Lukas Hradecky
Eintracht-Keeper Lukas Hradecky Bild © Imago

Bleibt er oder geht er? Lukas Hradeckys Vertrag bei Eintracht Frankfurt läuft aus, doch die sportliche Zukunft des Finnen ist nach wie vor ungeklärt. Sein Vater bleibt in den Verhandlungen eine wichtige Figur.

Ein Schelm, wer bei den Worten von Lukas Hradecky Böses denkt: "Manchmal ist es schön, von hier wegzukommen." Gesagt hat der Torwart von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt diesen Satz nach der Trainingseinheit am Mittwoch, gemeint hat er damit wohl einzig und allein den Tapetenwechsel während der zu Ende gehenden Länderspielpause.

Mit der finnischen Nationalmannschaft war der 27-Jährige im heimischen Helsinki, das lockere 3:0 im Freundschaftsspiel gegen Estland hat er 90 Minuten lang gemütlich von der Bank aus verfolgt. Zurück in Frankfurt, drehen sich die Dinge nicht nur um die Vorbereitung auf das nächste Auswärtsspiel bei 1899 Hoffenheim am kommenden Samstag (15.30 Uhr), sondern auch um eine der seit Monaten spannendsten Fragen entlang des Mains: Wie sieht Hradeckys sportliche Zukunft aus?

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"Es kommt, wie es kommt. Ich weiß nicht, was passiert. So ist der Stand", bleibt der Keeper auch rund fünf Wochen vor der Winterpause weiter vage. Fakt ist: Sein Vertrag läuft im Juni nächsten Jahres, also am Ende der Saison, aus. Ein "Top-Angebot" zur Verlängerung des Arbeitspapieres, wie Sportvorstand Fredi Bobic es damals nannte, hatte Hradecky im Sommer abgelehnt. Wenn auch nicht ohne zu versichern, weiterhin alles für die Eintracht geben zu wollen.

Ob der Torhüter ab der kommenden Saison – zu besseren finanziellen Bedingungen – für einen anderen Verein zwischen den Pfosten steht oder vielleicht doch noch seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag in Frankfurt setzt, ist nach wie vor offen. Und hängt zudem maßgeblich von Hradeckys Vater Vladimir ab, der die Verhandlungen führt. "Ich halte mich davon weg", sagt der Profi. "Ich habe zu meinem Vater gesagt: Er soll mit den Verantwortlichen reden. Wenn etwas auf dem Tisch liegt, das ich unterschreiben soll, dann mache ich das."

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