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Künftig mehr in der Sonne als in der Halle? Fabian Hambüchen denkt laut über sein Karriere-Ende nach. Bild © Imago

Karriere-Ende mit 30? Für Fabian Hambüchen offenbar nicht ausgeschlossen. Nach einem durchwachsenen Bundesliga-Wochenende mit seinem Club KTV Obere Lahn, heizte der Turn-Star die Spekulationen darüber an.

Reck-Olympiasieger Fabian Hambüchen hat nach dem Bundesliga-Kampf seiner KTV Obere Lahn am Wochenende Spekulationen genährt, dass es möglicherweise sein letzter Wettkampf in Biedenkopf gewesen sein könnte. Das berichtet die "Oberhessische Presse" am Montag.

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"Ich werde auf jeden Fall wiederkommen", sagte der Turn-Star der Zeitung. "Aber ich kann nicht versprechen, dass es hier in Biedenkopf nicht meine letzte Übung war. Ich muss schauen, was für meine Zukunft am besten ist." Der dpa bestätigte Hambüchen seine Gedanken für die Zukunft. "Aber erst nach dem Liga-Finale am 2. Dezember in Ludwigsburg werde ich mehr dazu sagen können", kündigte er am Montag an.

Lange Regenerationszeit

Im Februar ist Hambüchen bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea als TV-Experte im Einsatz, für den März gebe es "eine interessante Anfrage", er wäre dann viel unterwegs. Bereits am 3. März soll die neue Saison in der Deutschen Turn-Liga beginnen. "Das ist saufrüh", sagte Hambüchen.

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Mit nun 30 Jahren spüre er zudem, "dass die Regenerationszeit immer länger wird. Wenn ich an mein späteres Leben denke, muss ich schon schauen, dass ich es nicht zu wild treibe." Seine internationale Karriere hatte der Hesse nach dem Olympiasieg in Rio de Janeiro beendet. Nach einer Schulter-OP und 336 Tagen Zwangspause feierte Hambüchen erst im Oktober sein Comeback auf die Turn-Bühne.