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Danny da Costa ist zurück. Bild © Imago

Die Leidenszeit von Danny da Costa ist vorbei. Der Rechtsverteidiger der Frankfurter Eintracht hat sein Comeback beim Test gegen Sandhausen in vollen Zügen genossen. Dabei störte ihn nicht einmal das ungemütliche Wetter.

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Der Himmel? Grau. Das Wetter? Nasskalt. Die Temperaturen? Ungemütlich niedrig. Während die Kinder aus dem Eintracht-Fanclub und anwesenden Journalisten beim Testspiel zwischen der Frankfurter Eintracht und dem SV Sandhausen (5:3) am Freitag am Riederwald frieren mussten, wurde Danny da Costa ganz warm ums Herz. "Wenn man wieder auf dem Platz stehen kann, dann kann es auch schneien. Hauptsache ich habe wieder den Ball am Fuß und kann mit dem Team Fußball spielen", strahlte der Außenverteidiger über beide Wangen.

Kein Wunder: Da Costa hatte zuletzt eine schwierige Zeit hinter sich. Nach einem Sehnenanriss im rechten hinteren Oberschenkel fehlte er rund zwei Monate. Den größten Teil dieser Zeit hat er einer Reha-Klinik in Leverkusen absolviert. "Ich war schon nach meinem Schienbeinbruch dort und habe daher total Vertrauen zu den Ärzten", begründete er diese Entscheidung. Da Costa fehlte seinem damaligem Klub FC Ingolstadt deshalb rund acht Monate.

Rückkehr nach schwieriger Zeit

Nun aber sind die Verletzungen Geschichten. Da Costa ist zurück - noch nicht in alter Form, aber mit unbändigem Willen. Gegen Sandhausen wartete er mit einer engagierten Leistung auf und bereitete sogar den Führungstreffer von Daichi Kamada in der 16. Minute mit einer präzisen Hereingabe von rechts vor. "Man hat nicht so gemerkt, dass er über längere Zeit draußen war", lobte Mitspieler Marc Stendera.

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Da Costa wollte seine Leistung an diesem trüben Nachmittag allerdings nicht zu hoch hängen und formulierte keine Ansprüche. Dabei könnten die Frankfurter einen Ersatz für Timothy Chandler gebrauchen. Er fällt mit einem Meniskusriss noch bis Ende des Jahres aus.

Geduld ist gefragt

Auch Trainer Niko Kovac will von allzu hohen Erwartungen noch nichts wissen: "Danny fehlt noch das eine oder andere. Wir haben aber gesehen, dass wir uns auf ihn verlassen können. Er arbeitet fleißig." Nach 63 Minuten war dann Schluss für da Costa, für ihn kam Jetro Willems in die Partie.

Endlich wieder auf dem Platz zu stehen bedeutete da Costa viel. "Man fühlt sich dann wieder als Teil des Teams. Auf dem Feld zu stehen ist ein unersetzliches Gefühl." Das Bundesliga-Spiel gegen die TSG Hoffenheim am kommenden Samstag (15.30 Uhr) könnte für ihn dennoch zu früh kommen. Sollte Kovac dennoch auf ihn setzen, der Rückkehrer wäre bereit.