Kevin-Prince Boateng und Trainer Niko Kovac jubeln in ihrer Heimat über drei Punkte.
Kevin-Prince Boateng (li.) und Eintracht-Trainer Niko Kovac jubeln in ihrer Heimat über drei Punkte. Bild © Imago

Eintracht Frankfurt startet schwach, gewinnt am Ende aber dennoch eine enge Partie in Berlin. Für die Geschichte des Spieltags sorgt der Ex-Herthaner Kevin-Prince Boateng. Die Stimmen zum Spiel.

Videobeitrag

Video

zum Video Pressekonferenz mit Niko Kovac

Ende des Videobeitrags

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat sich nach der Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen zurückgemeldet. Ausgerechnet Kevin-Prince Boateng erzielte in seiner Heimat den 2:1-Siegtreffer. Zuvor hatte ein Ecken-Trick zum Ausgleich durch Marius Wolf geführt.

Niko Kovac (Eintracht-Trainer): Ich habe Boateng gratuliert, dass er hier das Tor macht. So eine Geschichte schreibt nur das Leben. Dass wir Berliner als Sieger vom Platz gehen ist schön. Wir haben einige Lücken bei der Hertha gesehen und ausgenutzt. Dass er (Wolf; d. Red.) ihn so gut trifft, spricht für Wolf und spricht letztlich für Robbie (Co-Trainer Robert Kovac; d. Red.), der sich das zusammen mit unserem Analysten ausgedacht hat.

Weitere Informationen

Bewerten Sie die Eintracht-Spieler

Welcher Eintracht-Spieler war stark, wer hat einen schwachen Tag erwischt? Stimmen Sie ab mit dem Spielerzeugnis zur Partie bei Hertha BSC.

Ende der weiteren Informationen

Kevin-Prince Boateng: Jubel? Nein, es ist ganz klar, dass ich nicht juble. Ich habe Riesen-Respekt vor der Hertha-Mannschaft und den Fans. Der Gegentreffer tut ihnen richtig weh und dass ich dann nicht juble ist klar. Der Trainer hat gesagt, dass sie voll draufgehen werden. Wir waren nicht bereit, dagegenzuhalten und haben die ersten 25 Minuten komplett verschlafen. Daran müssen wir arbeiten. Aber das Gute ist, dass wir immer wieder zurückkommen und uns nicht aufgeben.

Externer Inhalt Ende des externen Inhalts
Hier erzielt Marius Wolf den Ausgleichstreffer.
Hier erzielt Marius Wolf den Ausgleichstreffer. Bild © Imago

Marius Wolf: Im Training haben wir es ohne Gegenspieler gemacht, deshalb war es im Spiel nicht so einfach. Dass es direkt so geklappt hat, ist dann natürlich umso schöner. Wir waren anfangs schläfrig und sind nicht gut ins Spiel gekommen. Mit dem Tor konnten wir aber den Schalter umlegen und haben dann ein ordentliches Spiel gemacht.

Pál Dárdai (Trainer Hertha BSC): Nach dem 1:0 haben wir aufgehört, unsere Spielweise durchzudrücken. Danach hat uns das Frankfurter Umschaltspiel wehgetan. Das war mehr ein Unentschieden-Spiel. Wir haben verloren und das tut weh, weil es ein richtungsweisendes Spiel war. Wir sind mit dem Druck, 1:0 in Führung zu liegen, nicht klar gekommen.