Beide Daumen hoch bei Siegfried Dietrich
Beide Daumen hoch: FFC-Manager Siegfried Dietrich Bild © Imago

Mit einem Nachholspiel startet der 1. FFC Frankfurt an diesem Wochenende ins Frauenfußball-Jahr 2018. Gleich in der ersten Partie muss der FFC aber einige Ausfälle kompensieren.

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Rekordmeister 1. FFC Frankfurt will seinen Verjüngungskurs in der Frauenfußball-Bundesliga konsequent fortsetzen. "Noch leben wir von der Historie. Unser Ziel ist jetzt, junge Talente besser zu machen", sagte Manager Siegfried Dietrich bei einer Pressekonferenz am Donnerstag. Am Sonntag (14 Uhr) startet der FFC mit einem Nachholspiel gegen die SGS Essen ins neue Fußball-Jahr.

Der einstige Branchenprimus versteht sich aus finanziellen Gründen mittlerweile als Ausbildungsclub "aus Eigennutz", wie Dietrich betonte. "Wir wollen unsere Talente schließlich im Verein halten."

Ein Team ohne Stars

Der seit Ende September 2017 amtierende Cheftrainer Niko Arnautis geht den FFC-Weg aus Überzeugung mit. In der Wintervorbereitung wurden gleich drei weitere Nachwuchsspielerinnen in den Kader integriert. Der FFC will als Team ohne Stars im Vorderfeld der Bundesliga mitmischen. "Wir kommen in kleinen Schritten voran. Ich habe ein gutes Gefühl, dass wir unsere Leistungen aus der Vorrunde bestätigen können", erklärte Arnautis.

Im Nachholspiel gegen Essen muss der FFC auf Torhüterin Bryane Heaberlin (Kapselriss im rechten Daumen) und Laura Störzel (Wadenbeinbruch) verzichten. "Das können wir kompensieren", meinte der FFC-Coach. Mit einem Sieg könnte sich Frankfurt vom fünften auf den vierten Platz direkt hinter Wolfsburg, Freiburg und München verbessern.

Klassiker im Pokal-Viertelfinale

Die Rückrunde beginnt dann am 18. Februar mit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Köln. Mitte März geht es für den FFC gegen den langjährigen Rivalen Turbine Potsdam im heimischen Stadion im DFB-Pokal um den Einzug ins Halbfinale.