Die Eintracht-Matchwinner Haller und Gacinovic
Die beiden Torschützen: Haller und Gacinovic (r.) Bild © picture-alliance/dpa

Eintracht Frankfurt hat seine starke erste Saisonhälfte mit dem Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals gekrönt. Die Partie in Heidenheim am Mittwochabend entpuppte sich aber als ein hartes Stück Arbeit.

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Eintracht Frankfurt hat das Viertelfinale des DFB-Pokals erreicht. Der Bundesligist setzte sich beim Zweitligisten 1. FC Heidenheim nach einer über weite Strecken mäßigen Leistung mit 2:1 (0:0) n.V. durch. Während sich der Finalist der Vorsaison einer erneuten Reise zum Endspiel nach Berlin näherte, verpasste Heidenheim trotz eines couragierten Auftritts die zweite Viertelfinalteilnahme der Vereinsgeschichte.

Sebastien Haller (109.) schoss die Eintracht in die nächste Runde, die Führung der Frankfurter von Mijat Gacinovic (95.) hatte Heidenheim zuvor durch Marc Schnatterer (96.) ausgeglichen. "Fakt ist: Im Pokal musst du weiterkommen. Der Rest interessiert nicht", sagte Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic.

Kraus im Abseits

Um am 19. Mai 2018 wieder um den Titel spielen zu können, wird der Eintracht eine solche Vorstellung wie am Mittwochabend kaum reichen. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac zeigte sich weitgehend einfallslos im Offensivspiel. Die Eintracht hatte nur anfangs deutliche Vorteile, eine Chance von Haller (4.) war Ausdruck der Überlegenheit.

Es blieb im ersten Durchgang aber die einzige echte Gelegenheit des Favoriten. Etwa nach 20 Minuten gestaltete der engagierte Außenseiter das Geschehen ausgeglichen, ein wegen angeblicher Abseitsstellung nicht anerkannter Treffer von Kevin Kraus (17.) gab den Württembergern Auftrieb. 

Chancen erst in der Verlängerung

Der Kovac-Elf fiel es schwer, den unangenehmen Gegner zu dominieren. Immer wieder schlichen sich Fehlpässe ein und so gelang es höchstens vereinzelt, die gefährlichen Offensivspieler Haller und Ante Rebic in Szene zu setzen. Besonders Rebic blieb blass, obwohl sich mit seinem erneuten Einsatz der bisherige Leihvertrag mit dem AC Florenz ab 1. Juli 2018 in einen langfristigen Kontrakt bis 2021 umgewandelt hatte.

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Erst in der Verlängerung sahen die Zuschauer ein lebhafteres Spiel, allerdings weiter ohne erkennbaren Klassenunterschied. Gacinovic brachte die Eintracht nach einer gelungenen Kombination in Führung, Heidenheim schlug durch Schnatterer (96.) sofort zurück. Für die Entscheidung sorgte schließlich Lichtblick Haller, der aus kurzer Distanz und nach toller Vorarbeit von Danny da Costa traf.

Weitere Informationen

1. FC Heidenheim - Eintracht Frankfurt 1:2 (0:0) n.V.

Heidenheim: Müller - Strauß, Kraus, Beermann, Feick - Griesbeck (88. Theuerkauf), Titsch-Rivero - Lankford (103. Glatzel), Schnatterer (103. Busch) - Verhoek, Dovedan (82. Thomalla)

Frankfurt: Hradecky - Salcedo, Hasebe, Russ - Wolf (100. da Costa), Gacinovic, Boateng, Willems (64. Tawatha), Hrgota, (79. Stendera), Rebic (106. Jovic) - Haller                                

Tore: 0:1 Gacinovic (95.), 1:1 Schnatterer (96.), 1:2 Haller (109.)
Gelbe Karten: Feick, Dovedan - Hasebe

Schiedsrichter: Jablonski (Bremen)    
Zuschauer: 11.000 

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Sendung: hr-iNFO, 20.12.2017, 20.45 Uhr