Andreas Möller sitzt auf der Darmstädter Tribüne
Andreas Möller ist von der Frankfurter Eintracht noch nicht restlos überzeugt. Bild © Imago

Eintracht Frankfurt international? Geht es nach Weltmeister Andreas Möller wird das in dieser Saison noch nichts. Auf Dauer sollten die Fans ihre Reisepässe aber auf ihre Gültigkeit kontrollieren.

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Von Europa träumen oder am Klassenerhalt arbeiten? Für den früheren Weltmeister Andreas Möller ist die aktuelle Lage bei der Eintracht klar: Für ganz oben "fehlt es noch an Kontinuität und Heimstärke", sagte der frühere Frankfurter Profi am Montagabend im heimspiel! des hr-fernsehens.

Fehlende Heimstärke tut weh

Gerade einmal 17 Punkte haben die Hessen im Kalenderjahr vor heimischer Kulisse geholt, weniger als alle anderen Teams der Bundesliga. Einige gute Auftritte wechselten sich mit zahlreichen eher durchschnittlichen ab. Für die Spitzengruppe ist das zu wenig. "Ich weiß nicht, ob die Eintracht schon eine Spitzenmannschaft ist. Ich habe da Zweifel", sagte Möller.

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Die vor allem bei den Fans immer wieder aufkeimenden Träume von Europa kommen für den gebürtigen Frankfurter zu früh. Die Liga zu ausgeglichen, die Leistungen der Eintracht zu schwankend. Das reicht noch nicht, um ganz oben anzuklopfen. "Wenn man zwei, drei Spiele in Folge gewinnt, sind die europäischen Plätze schnell in Reichweite. Bei zwei, drei Niederlagen geht es aber auch schnell wieder nach unten", so Möller.

Es gibt Hoffnung

In diesem tabellarischen Wellenbad ist die Eintracht noch zu sehr ein Spielball der Gezeiten, um sich im Kreise der Topteams behaupten zu können. Auf Dauer kann sich das aber durchaus ändern, Reisen ins europäische Ausland könnte es durchaus mal wieder geben. "Niko Kovac und Fredi Bobic sind ja ambitioniert. Wenn sie noch ein bisschen an der Feinjustierung arbeiten, kann das klappen", so Möller. "Man sieht ja, dass die Eintracht gegen die großen Mannschaften mithalten kann. Das ist ein gutes Zeichen."