Barkok, Boateng und Falette jubeln.
Jubel bei der Eintracht, nur Kevin-Prince Boateng freute sich nach seinem Treffer verhalten. Bild © Imago

Die Frankfurter Eintracht hat sich mit einem Erfolg bei Hertha BSC an die Spitze der Auswärtstabelle gespielt. Zum Matchwinner avancierte der gebürtige Berliner Kevin-Prince Boateng.

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"Wir fahren da hin, holen drei Punkte und fahren wieder nach Hause", hatte Kevin-Prince Boateng noch unter der Woche die Marschroute für die Partie in Berlin vorgegeben. Gesagt, getan - das Team von Trainer Niko Kovac setzte sich am Sonntag mit 2:1 (1:1) gegen Hertha BSC durch. Dabei hatte Davie Selke die Gastgeber nach einer Viertelstunde zunächst in Führung gebracht (15.). Marius Wolf gelang mit einem sehenswerten Treffer der Ausgleich, bevor Boateng in seiner Heimatstadt für die Entscheidung sorgte (80.) und die Eintracht zum vierten Auswärtssieg der Saison schoss. Damit ist die Kovac-Elf in der Auswärtstabelle noch vor Bayern München Spitzenreiter.

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Besserer Start für Berliner

Dabei erwischten die Gastgeber den besseren Start in die Partie. Vor 38.781 Zuschauern besorgte Selke nach einer Viertelstunde das 1:0. Doch so stark die Hertha gestartet war, so schnell ließ sie auch nach. Die Berliner nahmen nach der Führung das Tempo raus, verwalteten den Vorsprung nur noch, gaben ihr aggressives Vorchecking auf und brachten so die Eintracht ins Spiel.

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Die schon in der gesamten Saison auswärtsstarken Gäste gewannen mehr Zweikämpfe und kamen nun selbst zu Torszenen. Erst klärte Hertha-Keeper Rune Jarstein noch gegen Sebastien Haller (25.). Kurz danach brachte Jetro Willems einen Eckball flach auf die 16-Meter-Linie. Unbedrängt hämmerte Wolf den Ball ins Tor. Die Eintracht blieb mit Boateng und dem wieder ins Team gerückten Makoto Hasebe kompakt im Mittelfeld.

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Boateng erwischt Hertha eiskalt

Sie unterbanden viele Berliner Angriffe schon im Ansatz, setzten selbst einige Nadelstiche. So musste Jarstein gegen Wolf klären (57.). Hertha vermochte es nicht mehr, die Doppelspitze aus Vedad Ibisevic und Selke zu bedienen. Am Ende konnte Eintracht-Coach Niko Kovac doch noch jubeln. Eine Hereingabe wehrte Mitchell Weiser unglücklich zu Boateng ab. Der gebürtige Berliner traf aus 16 Metern zum 2:1.

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Hertha BSC - Eintracht Frankfurt 1:2 (1:1)

Berlin: Jarstein - Weiser, Langkamp, Rekik, Plattenhardt - Maier (61. Lustenberger), Skjelbred - Leckie, Mittelstädt (61. Lazaro) - Ibisevic (82. Esswein), Selke  

Frankfurt: Hradecky - Wolf, Salcedo, Abraham, Falette, Willems - Boateng, Hasebe - Gacinovic (46. Barkok) - Rebic (88. Tawatha), Haller (90. Jovic)  

Tore: 1:0 Selke (15.), 1:1 Wolf (25.), 1:2 Boateng (80.)

Gelbe Karten: Langkamp / Willems, Boateng, Rebic  

Schiedsrichter: Storks (Velen)
Zuschauer: 38.781

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