Luka Jovic jubelt gemeinsam mit Sébastien Haller (re.) über das Führungstor des Franzosen.
Luka Jovic jubelt gemeinsam mit Sébastien Haller (re.) über das Führungstor des Franzosen. Bild © picture-alliance/dpa

Eintracht Frankfurt hat den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals perfekt gemacht. Beim Regionalligisten 1. FC Schweinfurt setzte sich das Kovac-Team unaufgeregt, unspektakulär und dennoch deutlich durch.

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Im Duell mit dem letzten verbliebenen Amateur-Team im Wettbewerb hat sich die Eintracht am Dienstag keine Blöße gegeben. Die Frankfurter setzten sich beim Bayern-Regionalligisten 1. FC Schweinfurt mit 4:0 (1:0) durch und zogen damit ins Achtelfinale des DFB-Pokals ein. Sébastien Haller brachte die Hessen mit einem Doppelpack (14., 57. Minute) auf die Siegerstraße. Für den französischen Torjäger waren es die Treffer zwei und drei im Pokal. Das 3:0 besorgte Marius Wolf (63.), den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Danny Blum in der 85. Minute.

Gegen einen spielerisch limitierten Gegner versprühte das auf zahlreichen Positionen umgestellte Team von Trainer Niko Kovac wenig Glanz und siegte doch souverän. Nur einmal mussten die Frankfurter zum Beginn der zweiten Hälfte die Luft anhalten, als Lukas Hradecky in höchster Not gegen Marius Willsch den Ausgleich verhinderte.

Boateng Kapitän für den gesperrten Abraham

Kovac hatte im Vergleich zum Remis gegen Borussia Dortmund wie angekündigt auf einigen Positionen rotiert und Makoto Hasebe sowie Mijat Gacinovic gar nicht erst mitgenommen. Dazu saß Dampflok Ante Rebic 90 Minuten auf der Bank. Angeführt wurde die Mannschaft von Kevin-Prince Boateng, Marco Russ feierte sein 300. Spiel als Profi des Frankfurter Bundesligisten.

Viel Grund zum Jubeln gab es darüber hinaus in der ersten Hälfte nicht. Die neu zusammengewürfelte Frankfurter Mannschaft tat vor 16.500 Zuschauern eben das Nötigste. Etwas Glück hatten die Hessen bei der Führung, als eine Hereingabe von Jetro Willems erst durch eine Schweinfurter Grätsche den Weg auf Hallers Schädel fand (14.).

Auch Joker Blum darf mal

Ein Zwischensprint nach Wiederbeginn sorgte dann für klare Verhältnisse. Zunächst scheiterte Jubilar Russ noch im Doppelpack, ehe Haller den selbigen nach einem Ballverlust der Gastgeber für sich perfekt machte (57.). Nur sechs Minuten später besorgte Marius Wolf auf kluge Vorlage von Jonathan de Guzman das 3:0 per Schlenzer von der Strafraumkante (63.).

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Danach spielte die Eintracht den Sieg locker herunter. Luka Jovic, der nach rund vier Wochen mal wieder eine Bewährungschance von Beginn an erhielt, vergab noch eine Großchance (67.). Dafür legte der Serbe dem eingewechselten Danny Blum (85.) den Treffer zum 4:0-Endstand auf.

Der kommende Gegner des Vorjahresfinalisten wird am Sonntagabend ausgelost.

Weitere Informationen

1. FC SCHWEINFURT – EINTRACHT FRANKFURT 0:4 (0:1)

Schweinfurt: Eiban - Messingschlager, Billick, Paul (77. Janz), Strohmaier - Krautschneider, Kracun, Jelisic (56. Pieper), Willsch, Fery – Jabiri (74. Schlicht)

Frankfurt: Hradecky - Salcedo, Russ, Falette - de Guzman, Boateng - Wolf (66. Medojevic), Barkok (46. Stendera), Willems - Haller (81. Blum), Jovic

Tore: 0:1 Haller (14), 0:2 Haller (57.), 0:3 Wolf (63.), 0:4 Blum (85.)

Gelbe Karten: Strohmaier / Salcedo, Willems

Schiedsrichter: Aarnink (Nordhorn)
Zuschauer: 16.500    

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