Imago Chandler Erndetbrück
Timothy Chandler besorgte den "Dosenöffner" gegen Erndtebrück. Bild © Imago

Der Sieg gegen den Regionalligisten aus Erndtebrück war Pflicht für die Eintracht. Entsprechend leise fielen die Jubelstimmen nach dem Erfolg aus. Trotz des deutlichen Ergebnisses gibt es noch einiges zu verbessern bei den Hessen.

Eintracht Frankfurt hat in der ersten DFB-Pokal-Runde ein 3:0 gegen TuS Erndtebrück gefeiert. Timothy Chandler (35. Minute), Mijat Gacinovic (70.) und Sébastien Haller (75.) erzielten die Tore für den Bundesligisten. David Abraham sah nach einer Notbremse die Rote Karte (22.).

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Niko Kovac: Kompliment, der Gegner hat sich gut präsentiert. Ich bin mit einigen Sachen zufrieden, mit einigen nicht. So stimmt mich etwa die Anzahl der Torchancen positiv, die Verwertung war aber nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe.  Wir haben in der zweiten Halbzeit zudem ganz gut gekontert, das hatten wir auch so trainiert. Insgesamt haben wir noch eine Woche Zeit, an einigen Dingen zu arbeiten.

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Timothy Chandler: In Unterzahl in Führung zu gehen, war ein kleiner Dosenöffner, aber wir hätten früher schon Tore machen müssen. Es war wichtig, dass ein bisschen Ruhe in unser Spiel gekommen ist. Wir haben noch ein paar Sachen zu verbessern und da werden wir nächste Woche dran arbeiten. Wir haben es mit einem Mann weniger gut gemacht. Am Ende haben wir 3:0 gewonnen – das steht im Pokal ganz oben.

Marco Russ
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Marco Russ: Man kann nach so einer Roten Karte immer Probleme bekommen, aber wir wissen, was wir körperlich können. Wir haben in der Vorbereitung sehr gut gearbeitet. Wir wussten, dass wir es kompensieren können, wenn wir es cleverer spielen als vor der Roten Karte. Dann kommt natürlich auch Glück im Abschluss dazu. Aber es war ein hartes Stück Arbeit. Wir wussten, dass das Spiel auch kippen kann. Es ist ja nicht so, dass Erndtebrück kein Fußball spielen kann. Sie haben gekämpft und auf ihre Chance gewartet. Es lag aber an uns, dass sie das nicht in Tore umgemünzt haben. 

Florian Schnorrenberg (Trainer Erndtebrück): Glückwunsch an die Eintracht zum verdienten Sieg. In Überzahl träumt man natürlich von der großen Sensation, deshalb sind wir ein bisschen enttäuscht. In der zweiten Halbzeit hatten wir mehr Ballbesitz, aber bei Ballverlust hat die Eintracht sehr schnell umgeschaltet und die Tore gemacht – das ist dann halt Bundesliga, das hat man gemerkt.

Sendung: hr1, hr1-heimspiel!, 12.8.2017, 15 Uhr

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