Auf der Jahreshauptversammlung des FSV Frankfurt haben die stimmberechtigen Mitglieder dem alten Präsidium die Entlastung verweigert.

122 von 138 Anwesenden stimmten gegen eine Entlastung der alten Führungsriege um den einstigen Präsidenten Julius Rosenthal, unter der die Bornheimer rund drei Millionen Euro Schulden angesammelt hatten. Es werde geprüft, ob und gegen wen der FSV Frankfurt Haftungsansprüche anmelden könne, sagte der heutige Präsident Michael Görner. "Das betrifft aber eher die GmbH als den e.V." Unter Görner musste der FSV Insolvenz anmelden. Er wurde von den Mitgliedern ebenso entlastet wie Stephan Siegler. Das Duo wurde mit 129 Ja-Stimmen zu Präsident und Vize-Präsident gewählt. Zweiter Vize ist Reinhold Greiner.