Kevin-Prince Boateng
Kevin-Prince Boateng Bild © Imago

In kürzester Zeit ist Kevin-Prince Boateng bei Eintracht Frankfurt in die für ihn vorgesehene Führungsrolle geschlüpft. Im Gespräch mit dem hr-sport äußert er sich über den Club, Europapokal-Träume und Trainer Niko Kovac.

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Das sagt Kevin-Prince Boateng über ...

… das Besondere an Eintracht Frankfurt: Ich denke, dass das hier eine Einheit ist – auch mit der Stadt. Der Verein probiert, alles zu verbinden: die Journalisten, die Radiostationen… Alle probieren, dem Verein zu helfen und den Verein größer zu machen. Besonders natürlich unsere tollen Fans.

… seine Eingewöhnungszeit in Frankfurt: Ich kam aus der spanischen Liga, das ist ein Riesenunterschied zur Bundesliga. Ich wusste, dass ich fitnessmäßig etwas nachholen muss, weil in Spanien ein bisschen weniger gelaufen wird und es weniger athletisch zugeht. Aber es ging eigentlich ganz schnell. Der Trainer hat mir geholfen, die Mannschaft hat mir sehr viel geholfen.

... mögliche Träume während einer starken Hinrunde: Es ist natürlich normal, dass man dann nach oben guckt und sich freut, wenn man die gleiche Punktzahl hat wie Vereine, die in der Champions League spielen. Es läuft überragend, aber wir haben auch viel Glück mit dabei – das gehört auch dazu. Meine Idee war es nie, über Abstieg zu reden. Sonst wär ich ja nicht ich. Träume sind schön, aber wir sind realistisch und wir wissen ganz genau, dass unsere Position im Mittelfeld ist. Und wenn es weiter oben ist, dann ist es umso schöner.

… die Zusammenarbeit mit Trainer Niko Kovac: Niko hat im Vergleich zu früher noch einmal eine Schippe draufgelegt: an Professionalität und an seiner positiven Verrücktheit. Er ist schon ein strenger Trainer, er verlangt sehr, sehr viel ab. Aber ich verstehe, was er damit erreichen will. Er will einfach nicht, dass die Spieler nur die besten Spieler werden oder am meisten rennen können. Er will auch, dass sie gute Menschen werden. Darauf legt er sehr, sehr viel wert. Es läuft gut und das schenkt uns ein bisschen Erfolg.