Katharina Heinig (li.) und Fate Tola
Katharina Heinig (li.) und Fate Tola sind einen Monat vor dem Frankfurt Marathon zu Scherzen aufgelegt. Bild © Imago

Für Katharina Heinig wird der Frankfurt Marathon Ende Oktober zum Heimspiel. Die Wahl-Frankfurterin spricht vor dem Laufevent über den deutschen Meistertitel und ihren Abstand zu Top-Läuferin Fate Tola.

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Beim Frankfurt Marathon am 29. Oktober geht es in diesem Jahr erneut um die deutsche Meisterschaft. Natürlich will Lokalmatadorin Katharina Heinig ein Wörtchen um den Sieg mitreden. "Der Titel ist natürlich immer ein Ziel, hängt aber auch von der Tagesform ab", sagte Heinig auf einer Pressekonferenz am Mittwoch.

Nicht nur die Tagesform dürfte über die Siegchancen der Wahl-Frankfurterin Heinig entscheiden, auch die traditionell übermächtige Konkurrenz wird ein Wörtchen mitreden. Im vergangenen Jahr sicherte sich Fate Tola den deutschen Meistertitel als Gesamtzweite in einer Zeit von 2:25:42 Stunden. Die Gelnhäuserin bekräftigte am Mittwoch, dass sie keine Geschenke zu vergeben habe: "Ich gebe alles für die Titelverteidigung."

Tola peilt erneuten Meistertitel an

Heinig, deren Mutter und Trainerin Katrin Dörre-Heinig in den Jahren 1995 bis 1997 in Frankfurt triumphieren konnte, steht bei einer persönlichen Marathon-Bestzeit von 2:28:34 Stunden. "Ich möchte auf jeden Fall eine neue Bestzeit laufen", sagte sie und ergänzte mit einem Lächeln in Richtung Tola: "Fate hat eine deutlich schnellere Zeit stehen als ich – vielleicht komme ich ihr am Ende ein bisschen näher."

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Der hr überträgt den Frankfurter Marathon am 29. Oktober live im Fernsehen und im Livestream.

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Die 28-Jährige freut sich auf ihr Heimspiel, schließlich lebe sie seit 12 Jahren in Frankfurt und habe viele Freunde am Main gefunden. "Es ist meine absolute Motivation, in meiner Heimatstadt zu laufen", so Heinig. "Ich bin inzwischen ein Frankfurter Mädchen."

Gabius will notfalls ins Krankenhaus einbiegen

Arne Gabius steht bei den Männern ebenfalls ein nicht alltägliches Rennen bevor. Der 36-Jährige kommt nicht nur als deutscher Rekordhalter nach Frankfurt zurück – 2015 beendete er den Marathon als Vierter in 2:08:33 Stunden – sondern auch als werdender Vater. Der 29. Oktober sei gleichzeitig der errechnete Geburtstermin für seinen Nachwuchs, sagte er. Die Lacher hatte Gabius auf seiner Seite, als er angab, notfalls Marathon und Geburt im Doppelpack abzuhaken: "Wir laufen ja am Uniklinikum vorbei."

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