Anna und Lisa Hahner
Anna Hahner (re.) wird in Berlin im Ziel von ihrer Zwillingsschwester Lisa empfangen. Bild © Imago

Marathonläuferin Anna Hahner hat die EM-Norm geknackt. Die Osthessin landete am Sonntag in Berlin auf einem starken fünften Platz.

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Hahner benötigte für die 42,195 Kilometer lange Strecke 2:28:32 Stunden. Den Sieg sicherte sich Gladys Cherono (2:20:23) aus Kenia.

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Bei den Männern lief es aus deutscher Sicht durchwachsen. Philipp Pflieger (Regensburg) schaffte es nach starkem Start, aber auch mehreren Schwächeanfällen nicht ins Ziel. Für ihn ein Rückschlag im Kampf um die Norm für die Heim-EM im kommenden Jahr an gleicher Stelle. Zunächst hatte es noch danach ausgesehen, dass er möglicherweise unter der Richtzeit von 2:14:00 Stunden bleiben könnte.

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Weltrekord verpasst

Gewonnen, den angestrebten Weltrekord aber verpasst, hat Kenias Lauf-Star Eliud Kipchoge. Der 32-Jährige überquerte die Ziellinie nach 2:03:32 Stunden. Einen schwarzen Tag erwischte Kipchoges zuvor hochgehandelte Konkurrenz. Der frühere Weltrekordler Wilson Kipsang (Kenia) musste nach 30 Kilometern entkräftet aufgeben, der Vorjahressieger und dreimalige Bahn-Olympiasieger Kenenisa Bekele (Äthiopien) ließ kurz nach der Hälfte abreißen und stieg später ebenfalls aus.

Insgesamt zehn Mal (sieben Männer/drei Frauen) war in der deutschen Hauptstadt bisher ein Weltrekord aufgestellt worden. Bei der 44. Auflage des  Marathons gingen 43.852 Läufer aus 137 Nationen an den Start.

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