Szene vom Marathon Frankfurt
Der Wind könnte dem Marathon Sorgen bereiten. Bild © Mainova Marathon Frankfurt

Das Wetter könnte dem Frankfurt Marathon Probleme bereiten. Denn für den Sonntag sind stürmische Böen bis zu 75 km/h vorhergesagt. Ein Rennabbruch steht aber nicht zur Diskussion.

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Der Marathon live im HR

Der hr überträgt den Marathon am Sonntag ab 10 Uhr live im Fernsehen und im Livestream bei hessenschau.de.

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Für Marathon-Chef Jo Schindler ist Wind beim Marathon nichts Neues: "Gleich in meinem ersten Rennen 2002 gab es Orkanböen. Da wurde im Radio gesagt, man solle nicht auf die Straße gehen. Und der Lauf ist dann trotzdem irgendwie über die Bühne gegangen." Deshalb gibt sich der Frankfurter Renndirektor auch entspannt, wenn es um das aktuelle Wetter für Sonntag geht.

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Denn kurz vor der 36. Auflage des Traditionsrennens sind für den Wettkampftag stürmische Böen mit bis zu 75 Stundenkilometern vorhergesagt. "Betroffen vom Sturm ist vor allem der Nordosten von Hessen, aber auch in Frankfurt wird es windig", erklärt Meteorologe Mark Eisenmann aus der hr-Wetterredaktion. Am stärksten bläst es nach den aktuellen Berechnungen am frühen Vormittag. Dazu kommen zunächst stärkerer Regen und später einzelne Schauer. Der Marathon startet um 10 Uhr.

Rückenwind könnte im Finish helfen

Eine Gefahr für den Marathon sind die aktuellen Prognosen nicht, betont Experte Eisenmann. "Bei stürmischen Böen stürzen noch keine Bäume um. Aber wenn etwas lose rumsteht, dann kann das schon umgeweht werden." Auf diese Situation ist man bei der Rennleitung vorbereitet, je nach Wetterbericht am Samstag sollen eventuell gewisse Werbemittel nicht aufgebaut werden. "Außerdem werden die Teilnehmer natürlich bei der technischen Besprechung am Samstag informiert", betont Schindler.

Bläst der Wind nicht zu extrem, könnte das sogar positive Auswirkungen auf das Rennen haben. Denn bisher ist laut Schindler Westwind angesagt und das würde den Läufern auf den letzten Kilometern über die Mainzer Landstraße helfen. "Damit haben die Läufer ab Kilometer 29 Rückenwind. Ostwind wäre für uns weitaus dramatischer, dann müssten die Läufer nämlich in der entscheidenden Phase gegen den Wind ankämpfen."