teurer dafür für aber angenehmer.
    Die Zeche bei Ryanair und anderen billig Fliegern Zahlen am ende die Beschäftigten dieser Gesellschaften und nicht nur die.
    Erst nachdenken und rechnen und dann handeln und nicht mit Ryanair fliegen!


  • Leute, die sparen wollen/müssen, blenden das aus. Aber im Prinzip hat der SPD-Landeschef Recht.

  • Ich sage nur eins.
    In diesem Jahr sind Wahlen.
    Jetzt erzählen wir den Wählern erst mal was vom Weihnachtsmann.
    Danach wird das alles von Herrn Schäfer-Gümbel als wichtig für die Region befürwortet.
    Dann sitzt auch er irgendwann in einem der Flieger.
    Alles dummes Gebabbel.

  • Auch ich werde nicht mit Ryanair fliegen, so wenig wie ich bei Kik oder Primark kaufe. Arbeit muss sich auch für den Arbeitnehmer genug abwerfen und nicht nur die Gier des Unternehmers befriedigen. Konkurrenzkampf zu Lasten der Arbeitnehmer ist in meinen Augen schäbig.

  • Falls Herr Gümbel am SPD-Wahlprogramm mitschreibt, werden für Martin Schulz die Lichrter ganz schnell wieder ausgehen. Und was die angeblich so miesen Arbewitsbedingungen bei Ryanair angeht: Wer stellt denn die Bundesarbeitsministerin? Doch nicht etwa Herrn Gümbels SPD, oder etwa doch?

  • Wenn ich sein Gehalt hätte, würde ich auch eine andere Fluggesellschaft wählen. Dummerweise arbeite ich nicht in der Politik sondern im Pflegeheim.

  • "es ist nicht die Hauptaufgabe des Flughafens Frankfurt, dem hessischen Finanzminister die Kasse vollzumachen" - Bravo, Herr SPD-Vorsitzender. Dann können Sie ja wenigstens mit Kassel-Calden hoch zufrieden sein! Unfassbar.

  • Thorsten Schäfer-Gümbel kann Lufthansa -Flüge sicherlich aus seiner Portokasse bezahlen, dass kann ich leider nicht, und deshalb finde ich es gut, dass auch Kleinverdiener sich mal einen Flug leisten kann

  • Stimme ich zu.

  • Diese Fragestellung ist völliger Unfug.
    Wie soll das ein Paasagier denn machen?

  • 1.-Sehr gut Herr Schäfer-Gümbel, es freut mich, das sich die SPD wieder mehr für die normalen Bürger einsetzt und hoffentlich wegkommt von der "Partei für Reiche". Lange Zeit wurden die Arbeitnehmer/innen der unteren und mittleren Einkommensschichten von der Politik der SPD vergessen.

    2.-Ryanair wirbt mit einer irreführenden Preisstruktur, erst auf dem zweiten Blick/ unterm Strich einer Flugbestellung, werden dem Verbraucher die gesamten Kosten gezeigt. Für jedes Glas Wasser, jedes Brötchen und jedes Gramm Gepäck muss extra bezahlt werden, so ist das Flugticket unterm Strich nicht billiger.

  • Er hat recht, wenn er die Arbeitsbedingungen bei Ryanair kritisiert. Aber was ist mit Airlines aus Ländern, die wenig Arbeitnehmerrechte kennen? Premium-Airlines beschäftigen Personal zu schlechten Bedingungen. Er vergisst, dass es auch viele gut bezahlte Jobs in der Luftfahrt gibt, die notwendig sind, um einen Flughafen zu betreiben (Bau, Instandh., Flugzeugtechnik, Flugsicherung, Management, Banken, Versicherungen, Behörden, Logistik..). Diese Jobs hängen davon ab, dass der Flughafen ausgelastet wird. Es ist nicht Wichtig, ob Raynair oder Lufthansa die Auslastung bringen. Was tun? Es braucht starke Gewerkschaften die für gute Bedingungen sorgen. Die Gewerks. dürfen nicht geschwächt werden. Wo starke Gewerks. sind, sind die Arbeitsbedingungen gut. Die SPD erfindet lieber das Tarifeinheitsgesetz, um die starken Gewerkschaften in Ihren Rechten zu beschneiden. Nicht Fraport entscheidet falsch, man folgt den Kunden. Sind wir bereit für starke Gewerks. und die Erweiterung des Streikrechts?

  • Richtig !!!!!

    Billig auf Kosten schlechter Arbeitsbedingungen geht zu lasten der SICHERHEIT und zulest auf kosten des Steuerzahlers.

    Tiny Hobbs

  • Das die Preise von Ryan Air nur durch knallharte " Kosten Optimierung " in ausnahmslos allen Bereichen erreicht werden können müsste allen Nutzern solcher billigst Verbindungen klar sein! Da ist es nicht damit getan den Service in der Kabine gegen null zu fahren bzw. kostenpflichtig zu machen.
    Ganz sicher muß auch in den vielen sicherheitsrelevanten Bereichen und beim Personal massiv gespart werden. Nur weil es bsher nicht zu größeren Unfällen gekommen ist, bedeutet nicht, daß dies so bleiben muß! Ich möchte ganz sicher nicht in einem Flugzeug sitzen das von einem Subunternehmer als Piloten unter enormem Leistungsdruck geflogen wird!

    Wenn ich an der Tankstelle bin frage ich mich ebenfalls wie ein Flug von Ffm-Faro von Ryan Air für 9,- Euro angeboten werden kann und damit günstiger als eine innerstädtische Taxifahrt von 5 Km oder ein Bahnticket von DA - Ffm ist.
    Zuletzt finde ich es auch unter Umweltaspekten vollkommen unsinnig ständig überall " billig " hinfliegen zu können!

  • Hier sieht man wirklich wie eine funktionierende EU nötig ist, um für Gleichheit in allen Staaten zu sorgen.
    Niemand soll sagen, bei uns sind schlechte Bedingungen Gesetz. Basta!
    Oder ist EU die Abkürzung für: ECHT UNNÖTIG?

  • Dünne Argumentationskette der SPD. Folgt man den Ausführungen von TSG will die SPD Billigflüge für alle. Nur sollen diese nicht über wirtschaftlichen Wettbewerb sondern Subventionen geschaffen warden. Sprich alle Hessen sollen für Einzelne aufkommen.

    Zur Erinnerung an die Politik: Arbeitsschutzgesetze gelten auch am Flughafen. Die ansässigen Arbeitgeber halten diese ein, falls nicht wird das sanktioniert. Wenn die Politik die Zustände bei einzelnen Arbeitgebern und für einzelne Arbeitnehmer kritisiert, sollte sie sich mal an die eigene Nase fassen, was sie mit ihrer Gesetzgebung da tut. Es war insbesondere die SPD, die Arbeits"schutz"gesetze gestaltet hat, die heute vieles für die Arbeitgeber regeln. Und es war die SPD, die den Ausbau in Frankfurt möglich gemacht hat und bis heute unterstützt.

    Wer von guten Billiganbietern faselt, lenkt nur von seinen eigenen Versäumnissen ab.

  • Es ist doch ein Witz, dass die neue Landebahn durchgeprügelt wurde und zigtausende Menschen neu mit Fluglärm beschallt werden, nur damit sich jetzt die Billigheimer am Flughafen breitmachen mit ihren prekären Arbeitsbedingungen. "Gemeinwohlinteresse" a la Luftverkehrswirtschaft! Da habt ihr uns ein schönes Ei ins Nest gelegt, Politiker!

  • Schäfer-Gümbel: Der Frankfurter Flughafen ist ein öffentlicher Infrastrukturdienstleister und für den gelten politische Rahmenbedingungen.
    Tolle Aussage. Die Fraport ist ein börsennotiertes Unternehmen und da geht es nur darum, Jahr für Jahr den Gewinn zu steigern. Innerhalb der Fraport wird auf Teufel komm raus gespart und es werden dubiose Partnerschaften und Absprachen eingegangen, damit das Ergebnis stimmt und die Herren und Damen von den ersten und zweiten Führungsebenen ihre sechs- bis siebenstelligen Einkünfte ins Trockene bringen können.
    Das, was der SPD Kollege hier von sich gibt, ist reines Wunschdenken von einer besseren, gerechten Arbeitswelt.


  • Warum wurde dann der Fraport AG genehmigt den Flughafen in dieser Dimension auszubauen?
    Da hätte doch die Landesregierung, allen voran Herr Alwazir einen Riegel vorschieben können.
    Jetzt ist die Kapazität nicht ausgelastet und deshalb werden die Billigflieger ran geholt. Also nicht jammern Herr Schäfer-Gümbel, alles hausgemacht !

  • Ja, ich würde auch gern erster Klasse und mit Lufthansa fliegen wie der Herr Landesvorsitzende. Der das ja von anderen bezahlt bekommt. Da kann man gut solche Reden schwingen. Leider kann ich mir das nicht leisten. Ich habe mich wirklich gefreut, daß Ryanair jetzt auch von Frankfurt-Echt fliegt. Kostet knapp die Hälfte. Da kann ich auch mal mit der Familie im Sommer weiter weg. Für Arbeitsbedingungen und ihre Einhaltung sind die Behörden der Regierungspräsidien zuständig. Das ist nun wirklich nicht mein Behuf.

  • Ein Herr Schäfer Gümpel reist ja auf Staats- bzw Parteikosten und kann sich so natürlich die superteueren Lufthansatickets leisten. Und Ryanair hat ja auch keine Businessclass für ihn. Wenn man das bedenkt lassen sich die Äußereungen des Herren besser einordnen. Ich freue mich auf Ryanair in Frankfurt.

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