Peter Feldmann (SPD) auf dem Nominierungsparteitag seiner Partei für die Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt.
Peter Feldmann (SPD) auf dem Nominierungsparteitag seiner Partei für die Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt. Bild © picture-alliance/dpa

Der aktuelle soll auch der neue OB werden: Die Frankfurter SPD hat Peter Feldmann auf einem Parteitag zum Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl im kommenden Jahr nominiert.

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Es war eine klare Mehrheit: 98 Prozent der Delegierten des SPD-Nominierungsparteitags im Frankfurter Saalbau Bornheim sprachen sich am Freitag dafür aus, Peter Feldmann wieder zum Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt zu machen. In seiner Rede vor stellte Feldmann vor allem soziale Themen in den Mittelpunkt seines Programms für eine zweite Amtszeit.

Dazu gehören laut Feldmann bezahlbarer Wohnraum und Chancen für benachteiligte Jugendliche. Rechtspopulismus müsse "eine klare Absage erteilt" werden, betonte der 59-Jährige. Als Ziele für eine zweite Amtszeit nannte Feldmann Vollbeschäftigung in Frankfurt, weitere kostenlose kulturelle Angebote für Kinder und Jugendliche und die Schaffung einer Stabstelle Mieterschutz, die "an der Seite der Menschen gegen Vertreibung kämpfen" werde.

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Termin der Oberbürgermeisterwahl

25. Februar 2018, eine eventuelle Stichwahl findet am 11. März statt.

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Andere Parteien im Frankfurter Römer haben die Kür ihrer Spitzenkandidaten schon hinter sich: Die CDU nominierte im April Bernadette Weyland. Auch die Grünen schicken mit der früheren Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg eine OB-Kandidatin ins Rennen. Die Linke hat die Chefin ihrer Landtagsfraktion, Janine Wissler, nominiert. Der pensionierte ehemalige Ordnungsdezernent Volker Stein (FDP) geht als unabhängiger Kandidat ins Rennen. Und auch ein Musiker will OB werden: Stefan Hantel alias Shantel.

Bei der Oberbürgermeisterwahl 2012 hatte CDU-Kandidat Rhein überraschend in der Stichwahl gegen Peter Feldmann von der SPD verloren. Feldmann hatte 57,4 Prozent der Stimmen geholt, Rhein 42,6 Prozent. Die Wahlbeteiligung hatte bei 35,1 Prozent gelegen (im ersten Wahlgang bei 37,5 Prozent).