Ulrich Krebs (CDU) - Landratswahl - Hochtaunus - hochtaunuskreis
Ulrich Krebs ist alter und neuer Landrat im Hochtaunuskreis. Bild © Ulrich Krebs

Amtsinhaber Ulrich Krebs ist als Landrat des Hochtaunuskreises bestätigt worden. Zum dritten Mal setzte sich der CDU-Politiker schon im ersten Wahlgang durch. Nur die Auszählung der Stimmen dauerte diesmal länger als üblich.

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Ulrich Krebs geht im Hochtaunuskreis in seine dritte Amtszeit als Landrat. Der CDU-Politiker wurde am Sonntag mit 57,3 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Wie schon bei seinen vorangegangenen Erfolgen erzielte er gleich im ersten Wahlgang die erforderliche einfache Mehrheit.

Der 49-Jährige setzte sich klar gegen Holger Grupe von der FDP (15,3 Prozent) und der Grünen-Herausforderin Ellen Enslin (27,4 Prozent) durch. Die Wahlbeteiligung lag lediglich bei 29,6 Prozent. Wegen technischer Probleme hatte sich die Auszählung am Abend länger als üblich hingezogen. Erst gegen 21 Uhr stand das vorläufige Endergebnis schließlich fest.

Mehr Nahverkehr auf der Agenda

Krebs ist seit 2006 als Landrat im wohlhabenden Hochtaunuskreis tätig. "Es ist ein gutes Ergebnis und eine gute Basis für eine dritte Amtszeit", freute sich der studierte Historiker und Rechtswissenschaftler in einem ersten Statement über seine erneute Wiederwahl: "Wir haben die richtigen Themen gesetzt."

Sein Ansporn sei, im Kreis "das Leben für Familien weiter zu verbessern". In den kommenden Jahren will Krebs, der im Kreistag mit der SPD in einer Großen Koalition regiert, sich daher vermehrt für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs stark machen: für den geplanten Bau der Regionaltangente-West und vor allem für eine Elektrifizierung der Taunusbahn. Er strebt eine S-Bahn-Verlängerung bis ins Usinger Land an. Auch in den Neubau und die Sanierung von Schulen soll weiter investiert werden.

Im Hochtaunuskreis leben gut 230.000 Menschen, 178.000 davon waren wahlberechtigt.