Diana Seiler
Diana Seiler Bild © hr

Mein interessantester Dreh…

…in Deutschland war eine Langzeitdokumentation, bei der ich Menschen begleiten durfte, für die das Zugunglück in Eschede einschneidend war: einen Mann, der seine Frau samt Sohn und Tochter in Kassel-Wilhelmshöhe in den Zug gesetzt hatte und sie dann nie mehr wiedersah. Einen Feuerwehrmann, der Leichenteile an der Unfallstelle metertief ausgegraben hatte und später unter Albträumen litt. Einen jungen Mann, der schwerverletzt im Zug überlebte und sich danach ein neues Leben aufbauen musste. Die Doku wurde zum ersten Jahrestag des Eschede-Unglücks in der ARD gesendet.

Mein prägendstes Fernseh-Erlebnis

…hatte ich am 11. September 2001. Ich hatte gerade die Nachricht bekommen, dass ich für ein Feature über die Gewerkschaft arbeitender Kinder in Peru einen Journalistenpreis beim Bundespräsidenten im Berliner Schloss Bellevue bekommen würde, da flog die erste Maschine in einen der Twin-Towers in New York. Im Redaktionsbüro des hr in Frankfurt verfolgten wir bald fassungslos die Fernsehbilder, die uns erreichten. Kürzer hätte die Freude über einen gewonnenen Preis nicht sein können.

Mein persönlicher Lieblingsplatz…

ist auf dem Machu Picchu. Zweimal war ich schon dort, darunter einmal zu Dreharbeiten für eine arte-Produktion im Auftrag des hr.