Frisch gebackener Vater und deutscher Marathon-Meister: Arne Gabius.
Frisch gebackener Vater und deutscher Marathon-Meister: Arne Gabius. Bild © Imago

Arne Gabius hat beim Frankfurt Marathon eine weitere Bestmarke verpasst und als neuer deutscher Meister Platz sechs belegt. Den Sieg bei den Männern sicherte sich der Äthiopier Shura Tola. Lokalmatadorin Katharina Heinig wurde schnellste Deutsche.

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Der deutsche Rekordler Arne Gabius hat beim Frankfurt-Marathon eine neue Bestmarke verpasst und Platz sechs belegt. Der 36-Jährige, der am Donnerstag erstmals Vater geworden war, kam in der hessischen Metropole nach 2:09:59 Stunden ins Ziel und blieb damit auch wegen der Windböen von Sturm "Herwart" über seinem eigenem Rekord (2:08:33). Es gewann Shura Tola aus Äthiopien in 2:05:50.

Gabius sicherte sich in Frankfurt allerdings den deutschen Meistertitel, der im Rahmen der Veranstaltung vergeben wurde. Seit seinem Rekordlauf von 2015 hatte Gabius wegen Verletzungen keinen Marathon mehr beenden können.

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"Alles auf eine Karte gesetzt"

"Ich wollte unbedingt das dritte Mal in Frankfurt unter 2:10 Stunden laufen. Das habe ich geschafft. Was will man mehr?", sagte Gabius im hr-fernsehen: "Wir haben am Ende nochmal ordentlich Gegenwind gehabt. Da habe ich alles auf eine Karte gesetzt."

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Gabius betonte zudem erneut, dass er bei der Heim-EM in Berlin im kommenden Jahr trotz der nun erreichten Marathon-Qualifikation lieber über 10.000 m starten wolle: "25 Runden im Olympiastadion - das ist auch super."

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Lokalmatadorin Heinig beste Europäerin

Bei den Frauen sicherte sich die Frankfurterin Katharina Heinig in der EM-Norm von 2:29:29 Stunden den deutschen Meistertitel. Im Gesamtklassement kam sie als beste Europäerin auf Platz acht, die Gelnhäuserin Fate Tola (2:30:12) wurde Neunte. Es gewann Topfavoritin Vivian Cheruiyot (Kenia) in 2:23:35. Die Olympiasiegerin über 5.000 m absolvierte in Frankfurt erst ihren zweiten Marathon.

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"Das war ein Hammer-Rennen", jubelte Heinig im Ziel. "Es war unheimlich windig. Hinten raus wurde es hart. Da kamen Böen, die haben einen richtig aus der Gruppe rausgeweht."

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Alleinunterhalter Gabius

Sturm "Herwart" hatte in Frankfurt für suboptimale Lauf-Verhältnisse gesorgt. "Das Wetter kann man nicht ändern", hatte Gabius vor dem Start gesagt, allerdings betont: "Die Beine fühlen sich fast schon zu gut an". 

So ging Gabius das Rennen auch an. Obwohl er früh fast alle seine Tempomacher verlor, lief er zur Halbzeit deutlich schneller als die angepeilten 64:15 Minuten. Doch kurz vor Kilometer 30 musste Gabius seine kleine Gruppe ziehen lassen und war fortan fast durchgängig auf sich alleine gestellt. Zwar holte Gabius noch einmal auf, am Ende reichte es für den Rekord jedoch nicht ganz.