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Marius Wolf feierte den Sieg Bild © Imago

Die Frankfurter Eintracht ist für den 1. FC Köln am Karnevalswochenende zum Partycrasher geworden. Denn nach Feiern war am Samstag nur den Hessen zumute.

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Die Frankfurter Eintracht ist auch in der Bundesliga zurück in der Erfolgsspur. Das Team von Trainer Niko Kovac präsentierte sich am Samstag vor heimischer Kulisse in Torlaune und feierte gegen den 1. FC Köln einen 4:2-Sieg. Damit bescherte die Eintracht dem FC einen Karnevals-Kater bereits vor Aschermittwoch. Ante Rebic hatte die Frankfurter nach einer Viertelstunde in Führung gebracht (15. Minute).

Zwar gelang Simon Terodde nach dem Seitenwechsel der Ausgleich per Elfmeter (55.), doch Marco Russ brachte die Eintracht erneut in Front (59.). Simon Falette (65.) und der erneut starke Marius Wolf (67.) erhöhten binnen zwei Minuten schließlich auf 4:1. Doch die Gäste aus Köln steckten nicht auf. Terodde nutzte einen Patzer von Keeper Lukas Hradecky (74.) und verkürzte zum 4:2.

Starker Start

Beflügelt vom souveränen Einzug ins Pokal-Halbfinale unter der Woche riss die Eintracht sofort die Initiative an sich und nutzte gleich die erste Möglichkeit gegen die defensiv eingestellten Gäste. Luka Jovic wurde auf dem Flügel freigespielt, die flache Hereingabe des für Sébastien Haller in die Startelf gerückten Stürmers drückte Rebic aus Nahdistanz über die Linie. Die Führung gab den Hessen zusätzlich Sicherheit. Nur drei Minuten später hatte Timothy Chandler das 2:0 auf dem Fuß, doch sein Volleyschuss landete am Pfosten.

Köln wurde erst nach 20 Minuten etwas mutiger und hielt die Eintracht nun besser in Schach. Die Eintracht verwaltete die Führung bis zur Pause problemlos, ließ in der Offensive nun aber den letzten Biss vermissen. So blieben Strafraumszenen bis in die Nachspielzeit der ersten Hälfte aus, ehe Frederik Sörensen den ersten Torschuss der Gäste abgab, den Eintracht-Keeper Lukas Hradecky aber parieren konnte.

Wenige Minuten, viele Tore

Nach dem Wechsel machten die Hausherren wieder mehr Dampf und drückten den FC in die eigene Hälfte. Doch im letzten Drittel fehlte die nötige Präzision. Das rächte sich schnell, als Schiedsrichter Daniel Siebert nach einem Foul von Makoto Hasebe an Terodde den Videobeweis nutzte und auf Elfmeter entschied, den der Gefoulte sicher verwandelte.

Die Eintracht schüttelte sich aber nur kurz und schlug 120 Sekunden später eiskalt zurück. Nach einem Freistoß von Wolf traf Russ mit einem Kopfball zur erneuten Führung. Nach dem Doppelschlag von Falette und Wolf Mitte der zweiten Halbzeit war die Partie entschieden. In der Schlussphase hätten die Frankfurter den ungefährdeten Sieg sogar noch höher gestalten können, vergaben aber reihenweise gute Chancen.

Weitere Informationen

Eintracht Frankfurt - 1.FC Köln 4:2 (1:0)  

Frankfurt: Hradecky - da Costa, Russ, Falette, Chandler - Hasebe, Mascarell, - Wolf, Boateng (71. Fernandes), Rebic (82. Gacinovic) - Jovic (58. Haller)    

Köln: Horn - Sörensen, Mere, Heintz, Hector - Özcan, Höger, Lehmann (72. Koziello), Jojic (57. Zoller) - Terodde, Cordoba (64. Risse)                    

Tore: 1:0 Rebic (15.), 1:1 Terodde (57.), 2:1 Russ (59.), 3:1 Falette (65.), 4:1 Wolf (67.), 4:2 Terodde (74.)
Gelbe Karten: Russ, Mascarell / -  

Schiedsrichter: Siebert (Berlin)
Zuschauer: 47.700

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