Jubelnde Eintracht-Spieler
Gejubelt wird bei der Eintracht bisher nur auswärts. Bild © picture-alliance/dpa

Auswärts liegt der Eintracht: Beim 1.FC Köln holten die Frankfurter am Mittwochabend den zweiten Saisonsieg. In einer umkämpften Partie hatten die Hessen dabei aber etwas Glück mit den Entscheidungen des Schiedsrichters.

Nur wenige Tage nach der Heimpleite gegen Augsburg hat die Frankfurter Eintracht am Mittwochabend den zweiten Saisonsieg gefeiert. Beim 1. FC Köln gewannen die Hessen mit 1:0. Den einzigen Treffer der Partie erzielte Sebastien Haller vom Elfmeterpunkt (22.).

Allerdings prägten gleich mehrere umstrittene Schiedsrichter-Entscheidungen die Begegnung. Sowohl der Strafstoß-Piff als auch eine Attacke von Simon Falette im Eintracht-Strafraum sorgten für heftige Proteste der Kölner. Doch in beiden Fällen griff Video-Schiedsrichter Wolfgang Stark nicht ein, weil er offenbar keine klare Fehl-Entscheidung von Bundesliga-Debütant Martin Petersen sah. Ähnlich war die Situation auch bei einem Rempler gegen Haller im Strafraum. So bleibt Köln mit 0 Punkten und 1:13 Toren Letzter. Frankfurt, das erstmals seit 1994 in Köln gewann, arbeitete sich mit sieben Zählern ins Mittelfeld vor.

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Viele umstrittene Szenen, wenige Chancen

Die 49.000 Zuschauern in Köln sahen von Beginn an eine umkämpfte Partie, in der der erste Aufreger gleich die Entscheidung brachte. Frankfurts Mijat Gacinovic legte den Ball im Strafraum an Kölns Keeper Timo Horn vorbei, dieser berührte ihn und den Ball und Referee Petersen entschied sofort auf Foulelfmeter. Der Franzose Haller verwandelte sicher (22.). Auf der Gegenseite hätte es nach einem Stoß von Falette gegen Bittencourt einen Elfmeter für Köln geben können, doch ein Pfiff blieb aus (33.).

Zweikampf aus der Partie Frankfurt gegen Köln
Arbeitsintensiver Abend: Nach diesem Sieg wissen Haller und Co., was sie getan haben. Bild © Imago

Insgesamt war das spielerische Niveau schwach, beide Mannschaften zeigten im Kellerduell große Defizite im Spielaufbau. Köln mühte sich sehr lange vergeblich um ein strukturiertes Spiel und wurde höchstens durch Jhon Cordoba gefährlich. Das änderte sich erst nach einer guten Stunde, die beste Chance hatte Yuya Osako (78.), der aus kurzer Distanz verzog. Insgesamt waren die Gastgeber offensiv aber zu harmlos. Die Eintracht erspielte sich zu wenig Chancen, um die Entscheidung zu erzwingen und musste daher bis zum Ende zittern.

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1.FC Köln - Eintracht Frankfurt 0:1 (0:1)

Köln: Horn - Sörensen (60. Klünter), Maroh, Heintz, Rausch - Höger (60. Jojic) Lehmann  - Zoller (46. Risse), Bittenucourt - Cordoba, Osako

Frankfurt: Hradecky - Abraham, Hasebe, Tawatha - Chandler, Fernandes, Falette - Gacinovic (90.Russ), Rebic (68. de Guzman) - Boateng (74. Wolf), Haller

Tore: 0:1 Haller (22./FE)
Gelbe Karten: Rausch, Lehman - Tawatha
                                     
Schiedsrichter: Petersen (Stuttgart) 
Zuschauer: 50.000 (ausverkauft)      

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Sendung: hr1, heimspiel!, 20.9.2017, 19 Uhr