FSV-Spieler Christoph Becker lässt sich auch einen Schnauzer wachsen.
FSV-Spieler Christoph Becker lässt sich auch einen Schnauzer wachsen. Bild © hr, FSV Frankfurt

Bei den Fußballern des FSV Frankfurt sprießen derzeit die Bärte. Der Regionalligist beteiligt sich an der "Movember"-Aktion und möchte so optisch auf die Krebsvorsorge bei Männern aufmerksam machen. Dabei kooperieren die Bornheimer mit der Frankfurter Uniklinik.

Gut fünf Jahre niedriger ist die Lebenserwartung von Männern im Vergleich zu Frauen. Um das Gesundheitsbewusstsein der Männer zu fördern, lassen sich nun Fußballer des FSV Frankfurt vom Bornheimer Hang und die Mitarbeiter der Urologie an der Frankfurter Uniklinik Schnauzbärte wachsen.

"Männer sterben zu früh", sagte der neue Direktor der Klinik für Urologie, Felix Chun, am Dienstag in Frankfurt. Studien zufolge ist die Lebenserwartung von Männern fünf bis sechs Jahre niedriger als von Frauen.

Um hier etwas zu bewegen, nehmen FSV-Spieler sowie Mitglieder von Chuns Team an der weltweiten "Movember"-Kampagne teil. Dabei lassen sich Männer im November einen Schnurrbart wachsen und sammeln gleichzeitig Spenden für die größten Gesundheitsprobleme von Männern, darunter Prostata- und Hodenkrebs.

Prostatakrebs häufigste Krebsart

FSV-Präsident Michael Görner ist von der Aktion begeistert: "Wir freuen uns sehr, dass unsere Spieler mitmachen und damit dafür sorgen, dass die Wichtigkeit der Vorsorge nochmal mehr nach außen getragen wird."

Denn: "Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart des Mannes", sagte der Dekan des Fachbereichs Medizin, Josef Pfeilschifter. Zudem sei mehr als die Hälfte der Männer im Laufe ihres Lebens von einer Prostatavergrößerung betroffen.