Schuster und ein Fan machen ein Selfie.
Gefragter Selfie-Partner: Auf Trainer-Rückkehrer Dirk Schuster (re.) ruhen in Darmstadt alle Hoffnungen. Bild © Imago

Mit Dirk Schuster an der Seitenlinie geht Darmstadt 98 am Sonntag in das letzte Spiel des Jahres in Fürth. Im Falle einer Niederlage würde sich die Tabellensituation des SV98 noch weiter verschlechtern.

Nach eineinhalb Jahren betreut Dirk Schuster am Sonntag erstmals wieder den SV Darmstadt 98 als Trainer. "Die Vorfreude ist natürlich riesig", sagte der 49 Jahre alte Coach am Freitag mit Blick auf die letzte Partie vor der Winterpause bei der SpVgg Greuther Fürth (13.30 Uhr). Die Franken liegen nur einen Platz und einen Punkt hinter den Lilien auf Rang 17 der Tabelle der 2. Fußball-Bundesliga. Im Falle einer Niederlage würde Darmstadt auf einem Abstiegsplatz überwintern. Das Team ist seit elf Spielen ohne Sieg.

Mögliche Lilien-Aufstellung gegen Fürth
Bild © hessenschau.de

"Ich erwarte da einen heißen Tanz", sagte Schuster, der die Mannschaft nach der Beurlaubung von Torsten Frings in dieser Woche übernommen hatte. "Wir wollen eine ordentliche Leistung zeigen und das Spiel nach Möglichkeit gewinnen." In den ersten Tagen habe die Mannschaft sehr gut mitgezogen und sei sehr engagiert gewesen - "bis in den roten Bereich", wie der Coach sagte. Ausfallen für das Fürth-Spiel wird laut Schuster Jan Rosenthal, der an einem Infekt laboriert. Angreifer Terrence Boyd ist zudem angeschlagen.

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Schuster hatte Darmstadt vom Winter 2012 bis zum Sommer 2016 trainiert und in dieser Zeit den Durchmarsch von der 3. Liga bis in die Bundesliga geschafft, wo auch noch der Klassenerhalt gelang. Die Mannschaft fange jetzt aber bei Null an, betonte er. "Garantien gibt es überhaupt nicht bei uns. Es definiert sich alles über Leistung." Schuster warnte dabei auch vor zu hohen Erwartungen. "Alle wissen, dass es durch Handauflegen allein nicht funktionieren wird. Es wird ein langer, steiniger Weg für uns werden, um da unten rauszukommen."

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