Ante Rebic schoss das erste Tor für die Eintracht im Pokal gegen Mainz.
Ante Rebic schoss das erste Tor für die Eintracht im Pokal gegen Mainz. Bild © Imago

Die Eintracht ist scheinbar locker ins DFB-Pokal-Halbfinale eingezogen. Doch der Sieg gegen Mainz sah einfacher aus, als er war. Das zumindest finden die Eintracht-Akteure. Die Stimmen zum Spiel.

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Die Eintracht hatte beim 3:0-Sieg im Pokal gegen Mainz keine großen Schwierigkeiten. Dabei lud die völlig verunsicherte Mainzer Defensive die Frankfurter zum Toreschießen regelrecht ein. Vor dem ersten Treffer verstolperte Mainz-Keeper Adler den Ball. Das 2:0 war ein Eigentor von Mainz-Abwehrmann Hack. Wir haben die Stimmen zum Spiel gesammelt.

Ante Rebic (Torschütze zum 1:0): "Wir sind glücklich. Wir haben nach dem Augsburg-Spiel hart gearbeitet und waren gut vorbereitet. Wir wussten, dass wir den Gegner heute unter Druck setzen müssen. Das haben wir getan. Wir haben die Mainzer Fehler erzwungen. Sie waren ein Produkt unseres starken Pressings. Mein 1:0 war ein einfaches Tor, aber wir haben auch das erzwungen. Den Ball dann rein zu machen, war am Ende aber einfach. Jetzt müssen wir erst noch ein Halbfinale spielen. Wir werden sehen, wer der Gegner wird. Ich hoffe nicht Bayern. Die sehen wir hoffentlich erst im Finale."

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Danny da Costa (Eintracht-Verteidiger): "Man darf nicht vergessen, dass wir den Gegner auch ordentlich unter Druck gesetzt haben. So wie Ante Rebic beim ersten Tor, als er dem Ball nachgeht und den Rene Adler so unter Druck setzt, dass der dann den Fehler macht. Ohne diesen Druck hätte Adler den Ball sauber rausgespielt. Man darf nicht unterschätzen, dass wir unseren Teil dazu beigetragen haben, dass der Gegner die Fehler gemacht hat. Mein Ex-Verein Leverkusen wäre jetzt definitiv ein besonderes Los für mich. Ich habe gestern Abend noch mit Bernd Leno geschrieben. Er hat schon gesagt, das Weiterkommen wäre umso schöner, wenn wir auch noch das Halbfinale gegeneinander bestreiten."

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Marco Russ (Eintracht-Verteidiger): "Wir sind den nächsten Schritt gegangen und jetzt steht nur noch ein Spiel zwischen Berlin und uns. Wer letztes Jahr dabei war, der weiß, was für ein absolutes Highlight das ist. Wir haben viele junge Spieler, die so was noch nicht erleben durften. Mainz hat sehr gute Qualitäten. Wenn man sie nicht zu solchen Fehlern zwingt, dann passieren sie auch nicht. Aber wir haben bereits ganz vorne schon ziemlich viel Druck gemacht. Man hat von der ersten Minute an gesehen, dass wir unbedingt ins Halbfinale wollten. Wir haben mehr als verdient gewonnen. Jetzt ist es eigentlich egal, wer kommt. Wir wollen ins Finale, da muss man jeden Gegner aus dem Weg räumen."

Bruno Hübner (Eintracht-Sportdirektor): "Ich freue mich natürlich, dass wir jetzt im Halbfinale sind. Es war ein verdienter Sieg. Ich weiß nicht, woran es bei den Mainzern gelegen hat. Jetzt ein gutes Los – und dann das Ziel Berlin weiter verfolgen."

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René Adler (FSV-Keeper): "Es geht schon los mit dem Bock von mir. Nichtsdestotrotz haben wir dann Zweikampfverhalten vermissen lassen. Da pfeifen die Fans zu Recht, das müssen wir uns ankreiden lassen. Wenn du so sang- und klanglos verlierst, dann hat das ganz klar auch Gründe. Heute waren wir auf jeden Fall nicht konkurrenzfähig. Wichtig ist, dass wir jetzt alle – Mannschaft, Fans, Verein – zusammenstehen. Das ist keine einfache Situation. Da müssen wir zusammen durch."